Ermittlungsverfahren eingestellt. Was tun mit dem Rechstanwalt des Geschädigten.

3 Antworten

Es kommt drauf an, warum eingestellt wurde. War es eine Verfahrenseinstellung nach § 170 II StPO, macht es vielleicht Sinn, dem Anwalt mal eine Kopie zukommen zu lassen. In jedem Fall kannst Du dann ganz beruhigt sein, weil dann keine Straftat stattgefunden hat oder diese dem Täter nicht nachzuweisen war. Wenn es aber eine Einstellung nach § 153 oder 153a StPO war, kannst Du Dir das sparen. Das heißt dann nämlich nur, daß der Staat zwar davon ausgeht, daß da irgendwas war, sich nur nicht die Mühe macht, das auch zu bestrafen. Das hat aber keinerlei Einfluß auf Schmerzensgeld- und Schadenersatzansprüche.

Es war §170 Abs.2

@Borisss

Ja super. Dann darfst Du allen weiteren Nachrichten ganz gelassen ins Auge sehen. Dann müßte der Anwalt nämlich das schaffen, was der Staatsanwaltschaft und der Polizei nicht gelungen ist: Dir die Tat noch nachweisen.

Dann wird der Anwalt das Schmerzensgeld einklagen müssen. Da das Verfahren aber eingestellt wurde, dürfte er mit seiner Klage wegen Schmerzensgeld wohl doch einige Schwierigkeiten bekommen.

also, körperverletzung ist eine strafprozessangelegenheit. schmerzensgeld wird im zivilprozess behandelt. wenn der staatsanwalt das verfahren eingestellt hat, geht er natürlich von deiner unschuld aus. somit musst du auch kein schmerzensgeld bezahlen. gruss

ach ja, dem anwalt würde ich gar nicht antworten. auch wenn er dir eine frist gesetzt hat. das porto wär mir zu schade.

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