Gutachten bei Hauskauf? Wann sollte man auf ein Gutachten nicht verzichten?

5 Antworten

Ich finde ein Gutachter lohnt sich in jedem Fall, schließlich geht's hier nicht um ein paar Euro sondern um wahnsinnig viel Geld. Komisch eigentlich, dass man darüber überhaupt nachdenken muss, denn ich würde nicht mal einen Gebrauchtwagen ohne jemanden kaufen der Ahnung von Autos hat. Wir haben gerade eine Doppelhaushälfte in Hamburg gekauft und sind über Empfehlung an den Sachverständigen Falk Lorenz gekommen www.falk-lorenz.de und wir waren echt zufrieden, er hat auf so viele Dinge hingewiesen, welche wir locker übersehen hätten. Ohne Herrn Lorenz hätten wir den Preis nicht um 40.000 € senken können und wären letztendlich auf einem großen Betrag allein sitzen geblieben. Mein Rat: Auf jeden Fall ein Gutachter ! Gruß und viel Glück beim Hauskauf! Holger

Also ein Gutachter sollte man schon für eine Immobilie beauftragen. Ich meine, die paar Hundert Euro kann man schon für ein Objekt über 200.000 € ausgeben.
Wird ein Mangel gefunden, hat man ja den Gutachter wieder rein verdient. Ich habe sehr gute Erfahrung mit DAMBAN Sachverständigenbüro gemacht www.damban.de  . 

Wir haben dank Herrn Damban sehr viele Mängel aufdecken können und haben nochmal 15% am Kaufpreis herabsenken können (Herr Damban konnte gut argumentieren). Sein Geld war er definitiv wert! Er kommt aus Nürnberg sei aber in halb Deutschland tätig (bei uns Frankfurt am Main).

Mit freundlichen Grüßen aus Hessen
Sabine T.

Deine Frage ist gut und man kann diese gar nicht so einfach beantworten. Gegen einen Gutachter spricht, dass er eine reine fachliche Bewertung macht ohne abzustufen. Viele Baumängel die wirklich existieren, stören im Normalfall nicht und mindern nicht wirklich die Qualität des Wohnens. Man macht sich aber verrückt, wenn man sich nicht auskennt und eine Menge Mängel genannt bekommt. Ein weit wichtigerer Punkt ist die Bezahlung des Gutachters. Hier besteht die Gefahr das viele Häuser schlecht gemacht werden, damit man beim nächsten Haus wieder den Gutachter nimmt und er war ja so gut und hat mir viele Probleme vor dem Kauf erspart und das kann wieder passieren und wieder. So kann man auch sein Geld loswerden. Dafür spricht, dass man wesentliche Mängel nicht übersieht. Doch hier muß ich mikemike recht geben; vieles sieht man auch selbst. Mein Vorschlag: 1. Haus selbst anschauen 2. Fotos von Stellen machen die einem nicht gehäuer sind 3. Eine Firma fragen, was so eine Beseitigung kostet und einen verbindlichen Kostenvoranschlag unterbreiten lassen; dabei werden meißt die Ursachen gefunden, weil die Firma Gewährleistung hat und somit nicht gern ein Risiko eingeht. Gleichzeitig habe ich die Kosten und kann diese mit kalkulieren. 4. Bei den Nachbarn und der Gemeinde fragen, wegen Hochwasser; Grundwasser; Altlasten; Lärm, Anliegergebühren; Straßenbau; Überschwemmungen, Regenwasserabfluß bei starkem Regen, Abwasseranschlußkosten usw. hier erhält man meißt ehrliche Antworten, weil man ja hinziehen will und die müssen dann mit einem auskommen. Wer verkauft ist weg und da haben die meißten kein Problem ehrlich zu sein. 5. Bleibt dann noch eine Frage oder ein schlechtes Gefühl übrig, dann kannst du immer noch einen Gutachter nehmen. Kanst aber jetzt deinen Auftrag besser formulieren und auch den Preis beim Gutachter gut verhandeln, da du ja schon viele Vorarbeiten geleistet hast. Außerdem lernt man so seine neue Umgebung richtig kennen und da wird viel deutlich, was man sonst trotz Gutachter nie erfahren hätte.

Auch der Gutachter vertraut seinen Augen, was sie nicht sehen wirde er nicht beurteilen, d.h. wenn für Dichh alles gut aussicht, keine Feuchte, keine Gerüche, kein Risse im Mauerwerk... man muss genau hinschauen, aber das macht der Gutachter auch hat nur den Hintergrund zu sagen, was es bedeutet.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit diesem Gutachter hier gemacht: www.hoffmann-gutachten.com Er hat uns beim Hauskauf sehr gut beraten und man hat gemerkt, dass er wirklich Ahnung hat. Durch seine Tipps haben wir den Kaufpreis um mehrere Tausend Euro drücken könnnen! Da haben sich die paar hundert Euro für ihn absolut gelohnt! Die Preise für Gutachten etc. stehen auf seiner Homepage (Richtlinie HOAI), so gibt es auch keine bösen Überraschungen auf der Rechnung.

Spekulationssteuer auch fällig, wenn neues Eigentum erworben wird?

Ein frohes neues Jahr allerseits!

Wir haben folgende - etwas verzwickte - Eigentumssituation: Im Jahr 2000 sind wir in ein Haus als Mieter eingezogen, das wir dann 2007 käuflich erworben haben. 2010 haben wir uns beruflich verändert und mussten wegziehen - haben aber unser Eigentum behalten und seitdem vermietet. 2010 sind wir an unserem neuen Lebensort widerum zuerst zur Miete eingezogen und haben dann 2013 auch dieses Haus gekauft. Nun - 2015 - steht möglicherweise wieder ein Umzug an und damit möglicherweise ein erneuter Erwerb eines Hauses.

Da wir aber nicht Vermieter von zwei Häusern sein möchten, kommt jetzt unser Problem... unser Lebensweg ist so verlaufen, dass wir lieber das Haus verkaufen möchten, das wir 2000-2010 bewohnt und seit 2007 gekauft bzw. seit 2010 vermietet haben.

Das jetzige Haus möchten wir gerne behalten und langfristig vermieten.

Da wir das Haus am ersten Ort ja bisher nur 8 Jahre besitzen (2007-2015), davon 5 Jahre nun vermieten, wird wahrscheinlich "Spekulationssteuer" fällig, die in unserem Fall wahrscheinlich richtig wehtun würde.

Daher die Frage: ist es möglich, die Kosten für den Hauskauf 2015 dem "Gewinn" aus dem Verkauf des anderen Hauses gegenüberzustellen?

Heißt: wenn wir aus dem Verkauf von A) einen Gewinn von 100.000,- € haben, müssten wir ja normalerweise 40% - also 40tsd Euro an Steuern abdrücken. Wenn wir aber nun C) zu einem Preis von ca. 350tsd erwerben... - fällt dann die Steuer auf die 100.000,- € weg, weil man ja letztlich 250tsd mehr ausgegeben als eingenommen hat (in 2015)?

Oder bleibt uns nichts anderes übrig, als B) zu verkaufen, also das Haus, in dem wir jetzt wohnen und das uns seit 2013 gehört, das wir eigentlich behalten und vermieten wollen?

Wirtschaftlich gesehen macht halt langfristig das Behalten von B) viel mehr Sinn als das Behalten von A). Wenn allerdings so viel "Spekulationssteuer" fällig wird, dann...

kann mir einer diese Frage beantworten?

(kurz gefasst: wie vermeide ich die Spekulationssteuer bei einem Haus, das ich noch keine 10 Jahre besitze?)

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