Erbrecht trotz Adoption?

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1, es spielt keine Rolle woher du kommst

  1. mit einer Adoption sind alle Rechte und Pflichten vom leiblich Vater auf den Adoptivvater (Adoptiveltern) übergegangen

  2. damit haben deine leiblichen Eltern also von deiner Seite her nichts zu befürchten und du kannst keine Ansprüche mehr stellen

Du hast, wenn Du nach dem Kinderadoptionsrecht adoptiert worden bist, keinE Ansprüche mehr an Deinen leiblichen Vater! Das ist die einE Sache! Eine andere Sache ist, dass die neue Frau Deines leiblichen Vaters befürchten könnte, Du und Dein l.V. könntet euch soo gut verstehen, dass er Dich in seinem Testament bedenkt! Das ist ihm natürlich unbenommen, auch wenn ihr rechtlich nicht mehr verwandt seid!

Grundsätzlich nicht. Sobald deine Adoption besiegelt und beglaubigt wurde, fällst du aus der Erbfolge raus und , rutscht dafür in die Erbfolge von deinen Adoptiefeltern hinein.

Was aber passieren kann ist, das du eine Benachrichtigung bekommst , mit der Bitte dich bei einem Notar zu melden, weil du in der Erbfolge deiner herkunftsfamilie aufgeführt wirst. Dann ist es sinnvoll sich dort zu melden , denn auch wenn du laut Gesetz nicht mehr Erbberechtigt bist, ist es möglich das du als Erbe eingesetzt werden kannst. Was dann aber daran liegt das sich die anderen Erben entweder nicht gemeldet haben, oder aber das Erbe ausgeschlagen wurde. Dann greift das Recht der verbleibenden Erben/ Leiblichen Kinder, oder Enkelkinder.

Jeder Nachlassverwalter,/ Notar kann dir dazu Auskunft geben

  1. Ja, es spielt eine Rolle, ob Du aus der DDR bist.
  2. Es kommt darauf an, ob die Vorschriften der Minderjährigen- oder der Volljährigenadoption anzuwenden sind.
  3. Eine unentgeltliche Antwort auf die Frage bekommst Du nicht, weil das konkrete Rechtsberatung wäre.

So in der Art hatte ich gestern auch die Informationen im Netz gefunden. Nur über die DDR-sache nichts genaues.Hilft es wenn ich mir dazu mal den Einigungsvertrag und das DDR -gesetzbuch (ZGB)vornehme ? Anwalt wäre ja noch zu früh, denn zum Glück lebt ja mein leiblicher Vater noch und ich will ihn erstmal kennenlernen. War bloss erstaunt, dass seine Frau so misstrauisch ist(und ob sie das zu recht ist). Danke für die Antwort!

Erst einmal, nein, erbberechtigt bis du nicht. Das Vater-Kind-Verhältnis erlischt mit der Adoption durch einen anderen, in deinem Fall, Vater. Theoretisch bist du nicht einmal mehr mit ihm verwandt. Blutsverwandt ja natürlich, das wird sich ja auch nie ändern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Bedeutung hat, dass du aus der ehem. DDR stammst, wenn es sich nicht um eine Zwangsadoption gehandelt hat. Und auch da wäre ich mir nicht sicher.

Kind zur Adoption frei geben? Mit 18 Mama?

Ich bin 18 Jahre alt, bekomme in 3 Wochen meinen Sohn. Ich habe eine Mittelstarke Depression. Bin aber auf keinen Fall suizid gefährdet oder sowas. Dem Kind würde ich auch niemals etwas antun, bevor hier jemand auf die Idee kommt. Ich bin depressiv, da ich keine Freunde aber seit langer Zeit habe und immer an falsche Menschen gerate die mich wie dreck behandeln und ich meine Familie nicht aushalte. Ich habe wirklich niemanden. Niemanden der frägt wie es mir geht, der was mit mir unternehmen würde oder wenigstens an mich denkt.

Der Vater vom Baby hat mich in der Beziehung komplett wie dreck behandelt und ich habe kein Selbstbewusstsein mehr. Das strahle ich auch aus, denke ich. Er möchte von dem Baby und mir nichts wissen, und hat mich bis jetzt in der SS nur fertig gemacht. Meine Mutter war schon immer streng, und hat mich versucht einzusperren und zu kontrollieren. Damit komme ich nicht klar. Meine Mutter lauscht an meiner Tür, verbietet mir Freunde und Kontakt zu Jungs, bedrängt mich usw.

Wir wohnen in einer kleinen Wohnung, sie schläft im Wohnzimmer und hört alles von mir. Sie wurde selbst mit 18 schwanger von meinem älteren Bruder und von dem Mann im Stich gelassen. Sie hat im Leben nichts erreicht, keinen Abschluss und keine Ausbildung gemacht, kann kaum deutsch obwohl sie 30 Jahre schon In Deutschland ist und konnte ihren Kindern nie was bieten. So will ich nicht enden.

Ich will eine Ausbildung machen und mich finanzieren können, heiraten, eine richtige Familie haben usw. Obwohl sie wusste ich wünsche mir kein Leben so wie ihres und bin schon depressiv genug, hat sie mich gezwungen das Kind zu behalten gegen meinen Willen. Ich war 17 als ich schwanger wurde. Sie meinte ich wäre eine Mörderin wenn ich es mache, hat mich eingeschüchtert und fast geschlagen und meinte sie würde mich auf die Straße setzen wenn ich abtreibe. Ich habe gesagt ich will so kein Kind haben und das es mein Körper ist, das hat sie aber wenig interessiert. Bevor jemand frägt, ICH HABE VERHÜTET. Es war ein Unfall.

Ich bekomme ein betreutes Wohnen vom Jugendamt zur Verfügung gestellt wegen dem Baby in 2 Wochen und bin froh endlich meine Mutter los zu werden. Ich fühle mich aber auch nicht bereit das Kind alleine groß zu ziehen. Ich möchte eine richtige Familie. Außerdem bin ich ganz alleine und auch so schon überfordert, und habe keinen der auf das Kind mal ein wenig aufpassen könnte, damit ich auch mal Zeit für mich habe. Das Kind liegt mir schon am Herzen, aber ich bin ganz alleine und habe Angst.

Würde ich das Kind weg geben, würde ich aber auch keine Wohnung bekommen. Müsste dann bei meiner Mutter bleiben ohne Geld und ohne nichts, und bei dieser Frau halte ich es nicht mehr aus. Da ich so einsam bin, habe ich auch Angst niemals einen Mann zu finden oder Partner und für immer so einsam zu bleiben. Die Menschen schauen mich draußen auch nur schief an und lästern, weil ich jung und schwanger bin. Das macht mich auch total fertig. Was kann ich machen?

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Hilfe Schwanger mit 18 wo kann ich hin?

Ich bin 18 Jahre alt und bekomme in 2 Wochen meine Tochter. Ich wurde zuhause von meiner Familie unter druck gesetzt das kind zu behalten, obwohl ich gesagt habe ich möchte das nicht. Ich war 17 als ich schwanger wurde meine familie hat gedroht mich raus zu schmeissen, mich zu verstoßen und mich als mörderin bezeichnet wenn ich es nicht austrage. Ich dachte mir irgendwann okay ich schaffe das schon, ich ziehe einfach in eine mutter kind Einrichtung und distanziere mich von meiner Familie. Zuhause gab es schon immer stress und ich halte es hier nicht mehr aus. Ich wurde aber von allen mutter kind Einrichtungen in meiner stadt nur hingehalten und dann weg geschickt. Das jugendamt weiss auch nicht mehr weiter, da es sonst keine Einrichtungen hier gibt zu denen ich kann. Ich möchte auf keinen fall bei meiner familie bleiben. Je näher die geburt rückt, merke ich wie ich immer depressiver werde und das kind nicht großziehen will. Ich fühle mich einfach nicht bereit dazu unter diesen Umständen. Der vater will nichts von uns wissen, ich habe noch keine Ausbildung gemacht usw. Ich habe alles für das kind gekauft und habe es wirklich probiert, in diese Mutterrolle zu kommen und das zu schaffen, aber ich will es einfach nicht. Ich habe wenigstens gehofft meine familie würde ich in dieser schweren Zeit wenigstens bei der Adoption unterstützen, wenn sie es schon nicht bei der Abtreibung gemacht haben. Im Gegenteil. Mir wird wieder gedroht mich raus zu schmeissen wenn ich das Kind weg gebe. Ich meinte zu meinen Eltern mir geht es wirklich schlecht und sie sollen mich doch bitte bei meinen Entscheidungen unterstützen, aber sie sagen dann einfach „ach lass uns inruhe“. Ich habe sonst niemanden der mich unterstützt oder mit dem ich reden kann. Traurig dass ich nicht mal mit meinen eltern reden kann und nur depressiver gemacht werde. Es kann doch nicht sein dass ich so psychisch gequält werde und gegen meinen willen Mutter sein soll. Wenn ich es zur Adoption frei gebe, wird meine familie mir das leben noch mehr zur hölle machen als auch so schon. Da ich 18 bin könnte ich ausziehen, aber wohin denn bitte? Ohne geld, Ausbildung usw... Das Jugendamt wär auch nicht mehr zuständig. Klar gesagt: ich hätte garkeine Möglichkeit auszuziehen. Ich halte es nicht zuhause aus, bis ich eine Ausbildung abgeschlossen habe. Mit kind habe ich Anspruch auf ne Wohnung aber das dauert 1. ewig und 2. bin ich auf wartelisten für mutter kind Einrichtungen müsste aber solang bei meiner familie bleiben. Ich kann doch auch nicht zwanghaft mutter werden, nur damit ich irgendwann eine andere Unterkunft bekomme und meine familie los werde. Ich weiss momentan keine Lösung und nicht mehr weiter. Behalte ich das Kind quäle ich mich nur selbst, sitze bei meiner familie fest und werde zu Sachen gezwungen. Lege ich das kind zb. In die babyklappe werde ich wahrscheinlich obdachlos enden.

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