Finanzmathematik im Beruf

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

" Ich weiß nicht so ganz (auch nach ausgiebigen googeln) was man mit dem Studium anfangen kann"

eigentlich kann man als Finanzmathematiker in vielen Bereichen tätig sein, selbst wenn diese nicht primär etwas mit Finanzmathematik zu tun haben. Denn entscheidend ist heutzutage nicht nur das Studienfach, sondern während des Studiums gesammelte Erfahrungen, mit denen man bei Vorstellungsgesprächen punkten kann. Diese können durchaus von der Hauptstudienrichtung abweichen. Zum Beispiel: wenn man als Finanzmathematiker während des Studiums Praktikas im Bereich der betrieblichen Altersversorgung (bAV) macht, so wird man nach dem Studium  hohe Chancen haben in entsprechenden Unternehmen eine Stelle zu finden. Da spielt es dann bei der ausgeschriebenen Vakanz keine Rolle, ob man Finanz-, Wirtschaftsmathematik oder Mathe mit Schwerpunkt Stochastik oder sogar BWL studiert hat. Wichtig ist, dass der Bewerber einige Erfahrungen in diesem Bereich vorzuweisen hat. Alles andere lernt man On-The-Job.

Das bedeutet, als Finanzmathematiker kannst du in vielen Bereichen tätig sein. Die künftige Berufsausrichtung prägen meistens die Praktikas. Solltest du dich für Finanzmärkte interessieren, so kannst du ebenso in verschiedenen Arten von Unternehmen tätig sein. Hauptsächlich sind es Versicherungen, Banken und Unternehmensberatungen. Für Finanzmathematiker ist im Moment das Thema Risikomanagement ganz aktuell, denn hier finden momentan viele Neuerungen und Umsetzungen hinsichtlich Basel III im Banken- und Solvency II im Versicherungsumfeld statt.

Versicherungswesen: In einem Versicherungsunternehmen, oder als Berater (BigFour, TowersWatson)

Oder Bankwesen: Risikomanagement in einer Bank, Berater in einer Consulting-Firm.

Diese Finanzmathematiker sind sehr gefragt und verdienen gut Geld.

Diese Finanzmathematiker sind sehr gefragt und verdienen gut Geld.

Das ist natürlich schön zu hören, besonders im Bezug auf die Arbeitschancen.

Jedoch ist das Geld, solange es zum Leben reicht, Nebensache. :)

@acccount

Nebensache ist Geldverdienen nicht. Du möchtest ja ein gutes Leben leben und dich nicht großartig einschränken müssen. 

Wenn du mit Mathe schon mal ein Fach hast, wäre meine nächste Frage eher reine Mathematik oder z.B. Wirtschaftsmathematik, Kombination mit Informatik und/oder Statistik...  Dann im Studium über Praktika den eigentlichen Beruf suchen.

Wende dich an eine Studienberatung in der Uni. Die können dir ganz genau sagen, was du mit dem Abschluss machen kannst oder was du auch sonst studieren kannst.

Kind zum Ende des Studiums oder erst im Job?

Hallo liebe Mamas und Papas, Studenten, Chefs, Personaler, ...

ich bin jetzt 24 und habe einen abgeschlossenen Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen (Praktika und sehr gute Abschlussarbeit ;-)) und mache gerade noch meinen Master im Schwerpunkt Automobiles Management und Engineering. Mir fehlen noch 2 Semester und die Masterarbeit. Mein Freund macht zur Zeit (nach seinem Studium) noch eine Ausbildung zum Schreiner. Wir sind jetzt seit ca 5 Jahren zusammen und sind uns einig, dass wir beide unbedingt Kinder möchten (nicht nur eins). Jetzt zu unserer Überlegung: Während des Studiums schwanger zu werden hätte für mich die Vorteile, dass ich mein Studium flexibel planen kann und er leichter eine Elternzeit während der Ausbildung nehmen kann. Es gibt viele Meinungen, die sagen, ein Kind während des Studiums zeigt dem späteren Arbeitgeber, dass die Mutter Kind und Job managen kann, ich wachse somit in den Beruf direkt mit Kind hinein und werde nicht nach ein paar Jahren vor völlig neue Verhältnisse gestellt. (Angeblich arbeiten Mütter sogar effizienter) Ich liebe mein Studium und liebe die Jobaussichten! Aber ich möchte mich nicht zwischen Kind und Beruf entscheiden. Ich will beides! Einfach wird es nicht, so oder so.

Was denkt ihr? Ist die Einstellung einer jungen Mutter überhaupt machbar? (Ich möchte gerne in die Autobranche mit Schwerpunkt Elektromobilität gehen, entsprechend meinem Studiengang - leicht Männer-dominiertes Gebiet, aber das macht ja nichts ;-)) Was passiert, wenn ich mein erstes Kind nach ein paar Jahren bekomme und für ein Jahr ausfallen, dann später noch einmal für ein zweites Kind? Was ist der größere "Karriereknick"? Ich möchte Vollzeit arbeiten und gerne auch Verantwortung übernehmen, wie ist das besser möglich?

Ich hoffe ihr habt ein paar Ratschläge für mich und könnt möglicherweise auch aus Erfahrung berichten!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?