Gewerkschaft oder Anwalt?

7 Antworten

Dafür sind Gewerkschaften auch da. Die DGB-Gewerkschaften haben im Mitgliedsbeitrag einen Arbeitsrechtsschutz intergriert. Wende Dich an schnellstmögich an die Gewerkschaft, um eine Kündigungsschutzklage prüfen zu lassen. Hast Du ansonsten keine private Rechtsschutzversicherung, die das Arbeitsrecht beinhaltet, müsstest Du die Anwaltskosten selbst tragen.

Rechtschutzversicherung habe ich auch, nur fraglich wo ich besser aufgehoben bin.

Meines Erachtens bist du bei einer Kündigungsschutzklage bei deiner gewerkschaftlichen Vertretung besser aufgehoben

Die Rechtssekretäre der Gewerkschaften machen fast ausschließlich Arbeitsrecht, dementsprechend gut sollten sie sich bei diesem Thema auskennen

Es gibt zwar auch Anwälte, die sich auf Arbeitsrecht spezialisiert haben (bei denen wärest du sicherlich genausogut aufgehoben), aber es gibt auch Anwälte, die behaupten auf allen Gebieten des Rechts Fachmann zu sein, und meine Erfahrung sagt mir, dass dem nicht so ist.

Ein Zweiter Punkt der mich zur Gewerkschaft tendieren lässt ist folgender. Bei Rechtsschutzversicherungen hat man oft einen Eigenbehalt pro Fall (den würdest du dir sparen) oder es wird dokumentiert, wie oft du die Versicherung beanspruchst (da ist es manchmal besser einen Fall weniger zu haben - ich hatte meinen Rechstschutz 15 Jahre gar nicht beansprucht, und dann wegen dreier Lapalien 3 mal in einem Jahr, und habe promt ein Schreiben meiner Versicherung bekommen, dass man sich über diesen Vertrag einmal unterhalten müsse)

Danke für die Tipps! War schon heute bei IG Metall. Sie werden mich vertreten und lt. Deren habe ich sehr gute Chancen Abfindung zu bekommen.

In der ersten Instanz besteht keine Anwaltspflicht. Wenn du doch einen Anwalt einschaltest, musst du den auf jeden Fall selbst bezahlen.

Danke für die Antwort

Erst die Gewerkschaft und einer rechtlichen Fachberatung, raschest anrufen, denn dort erfährst du deine Chancen und auch ob sie dich vertreten werden.

Ansonsten bleibt ja der Anwalt immer noch.

Ein Anwalt wäre die zweite Option, wende dich erstmal an deine Gewerkschaft.

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