Fremdes Konto für Gehaltsüberweisungen um Pfändungen zu umgehen!

16 Antworten

Hallo, ich würde meine Finger von solchen Dingen lassen, wenn er schon Probleme hat und auch weiß, dass jemand von ihm Geld bekommt, will er "dein" Konto nutzen um die Gelder an den Gläubigern vorbeizuschleusen, da es "dein" Konto ist, machst du dich hier auf jeden Fall mitschuldig.

Wenn jmd. z.B. eine Pfändung vom Finanzamt auf dem Konto hat und Geldeingänge erwartet, die er dann auf einem anderen Konto überweisen lässt, kann der Kontoinhaber auch vom Finanzamt in Haftung genommen werden, die Summe zu bezahlen.

Und insbesondere ein Finanzamt hat die Möglichkeit sämtliche Konten zu pfänden, die dem Schuldner gehören UND für die er auch nur bevollmächtigt ist.

Wie einige Vorsprecher schon gesagt haben, der Bekannte sollte sich eine Schuldnerberatung suchen.

die Pfändung beginnt doch schon beim Lohn/Gehalt, bei dem der AG die gepfändete Summe abzieht, so dass diese Transaktion über ein anderes Konto damit nichts nützt. Die moralische Seite will ich gar nicht erst ansprechen, nach der ja nicht grundlos gepfändet wird, sondern ein Betrag X für irgendetwas verwendet wurde, den jetzt ein Anderer wiederhaben möchte, verständlicherweise wohl, oder?

Nochmals : Betrug wird in §§ 263 StGB geregelt !

Dieses Vorhaben ist KEIN Betrug !

Um Moral geht es nicht, sondern um "Spielregeln".

Nicht stafbar, es ist Deine persönliche Sache, wen Du bevollmächtigst.Und das Konto kann nicht gepfändet werden.Achte aber darauf, das Du ein reines Guthabenkonto einrichtest, nur so bist Du auf der sicheren Seite.

LG pacole1

Erstens bin ich der Meinung, dass Dein Bekannter sich eine feine Suppe eingebrockt hat und diese auch wieder auslöffeln soll.
Zweitens gehst Du das Risiko ein, dass er über dieses Konto wieder Schulden macht, für die Du dann alleine zur Rechenschaft gezogen wirst.
Drittens ist das Betrug und Du machst Dich damit strafbar.
Dein Bekannter hat die Möglichkeit, einen Schuldnerberater beim Amtsgericht aufzusuchen, sich von dem beraten zu lassen und evtl. in Privatinsolvenz zu gehen. Dann bleibt ihm monatlich ein fester Betrag und der Rest wird ihm sechs Jahre lang gepfändet und sein Wohlverhalten vorausgesetzt, ist er nach dem siebten Jahr, in dem es zur Entschuldung kommt schuldenfrei.
Beim Geld hört die Freundschaft auf, lass die Finger davon und schubs ihn zur Schuldnerberatung.

hallo monia,ich bin neu hier und forste mich grad durch.mein bruder hat über mich schon seit jahren ein konto auf meinen namen laufen,jetzt ist er in priavtinsolvenz gegangen und ich dachte jetzt werd ich es los,andem ist aber nicht da der insolvenzverwalter gesagt hätte,es wär besser wenn es so bleibt.was ich aber aus deinen antworten herausles ist es nicht so.es verwirrt mich auch alles bissl.immerhin steht auf den kontoauszügen sein name als gehaltsempfänger,obwohl das konto auf meinen namen läuft.jetzt hat meine mutter einen brief bekommen wo drin steht,das sie nix bekommt nach der schuldnerauflistung.so nun behauptet mein bruder das aus den bezahlten überstunden die er hat,eine pfändung liegt und davon dann die schulden bezahlt werden,ganz ehrlich ich versteh nur noch bahnhof.wäre nett wenn du mir antworten könntest,immerhin steht bei mir mein konto auf dem scheiterhof ,wenn ich das richtig versteh. lg jaydin

Um das mal ganz klar und deutlich in Worte zu fassen : Was Du hier von Dir gibst ist schon im Bereich der Rechtsberatung und VERBOTEN und

darüber hinaus noch ein Haufen Unfug !

Banken und Sparkassen müssen auf Antrag das Girokonto eines Schuldners in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umwandeln. Das P-Konto sichert einen Freibetrag von 985,15 €, der nicht gepfändet werden darf.

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