Geburtstagsfeier angekündigt "Könnte Lauter werden" wie lange muss ich das Dulden?

5 Antworten

Ich feiere auch hin und wieder und muss damit rechnen, dass es durch die vielen Personen allein schon etwas lauter wird. Manchmal machen wir auch Musik (Streichquartett, Flöte, Klavier). Ich kündige dies zwei Wochen vorher an und schreibe dazu, dass um 22 Uhr auf jeden Fall Ruhe ist. Und dann ist von uns auch Ruhe. Es hat sich noch nie jemand beschwert. (Glück gehabt?)

Bei meinem Nachbar ist 01-02 Uhr "normal", wenn bei Dir um 22 Uhr ruhe ist, ists ja gut und vor 22 Uhr zu meckern mache ich auch nicht, das letzte mal war um 1 Uhr und da gings bis 2:30 Uhr weiter, mein Wecker klingelt um 5 Uhr! Was will man da machen?
Gute Nacht und LG

@Albert

In einem solchen Fall kann man sich nur noch bei der Hausverwaltung beschweren. Ich kann verstehen, dass jemand mal wirklich bis 1 Uhr kräftig feiern will. Wenn er diese Uhrzeit ankündigt, haben bestimmt die Nachbarn nichts dagegen. Aber das scheinen grundsätzlich rücksichtslose Menschen zu sein, und da hilft nur die "Macht von oben". Solche Eskapaden muss man sich dann doch nicht bieten lassen.

@critter

Leider sind es rücksichtslose (Menschen?) Nachbarn! Ich möchte niemanden Denunzieren aber denen ist es sch....egal wer da unten Wohnt.

Der Vermieter sagte nur: man muss eben tolerant sein, es ist nun mal ein Mehrfamilienhaus (16 Parteien)
Ich muss hier raus....
Vielen Dank für Deine Ratschläge. LG

@Albert

Das sagen die Vermieter aber nur so lange, bis Du eine Mietkürzung vornimmst. Das würde ich wirklich an Deiner Stelle tun. Kürze aber nicht mehr als 5 bis 10 Prozent, sonst kanns Ärger geben. Aber Du wirst sehen, wie der Vermieter anfängt zu rödeln.

Also zuerst kannst du versuchen dich mit den lärmenden Mietern gütlich zu einigen. Zeigen sie kein Verständnis kannst du die Polizei anrufen. Wenn man die ein paar mal nervt kommen die auch. Zeigen sich die Nachbarn davon unbeeindruckt rücken die nochmals an und dann bekommen sie eine Anzeige. Das kostet dann ne Kleinigkeit - vielleicht überlegen sie es sich dann

Danke für Deinen Rat,
ich kann diese Leute nur mit Verachtung strafen. Alles andere hat glaube ich keinen Sinn. Werde so schnell wie möglich ausziehen, bevor böses Blut fließt.

Wünsche Dir eine geruhsame Nacht. LG

Hi Albert :-) Du machst dir diese Sache viel zu schwer ;-) Es gibt eine zeitliche Grenze bei 22Uhr und die ist fest! Und klar hätte ich auch keine Lust, da hoch zu gehen und denen die Meinung zu sagen, obwohl es die eh nicht interessiert. Aber du brauchst du ja auch nicht mehr als einmal. 'xyungeloest' hat in der Sache ganz Recht. Der Vermieter muss in der Sache Abhilfe schaffen. Ansonsten darfst du deine Miete erheblich kürzen, weil es ein unzumutbarer Sachverhalt ist. Und dann wird er Abhilfe schaffen. Glaub mir, dir wird es lieber sein, dem Vogel über dir wird der Mietvertrag gekündigt, weil er gegenüber der Genossenschaft nicht klein beigibt, statt dass du dir wegen der Dummheit und Rücksichtslosigkeit anderer Menschen die Mühe machen musst, dir eine neue Wohnung zu suchen ;-)

LG

Danke für Deinen Rat, ich habe, glaube ich, dazu schon alles gesagt, möchte noch hinzufügen das ich so schnell wie möglich hier ausziehen werde (Verständlich oder?)

Wünsche Dir eine geruhsame Nacht. LG

Hallo Albert, bin nicht der Ansicht, dass man sich mit einem überall verteilten Zettel "es kann laut werden" einen Freibrief für lautes Feiern bis in die Puppen selbst ausstellen kann. Meine auch, dass 22Uhr so eine Schallgrenze wäre. Wenn dann keine Ruhe ist oder der Lärmpegel zumindest merklich absinkt, würde ich die Leute besuchen oder anrufen und sie darauf hinweisen, dass sie nicht allein sind. Insbesondere wenn das dauernd so geht, solltest Du anfangen, Dich zu wehren- und das würde ich in jedem Fall mit persönlichem Gespräch beginnen, wenn das nichts fruchtet kannst weitere Maßnahmen ergreifen. Man muss nun mal mit den Gegebenheiten umgehen, wie sie sind: hat man über, unter und neben sich Nachbarn, ist Rücksichtnahme einfach angesagt. Ansonsten muss man sich eine Bleibe in der Pampa suchen, wo man niemanden stört. Kann jeder selbst entscheiden. Und wenn ich in der Situation in einem größeren Mietshaus etwas Wesentliches zu feiern hätte, würde ich den "Veranstaltungsort" gleich außerhalb der Wohnung verlegen- in eine Kneipe oder Ähnliches. Wünsche Dir ruhigere Nächte als bisher!

Ich bin Deiner Meinung mit diesem "Zettel", meine Schallgrenze hat sich schon nach 00Uhr verschoben (der Toleranz wegen), aber wo ist den die Grenze?
Ich verstehe diese Leute nicht, ich bin tolerant aber irgendwann platzt jedem der Kragen oder?

Wünsche Dir auch eine geruhsame Nacht. LG

Geh doch einfach rauf und feier mit!

Wahrscheinlich wird er Dich etwas komisch angucken. Aber erkläre ihm dann, dass Du ohnehin nicht schlafen kannst und wahrscheinlich wäre das ja auch wohl nicht sein erster Geburtstag in diesem Jahr. Bei der Gelegenheit kannst Du ihm ja gleich erklären, dass das nicht in Ordnung sei, dass er jeden Tag irgendetwas feiert. Möglicher Weise zeigt er Einsicht. Wenn nicht, dann informiere den Vermieter. Dieser muss sich dann darum kümmern. Oder rufe die Polizei wegen nächtlicher Ruhestörung an.

"...dass das nicht sein erster Geburtstag dieses Jahr ist" :-)) genau, frag ihn, ob er den hundertsten oder den hundertzwanzigsten feiert und dann erklär ihm, wieso Du ihn für derart alt hältst :-)

Da müsste ich ja jeden Tag nach oben gehen dazu habe ich nun wirklich keine Lust, erinnerst Du dich an den Dreck auf dem Balkon? Es hat sich nicht das geringste geändert. Der Vermieter weiß das alles und hat mir auch geraten die Polizei zu rufen (ein Witz oder?).
Übrigens die Polizei war auch schon da, 2wochen war mehr oder weniger Ruhe.

Wünsche eine geruhsame Nacht. LG

@Albert

Da lobe ich aber nachträglich noch einmal meinen ehemaligen Vermieter. Gleichgültig aus welcher gesellschaftlichen Schicht Du gekommen bist, wenn Du seiner Meinung nach zu den anderen Mieter passtest, hast Du eine Wohnung von ihm bekommen. Natürlich durften wir auch feiern und benutzten diese Zettel, um die anderen Mieter darauf aufmerksam zu machen. Aber wehe, es kam eine Beschwerde. Der ist dann der Sache auf den Grund gegangen. Bevor ich selbst auszog (wegen meiner Hochzeit) hatte der wegen diverser Unstimmigkeiten ein komplettes 6-Familien-Haus gekündigt. Da gab es auch Partys, dann gab es Sozialhilfeempfänger, die eine Wohnung angemietet hatten, aber ganz woanders wohnten usw.

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