Girokonto kündigen - was passiert mit Überweisungen, die sozusagen ins Leere laufen? Weiterleiten?

5 Antworten

Jede Abbuchung die von der Bank zurückgegeben wird, weil das Konto nicht mehr existiert, wird mit Kosten belastet. Diese Kosten werden dann von Dir wieder eingefordert. Eine automatische Weiterleitung ist nicht möglich.

du musst die daueraufträge neu einrichten, die alten stornieren, macht aber die bank automatisch (bzw. müßte sie eigentlich machen...)

ich an deiner stelle würde das eine konto noch nicht sofort auflösen, sondern es noch zwei bis drei monate laufen lassen, ein wenig geld sollte drauf sein, für daueraufträge, die du eventuell vergessen hast umzubuchen

Abbuchungen, die nicht umgestellt werden, laufen ins Leere. Dem Abbuchenden wird mitgeteilt, dass das Konto nicht mehr existiert, worauf Du von ihm in aller Regel angeschrieben wirst. Meist ist dies auch mit Kosten für Dich verbunden. Von daher - wie bereits genannt, das alte Konto noch 2-3 Monate parallel laufen lassen. Auf http://www.online-girokonto.net/online-girokonto/girokonto-wechseln.html gibt es dazu einen recht ausführlichen Ratgeber,

Du musst die Daueraufträge ändern und die neue Kontonummer angeben, dafür gibt es fertige Formulare.

Kündigung des Kontos durch die Sparkasse?

Hallo...

unsere Mutter ist vor 3 Jahren verstorben. Mein Bruder und ich sind in die Vertragsverhältnisse der bestehenden Konten unserer Mutter bei der Sparkasse eingetreten mit Erben-Legitimationen. Da wir u.a. auch noch eine Immobilie verkaufen müssen, haben wir das Giro-Konto unserer Mutter als Nachlasskonto weiter genutzt und bisher die notwendigen Überweisungen darüber veranlasst.

AGB der Sparkasse:

Die Voraussetzungen der Kündigung eines Girokontos durch die Bank richten sich nach § 675 h BGB sowie den AGB´s der jeweiligen Bank. Die Bank kann ein Girokonto nur kündigen, wenn das Konto auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde und ein Kündigungsrecht vertraglich vorgesehen wurde. Letzteres ist wohl laut AGB gegeben. (siehe Bild im Anhang)

Ein Sonderkündigungsrecht nach dem Tod des Kontoinhabers ist gesetzlich nicht vorgesehen. Auch ein gesetzlich geregelter Anspruch der Bank auf Auseinandersetzung/Auflösung des Kontos gegenüber der Erbengemeinschaft existiert nicht.

Jetzt nach 3 Jahren fordert und die Sparkasse, dass das Konto geschlossen werden muss. "Ein Girokonto einer Toten kann man nach 3 Jahren nicht mehr weiterführen...3 Jahre sind mehr als genug, damit die Nachlass-Angelegenheiten bis dahin geregelt sein sollten. Das Konto muss geschlossen werden...wir könnten dann ja ein neues Konto für die Erb-Angelegenheiten eröffnen...."

Problem: Das neue Konto wäre dann aber kein Nachlasskonto mehr, nachdem die Erbgesetze ihre Anwendung finden und durchgesetzt werden können.

Schlussendlich die Frage:

Darf die Sparkasse das von uns verlangen (verlangen kann man ja viel...!) und darf oder kann sie das Konto kündigen...!!!

Vielen Dank für hilfreiche Antworten!!!

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