Forderung Amazon muss ich Inkassokosten und Adressermittlungskosten zahlen?

7 Antworten

ICH würde sie nicht bezahlen und die Forderung gegenüber BFS  bzw Infoscore schriftlich zurückweisen

Stell Dich auf weitere böse briefe ein

Diese Kosten werden mangels Erfolgsaussichten nicht expl eingeklagt

Muss ich etwa diese utopischen Gebühren noch zahlen?

Nein.

Inkassogebühren sind von Vebrauchern nicht zu bezahlen, zudem dürfte eine Adressermittlung ziemlich unnötig sein, wenn du bei Amazon Kunde bist.

Kannst du vollständig ignorieren

Mach Dich kündig, was da genau gelaufen ist.

Im Prinzip landen säumige zahler beim Inkasso, der betrag ist auch nicht hoch.. aber was irritiert: sie kommen Dir NACH Regelung der Sache?

Da würde ich nachfragen.

Das ist es ja auch was mich so irritiert, dass es NACH der Zahlung an Amazon gekommen ist. Vor allem hätte Amazon mein Kundenkonto nicht freigeschaltet und Bestellungen ermöglicht wenn denen noch Forderungen von irgendwelchen Adressrecherchen (Amazon ist meine Adresse ja schon seit Jahren bekannt) offen wären. Das passt irgendwie nicht zusammen.

Muss ich etwa diese utopischen Gebühren noch zahlen?

Nein.

Kontoführungsgebühren sind nicht erlaubt, es sei denn BFS legt dir eine Bankenlizenz vor und du eröffnest dort ein Girokonto.

Adressermittlungskosten sind auch Schwachsinn, wenn dem Gläubiger (Amazon) deine Adresse bekannt war.

Du hast kein irgendwie geartetes Vertragsverhältnis mit dem Inkassobüro, also schuldest du ihm auch kein Geld.

Ich würde sofort zur Polizei gehen, denn BFS Risk gibt es seit vielen Monaten nicht mehr. Das wurde Anfang des Jahres zur "Infoscore Forderungsmanagement GmbH" fusioniert.

Davon abgesehen sind Kontoführungskosten grundsätzlich verboten.

Also Anzeige wegen Betrugs und Nötigung gegen unbekannt.

Natürlich absolut nichts bezahlen. Sollte ein gerichtlicher Mahnbescheid kommen, diesem sofort widersprechen mit beigefügtem FOrmular und zurück ans Gericht.

In dem Schreiben stand Infoscore Forderungsmanagemant und in Klammern dann dieses BFS Risk...

@Minimilk

ok, dann passt es wohl doch. Das schreiben die in der Übergangszeit in den Briefkopf dazu, damit sich die Leute, die schon Kontakt hatten, nicht wundern.

Bedeutet aber für dich: Du redest die ggf. mit "Infoscore Forderungsmanagement GmbH" an und vergisst, dass dort was in Klammern steht. Die Firma in Klammern gibt es wie gesagt nicht mehr.

Ansonsten halte dich mal an das, was beispielsweise Kevin geschrieben hat. Ich würde auch nichts an Infoscore bezahlen. Ich würde sogar eine Nummer weiter gehen: Ich würde dem Aufsichtsgericht (OLG Hamm) eine Beschwerde zukommen lassen. Die Beschwerde kostet nichts. Tenor:

Das Inkasso fordert eine längst bezahlte Forderung ein. Viel wichtiger ist aber, dass es Gebühren fordert, die keinerlei rechtliche Grundlage haben und die per Gesetz sogar verboten sind, denn es darf nur gefordert werden, was sich über das RVG begründen lässt. Zudem hat das Inkasso bereits gegenüber dem OLG Hamm erklärt, solche Gebühren wie Kontoführungsgebühren seit geraumer Zeit nicht mehr erheben zu wollen. Es hat somit in der Vergangenheit das OLG Hamm mehrfach angelogen. Zudem hat das Bundesministerium für Justiz 2015 die Aufsichtsgerichte ausdrücklich aufgerufen, solche längst verbotenen und nicht durchsetzbaren Gebührenlegungen zu ahnden und zu unterbinden. Daher ist dem Inkasso die Lizenz zu entziehen und ggf. von Amts wegen aufgrund der gezielten Täuschung des OLG Hamms in vergangenen Beschwerdefällen eine strafrechtliche Ermittlung einzuleiten.

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