Haftet der Lohnsteuerhilfeverein für falsche Angaben in meiner Steuererklärung?

3 Antworten

Da hat sich wohl der Fehler auf die Frage eingeschlichen:

"Wie weit fahren Sie arbeitstäglich zur Arbeit?"

Damit ist die einfache Wegstrecke gemeint, während oftmals geantwortet wird, wie weit es für hin und zurück ist.^^

Die Frage wäre, wessen Schuld das ist. Ist der Sachbearbeiter verpflichtet jede der Angaben des Mitglieds minutiös nachzurecherchieren?

Ich würde vorschlagen, dass Du es mit Fassung trägst. Ein Vermögensschaden ist Dir allenfalls bezüglich der Zinsen entstanden. Aber welche Beträge können da schon zusammen kommen? Einen Rechtsstreit wären diese Beträge sicher nicht wert.

Da Du die Steuererklärung mit den falschen Angaben unterschrieben hast, ist es sicherlich nicht ganz einfach. Die Frage wäre hierbei, ob Du es hättest bemerken können. Beim doppelten Betrag hätte man dies wahrscheinlich bemerken können. Wenn es nachweislich eine Fehler des Steuerfachmanns war, und Deine "Mitschuld" auszuschließen wäre, sollte er dafür auch Schadenersatzpflichtig sein.

Was ist denn daran so schlimm? das Geld stand dir nicht zu und du hast dafür ja selbst Zinsen bekommen in der Zeit. Ich würde an deiner Stelle selbst beim FA anrufen und denen erzählen was passiert ist, vielleicht kannst du da einige Einigung erzielen.

Lohnsteuerbescheid, Zinsen zur Einkommenssteuer

Hallo zusammen, bei mir ist diesen Monat ein Steuerbescheid für das Jahr 2006 eingegangen in dem mir Zinsen zur Einkommenssteuer berechnet wurden. In dem Steuerjahr 2006 war ich bei einem Zeitarbeitsfirma beschäftigt und habe ca. 10 Monate auf einer Baustelle im Ausland gearbeitet. Dieser Arbeitgeber hat selbstständig für mich beim Finanzamt Köln Süd eine Freistellung des Arbeitslohns vom Steuerabzug beantragt und hat mir die Steuerbeiträge für die Zeiträume in denen ich im Ausland gearbeitet habe, erstattet Da ich davon ausgegangen bin, dass ich die Steuer bezahlen muss, habe ich bei der Abgabe der Steuererklärung am 20.09.2008 den Sachverhalt so wie hier beschrieben dargelegt. Daraufhin wurde ein Teilweise vorläufiger Steuerbescheid erstellt in den ich die Lohnsteuer nicht nachbezahlen musste, man hat aber bei mir angerufen und nachgefragt, ob ich im Ausland die Steuer bezahlt habe. Da, mir nicht bekannt ist, dass die Steuer im Ausland bezahlt wurde und ich bei dem Arbeitgeber keine befriedigende Antwort bekommen konnte, habe ich den Vorgang an einen Steuerberater weitergegeben. Dieser hat dann am 02.12.2009 ein Schreiben an das Finanzamt geschickt in dem er, infrage stellte ob der Bundesrepublik Deutschland das Besteuerungsrecht zusteht und feststellte, dass der Arbeitgeber für die korrekte Einhaltung der Lohnsteuer verantwortlich ist. Die Antwort der Finanzamtes ist mir nicht bekannt. Am 02.12.2011 habe ich nun einer Steuerbescheid erhalten in dem ich die Steuer Nachbezahlen soll plus Zinsen ab den 01.04.2008. Ich habe kein Problem mit der Lohsteuer, aber wohl mit den Zinsen, da mir keine Schuld bewusst ist. Der Steuerberater meinte ich müsste das alles bezahlen. Weiß hier jemand, ob das Finanzamt bei diesem Sachverhalt berechtigt ist die Zinsen zu berechnen und muss ich sie bezahlen? Weiß hier vielleicht auch jemand, ob ich verpflichtet war die Lohnsteuererklärung abzugeben? Kann mir hier jemand Tips geben wie ich gegen den Steuerbescheid vorgehen kann?

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