Guten Tag. Morgens im dunkeln Fahrrad ohne Licht angefahren wer hat schuld?

5 Antworten

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Du solltest das unbedingt der Stadt melden. 

Die Probleme und Gefährdungen, dass Flüchtlinge und insbesondere deren kleine Kinder mit (schrottreifen) Fahrrädern, ohne Licht, straßenmittig (mit mehreren), beim Abbiegen ohne jegliche vorherige Richtungsanzeige durch ganz Deutschland radeln, gehört zum Schutze aller amtlich bzw. polizeilich gemeldet. 

Die Straße wird zur eigenen Spaßzone erklärt, ein Palaver und Geschreie wie im Freibad.

Genau hier fängt Integration an.


Fahr (in der Gegend) besonders vorsichtig.


   Die Probleme und Gefährdungen, dass Flüchtlinge und insbesondere deren kleine Kinder mit (schrottreifen) Fahrrädern, ohne Licht, straßenmittig 

Leider fahren so in Berlin viele Radfahrer, deren Räder funktionsfähig sind udn auch Beleuchtung haben, die aber nciht eingeschaltet wurde und die auch nicht Flüchtlinge sind.

@wfwbinder

dann weißt Du ja, was zu tun ist.

@furbo

wenn Du einen Sinn für Gefahren und deren Maßnahmen für eine vermeintliche Vermeidung hast, kommst Du selber drauf.

Wenn nicht, ist es wohl kaum Dein Thema und dann nerv bitte hier auch nicht.

Danke

🙋

Schuld wird dir in diesem Fall wohl keine zugesprochen werden können.

Allerdings wirst du aller Wahrscheinlichkeit nach im Rahmen der Gefährdungshaftung doch mit dabei sein. Ausgeschlossen ist dies nur, wenn der Unfall für dich auch bei größerer Vorsicht unvermeidbar war. Die Beweislast für die Unvermeidbarkeit liegt bei dir.

Du wirst also damit rechnen müssen, dass deine Versicherung einen Teil des Schadens zu regulieren hat.

Es gibt hier keine klare Regelung. Der Autofahrer hat so zu fahren, dass er sieht, wohin er fährt. Zudem hat das Auto eine Betriebsgefahr, sprich alleine dass sich das Auto bewegt, stellt schon einen haftungsbegründenden Fakt dar. 

Der Fahrradfahrer hat die Pflicht, sich gut sichtbar zu machen, sprich er muss die Beleuchtung nutzen. Das Fahrrad hat keine Betriebsgefahr, der Umstand des bewegendes Fahrrades stellt noch keine Gefahr dar. 

Daraus folgert, dass der Autofahrer häufig anteilig haftet. 

Hier der Leitsatz eines Urteils des OLG Naumburg (Urteil vom 29.12.2011 - 4 U 65/11):

"Kommt es bei Dunkelheit auf einer unbeleuchteten Landstraße zu einem Unfall mit einem dunkel bekleideten Fahrradfahrer, dessen Rad schwarz und unbeleuchtet ist, kann dies trotz Verstoß des von hinten auffahrenden PKW-Fahrers gegen das Sichtfahrgebot zu einer überwiegenden Haftung des Fahrradfahrers (hier: ¾ zu ¼) führen"

Solltest du also einen der Fahrradfahrer wegen schlechter Erkennbarkeit anfahren, dürftest du mithaften. 

Das zu verstehen ist nicht ganz einfach. Mir als Autofahrer ist auch schon passiert, dass plötzlich ein Radfahrer bei Dunkelheit im Lichtkegel meines Autos erschien. Das Fahrrad aber keinerlei Beleuchtung besitzt.

Das Fahrrad hat keine Betriebsgefahr, ist aber eine Gefahr für jeden, der am Strassenverkehr teilnimmt und das Fahrrad nicht rechtzeitig erkennen kann, weil das Fahrrad keinerlei Beleuchtung besitzt. Mitunter nicht mal "Katzenaugen" an den Pedalen. Oft werden von Jugendlichen Fahrräder benutzt die eher schrottreif zu bezeichnen sind.

Mir kommen Radfahrer bei Dunkelheit ohne Beleuchtung in Einbahnstrassen entgegen. Die dürfen ja, wenn erlaubt, auch gegen die Fahrtrichtung die für Autofahrer gilt, fahren. Eine unsinnige und gefährliche Entscheidung unserer Behörden.

Der Fahrradfahrer hat die Pflicht, sch sichtbar zu machen. Wieviele kommen dieser Pflicht nicht nach ? Fällt ein Fahrrad im Strassenverkehr auf, auch bei Tag, welches keinerlei Beleuchtung hat, so sollte dieses Fahrrad aus dem Verkehr gezogen werden, weil dieses Fahrrad auch bei Dunkelheit benutzt werden kann.

Jeder Autofahrer, dessen Beleuchtung mangelhaft ist und bei einer Polizeikontrolle auffällt, der muss die Beleuchtung in Ordnung bringen lassen und die Mängelbeseitigung bei der Polizei nachweisen indem er sich dort einfindet. Warum wird das bei Radfahrern nicht gemacht, was doch genauso wichtig wäre ?

Radfahrer bewegen sich keinesfalls im Schneckentempo im Verkehr. Werden oft zu spät erkannt, weil man als Fussgänger kein Fahrgeräusch wahrnimmt. Ist auch in Fussgängerzonen ein Problem. Viele Radfahrer ignorieren die Ampeln und fahren bei "rot" weiter.

Ich fahre täglich mit meinem Auto und könnte da einige Berichte über Verkehrsverstösse von Radfahrern schreiben. Plötzliche Richtungsänderungen der Radfahrer ohne diese Richtungsänderung anzuzeigen. Das kann für einen Autofahrer schlimme Folgen haben, weil er dazu verpflichtet ist, so zu fahren, dass er jederzeit anhalten kann.

Wenn es dann heisst, von einem Fahrrad geht keine Betriebsgefahr aus, halte ich so ein Urteil für mehr als fragwürdig. Wer täglich mit dem Auto am Strassenverkehr teilnimmt, der kann da schnell zu einer anderen Auffassung kommen.

Mit beschädigte ein Radfahrer der zwei Hunde beim Fahren an der Leine hatte, mein geparktes Fahrzeug, weil ein Hund plötzlich seine Laufrichtung änderte und der Radfahrer dadurch mein Fahrzeug über beide Autotüren entlang zerkratzte. Durch Zufall sah ich das und konnte entsprechend reagieren. Schaden am Auto 1200.--€.

Da du um die Gefahr weißt, musst du natürlich ganz besondere Vorsicht walten lassen. Im Falle eines Falles würde sich die zuständige Staatsanwaltschaft damit befassen und prüfen, ob du das in ausreichendem Maße getan hast oder ob man dir ein verkehrswidriges Verhalten vorwerfen muss.

Das Ergebnis dieses Ermittlungsverfahren und einer ggf. sich anschließenden Gerichtsverhandlung gibt meine Glaskugel leider nicht her.

Da muß ich Taimanka zustimmen :)

man könnte sich engagieren & ehrenamtlich arbeiten. 

Meist sind das uralte Räder, die von Recyclingbörsen oder Sozialkaufhäusern zur Verfügung gestellt werden.

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