Erst Insolvenz, dann neue Firma?

5 Antworten

Wie Du siehst ja und wie Du ebenso siehst gibt es auch da schon wieder Ansprüche, die der Insolvenzverwalter aber fpür das von ihm durchgeführte Verfahren ablehnt.

Was Dein Ex-Chef da gerade macht, riecht sehr nach einem Aufnahmeantrag für die Untersuchungshaft.

Mann kann, wenn keine strafrechtlichen Tatbestände des Inhabers gegen eine Gründung in der gewünschten Branche sprechen. Ansonsten ist den juristischen ausführungen von Feuerwald nichts hinzuzufügen.

Wie so oft, wie blabla, wenig Sachlichkeit. Und dafür gibt es dann noch "DH".

Die Freigabe nach § 35 Abs. 2 InsO ist nicht illegal und auch kein krummes Ding, sondern der Wille unserer demokratisch gewählten Volksvertreter. Ziel ist es, die Situation des Selbständigen im Insolvenzverfahren zu stärken, damit eben nicht mit sonderlichen Konstrukten, wie in der Vergangenheit teils üblich, gearbeitet werden muss.

Die Insolvenzgläubiger werden gem. § 295 Abs. 2 InsO befriedigt und fahren daher nicht schlechter, als im Fall einer Arbeitslosigkeit oder abhängigen Beschäftigung des Schuldners.

Daumen hoch für alle Selbständige, die nach einem Insolvenzereignis den Mut nicht verlieren und anstelle der Sozialhängematte, ein erneutes unternehmerische Risiko eingehen.

leider ja. aber diese neue fa. wird entweder in einer komplett neuen richtung tätig sein, oder bei der gleichen tätigkeit wird die neue fa. au einen anderen namen angemeldet sein. dein alter chef wäre in diesen fall "geschäftsführer". kenne ein paar kleinere handwerksfirmen die dies so machen. einer sogar schon zum vierten mal. ist aber alles legal

Ja, kann man. Manche machen das hauptberuflich. Das Erhalten der Firmen und das Einhalten ihrer Verpflichtungen betreiben sie als Zeitvertreib zwischendurch.

genau so, es ist nichts mehr zusagen DH

Zwischendurch wird auch schon mal auf den Namen der Frau gegründet und man ist dann angestellter Geschäftsführer etc. .......

Insolvenz des Arbeitgeber - Resturlaub vom Vorjahr geht verloren?

Hallo liebe Mitglieder,

im Moment befinde ich mich in Elternzeit und würde theoretisch ab April wieder in meine Vollzeitstelle, als Sekretärin, starten.

Nun wurde uns bekannt gegeben, dass unser Chef die Insolvenz angemeldet hat. Auf meine Fragen bezüglich meines Urlaubsanspruches des letzten Jahres welches ich in Elternzeit ja trotzdem habe und diesen Urlaub in dieses Jahr mit genommen hätte, habe ich nur "wischi waschi" aussagen bekommen.

Eigentlich war abgesprochen, dass ich meinen kompletten Urlaub des Vorjahres ausgezahlt bekomme. Es handelt sich hier um 4400 Euro Brutto. Nun sagte der Insolvenzverwalter - wenn die Firma weiter geführt wird, werde ich durch meinen Schutz übernommen und somit auch der Urlaub vom Vorjahr. Allerdings wurde gleichzeitig bekannt gegeben, dass die Firma wohl an die Wand gefahren wird und unter neuer Führung und Namen aufgebaut wird, sodass alle Altlasten weg sind und man einen "Neuanfang" starten kann. Heißt ich werde die Info bekommen, ein Sanierungsplan hat keinen Sinn, die Firma wird abgeschlossen und eingestampft.

Jetzt ist die Frage: Habe ich noch irgendeine Chance an mein Geld zu kommen? Im Moment ist die Insolvenz angemeldet aber noch NICHT eröffnet. Wäre es sinnvoll die Forderung jetzt noch, vor Eröffnung mit einem Schreiben anzufordern? Denn wenn das Insolvenzverfahren erst eröffnet ist, wäre ich ja mit der Forderung in der Insolvenzmasse?! Vielleicht hat jemand Erfahrung oder kann mir Helfen?

Ich danke euch vielmals.

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