Gründe für den Entzug des Sorgerechts?

4 Antworten

Wenn einer frau sorgerecht entzogen werden soll muss sie Drogen nehmen, alkoholikerin sein und ne absolute psychopathing damit der antrag durchgeht.

Bei einem mann reicht es das er ein mann ist. Der wird von vornerein ohnehin als schuldiger angesehen beim jugendamt.

Das legt sich erst wenn der mann widerlegt das er garnicht das problem ist. Was aber lange dauern kann da dort etliche frauen arbeiten die eben nur auf seite der frau stehen.

Ich sprech da aus persönlicher erfahrung. War für die über 2 jahre ein schwerverbrecher :D

Bei einem mann reicht es das er ein mann ist. Der wird von vornerein ohnehin als schuldiger angesehen beim jugendamt.

Das mag deine persönliche Erfahrung sein, meine ist das nicht (und ja, ich habe auh welche).

@DerRoll

Tja, dann hatte ich wohl pech und eben die richtigen damen erwischt die eben männerfeindlich sind

@DerRoll

Wie ist denn deine Erfahrung? Kannst du mir etwas hilfreiches berichten?

@fxdysprosium

Bei mir ging es um die Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechtes von meiner Exfrau zu mir. Da war das Jugendamt sehr kooperativ. Dazu muß man aber auch sagen dass meine Kinder damals bereits 12 und 14 waren und sehr deutlich ausgedrückt haben was sie wollten. Entzug des Umgangsrechtes stand aber nie zur Debatte.

@DerRoll

Ich möchte und wollte auch kein Umgangsrecht entziehen, das hat sich allerdings inzwischen von allein ergeben, denn er nimmt es eh nicht wahr. Mir geht es wirklich um das alleinige Sorgerecht, damit ich handlungsfähig werde, da er absolut nicht kooperiert. Ein aufkommendes Thema bei uns ist da die Schulanmeldung. Wir müssen nun (mal wieder) eine Elternberatung anfangen, deren Erfolg ich allerdings nicht erwarte. Bei der letzten Beratung kam er auch einfach nicht und dann hatte sich die Sache erledigt. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht würde dann bei uns wahrscheinlich gar nicht so viel bringen, außer die Schule zählt tatsächlich auch darunter.

@fxdysprosium

Meine Erfahrung ist das es meist ausreicht wenn ein Elternteil unterschreibt. Erst wenn ein Sorgeberechtigter mal widersprochen hat, wird die Schule vorsichtiger. Im Zweifel kannst du auch noch mal versuchen dir Rückendeckung für Entscheidungen beim Jugendamt zu holen, das geht dann auch solange gut bis der andere Sorgeberechtigte explizit widerspricht.

Zusätzlich gibt dir das Aufenthaltsbestimmungsrecht alleinige Entscheidungsbefugnis bei allen "häuslichen" Angelegenheiten, und das bedeutet auch Dinge wie die Teilnahme an Schulveranstaltungen.

Generell kann ich mich aber dem Vorschlag, dir eineN im Familienrecht erfahreneN AnwältIn zu suchen nur anschließen. Ich bin damals zu einer Beratungsstelle eines Vereins für alleinerziehende Elternteile gegangen. Die Rechtsbereatung bei solchen Vereinen kostet um 50€. Mit der Anwältin dort habe ich mich sehr gut verstanden und sie hat dann auch das Mandat übernommen.

@DerRoll

Ich stehe im guten Kontakt zu meiner Anwältin und im Sommer hatten wir auch schon einen Verhandlungstermin zum Sorgerecht. Bei uns sind sie da aber wohl sehr vorsichtig, deswegen gab es "nur" eine Vollmacht für Kita- und Arztangelegenheiten. Zumindest in der Kita gab es vor dieser Vollmacht schon immer "Ärger" für mich, da ich seine Unterschriften nicht einreichen konnte. Aber was soll man machen, wenn er nicht unterschreibt, unterschreibt er nicht. Die konnten am Ende auch nicht mehr machen, als mir zu sagen, dass ich bei ihm nachhaken soll und wenn da nichts kommt...

Wegen der Schulanmeldung bin ich bisher in Absprache mit der Anwältin so vorgegangen, dass ich ihn wieder nachweislich kontaktiert habe und um Rückmeldung innerhalb der nächsten zwei Wochen gebeten habe - bisher kam nichts und das bleibt sicher auch so. Sie sagte, dass bei uns (Dresden) tatsächlich beide Sorgeberechtigten die Anmeldung vornehmen müssen. So steht es auch auf der Homepage der Stadt. Glücklicherweise ist bald die erste Elternberatung, bei der auch ein MA vom ASD anwesend sein wird, da werde ich auch diesen nochmal fragen wegen der Schulanmeldung.

Okay, das ist wirklich sehr subjektiv und ich würde mir ehrlich wünschen, dass ich ähnliches berichten könnte. Da haben wir wohl beide Pech gehabt. Ich habe die Frage bereits vor einem Jahr gestellt und stehe immer noch vor dem gleichen Problem. In meinem Falle ist der Erzeuger des Kindes aber wirklich zu nichts zu gebrauchen, man kann gar nicht mit ihm arbeiten. Er hat sein Kind ein Jahr lang nicht gesehen und will das anscheinend auch nicht, unterschreibt überhaupt nichts (besonders toll bei Corona) und reagiert auch auf gar nichts. Das Sorgerecht hat er trotzdem immer noch.

Blödsinn

@Dahika

Das ist allerdings durchaus eine nachvollziehbare Erfahrung.. Mütter haben Vorteile und Väter müssen um ihre Rechte tendenziell mehr kämpfen, das stimmt.

Das Sorgerecht und Umgangsrecht ist etwas Unterschiedliches. Sowohl Sorge- als auch Umgangsrecht können nur gerichtlich eingeschränkt werden.

Sorgerecht: Die Sorgeberechtigten dürfen gemeinschaftlich wichtige Entscheidungen für das Kind treffen: Schulanmeldung, ärztliche Versorgung, Aufenthaltsort des Kindes, etc.

Umgangsrecht: Das Elternteil, bei dem das Kind nicht seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort hat, hat ein Umgangsrecht. Dies ist unabhängig davon, ob das Elternteil sorgeberechtigt ist oder nicht. Das Elternteil darf Alltägliches bestimmen, solange sich das Kind bei sich aufhält (z.B. was das Kind isst).

Es scheint mir, als wolltest du dem Vater das Umgangsrecht verwehren/einschränken und nicht das Sorgerecht. (Solange er alles unterschreibt, was du ihm vorlegst, gibt es keinen Grund für einen Sorgerechtsstreit.)

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

palandt Kommentar, Münchner Kommentar.

Was ist aber bspw., wenn ein Elternteil keinen Strom in der Wohnung hat oder keinen eigenen Wohnsitz hat? 

.

Warum willst Du denn das Sorgerecht entziehen lassen ?

Solange das Kind nicht unter diesen Bedingungen leben muss (mangels Aufenthalt), gibt es doch keinen Grund sich Gedanken über einen Sorgerechtsentzug zu machen.

Das Sorgerecht soll entzogen werden, weil der Vater des Kindes kurz vor der Obdachlosigkeit steht, dies allerdings im Umgangsverfahren vehement abgestritten und die Kindesmutter dazu noch als Lügnerin dargestellt hat. Er ist nicht mehr in der Lage, den Ernst seiner momentanen Situation zu erkennen und sich Hilfe zu holen. Weiterhin ist er mit hoher Wahrscheinlichkeit betroffen von einer psychischen Störung, die ihn unzurechnungsfähig macht. Dennoch gewährt ihm das Jugendamt einen Umgang mit Übernachtung. Das Kind ist übrigens gerade drei Jahre alt geworden.

@fxdysprosium

Ganz im Übrigen sind das nicht alle Gründe.. Kommunikation wird komplett unterbunden, Umgang findet regelmäßig statt, bald mit zweiwöchigem langen WE von Freitagnachmittag bis Montagmorgen. Da kommt die Sorge auf, dass das Kind ernsthafte Schäden davontragen könnte.

@fxdysprosium
 Da kommt die Sorge auf, dass das Kind ernsthafte Schäden davontragen könnte.

Diese Sorge besteht bei/durch Mütter, die den Umgang Kind/Vater unterbinden wollen, ebenfalls.

@KHSchindelar

Das mag sein, tut aber nichts zur Sache, da es hier nicht darum geht, dass die Mutter den Kontakt zwischen Vater und Kind behindern will. Ich wüsste auch nicht, an welcher Stelle des Textes eine solche Interpretation des Sachverhalts hervorgehen könnte.

@fxdysprosium

Bitte zu einem Familienrechts-Anwalt, Anwältin gehen, der, die sachlich ist. Bitte schreiben Sie nicht selbst solche angenommenen Diagnosen an das Gericht wie mit dem nicht zurechnungsfähig. Sie schaden sich sonst selbst.

@fxdysprosium

Bitte zu einem Familienrechts-Anwalt, Anwältin gehen, der, die sachlich ist. Bitte schreiben Sie nicht selbst solche angenommenen Diagnosen an das Gericht wie mit dem nicht zurechnungsfähig. Sie schaden sich sonst selbst. BItte zum Anwalt und zu einer Erziehungsberatungsstelle gehen.

@fxdysprosium

Daraus:

 Da kommt die Sorge auf, dass das Kind ernsthafte Schäden davontragen könnte.
@KHSchindelar

Nach meinem Empfinden besteht kein Zusammenhang zwischen der geäußerten Sorge und dieser Interpretation. Durch einen eventuellen Sorgerechtsentzug würde a) nicht zwangsläufig der Kontakt unterbunden, da dieser unabhängig von der Sorge bleibt und b) wurde in keiner Form geäußert, dass überhaupt eine Unterbindung des Umgangs erfolgen sollte.

Außerdem habe ich bereits geäußert, dass eine Blockierung jeglicher Kommunikationsversuche vorliegt, was impliziert, dass gar nichts unterschrieben wird. Dies wiederum führt zur Handlungsfähigkeit beim anderen Elternteil.

@fxdysprosium

Verwechsel nicht das Sorgerecht mit dem Umgangsrecht. Auch wenn du das alleinige Umgangsrecht hättest, darfst du trotzdem nicht, in das Umgangsrecht einzugreifen.

@fxdysprosium

Wenn man lesen kann, drängt sich der Verdacht auf.

@fxdysprosium

Aha, also doch Eingriff in das Umgangsrecht...

@Dahika

Alleiniges Sorgerecht meine ich...

@Dahika

Ich verwechsle weder etwas noch greife ich in jemandes Umgangsrecht ein?! Es geht auch überhaupt nicht darum, dass der "Vater" sein Kind nicht sehen soll. Das steht überhaupt nicht zur Debatte, denn er will den Umgang ja selbst nicht wahrnehmen.

Meine Frage bezieht sich einzig auf mögliche Gründe für die Übertragung des Sorgerechts, konkretisiert interessiert mich, ob jemand Fälle erlebt hat, in denen es allein ausgereicht hat, wenn besagter Elternteil (in diesem Fall der Vater) den Kontakt zum hauptsächlich betreuenden Elternteil (in diesem Fall die Mutter) selbst abgebrochen hat und eben keine Unterschriften leistet etc. Das steht in überhaupt keinem Zusammenhang zum Umgang, den der Vater selbst abgebrochen hat.

Was möchtest Du wissen?