Durch Provision mehrere tausend Euros im Monat verdienen? ( Versicherung )

10 Antworten

Einfache Frage: Bist Du ein Verkäufertyp, einer sich einen Haufen Dreck solange als Goldbarren einreden kann, dass er mit inbrünstigster Überzeugung seinen Kunden einen Goldbarren als Welterlösung verkauft, der eigentlich nur ein Haufen Dreck ist? Das sind die Verkäufer, die mit Provisionen viel Geld verdienen. Wenn Du das nicht kannst, weil Du Dir bei aller Ehrlichkeit und Integerheit keinen Haufen Dreck als Goldbarren einreden kannst, dann lass die Finger davon. Dass wir uns richtig verstehen: Ich bin der Meinung, dass wir eigentlich gute Versicherungsberater bräuchten und gute Produkte, die sich als Absicherung wie in einem Baukastensystem nach Bedarf ergänzen. Es gibt auch sicher gute Berater (meist ungebunden) und Agenturen, die sehr solide beraten. Aber bei einer Versicherung bist Du Verkäufer und die oben machen die Produkte und die unten müssen sie ins Volk drücken. Dazu kommt, dass die EZB mit ihrer Billiggeldpolitik den ordentlichen Versicherungen das Wasser abgräbt. Was willst Du noch verkaufen, wenn es keine Zinsen mehr gibt. Lebensversicherungen? Krankenversicherungen? Der Staat macht den Bürgern die Taschen leer, da sparen sie auch an notwendigen Absicherung für Haus und Ausstattung. Also frag Dich, ob Du ein Verkäufertyp bist. Ich habe diese vielleicht ein wenig zu schlecht geredet. Immerhin sind manche Kunden so dumm, dass sie zu ihrem Glück überredet werden müssen.

man kann immer viel verdienen, aber als Azubi halte ich diese Daten sehr weit hergeholt . Später bei einer festeinstellung sieht dann wieder alles anders aus , niedriges Grundgehalt , du lebst dann quasi nur von der Provision , dann hast du halt auch sauere gurkenzeit und verdienst (fast) kein Geld. Daher immer dies einplanen. Verdienen wie gesagt kann man unendlich viel aber da wird oft viel versprochen und wenig gehalten, kommt auch auf das Produkt bzw den festen Kundenstamm an. Ist dieser nicht vorhanden müssen ja erstmal neukunden gefunden werden. ist der alt Kundenstamm "verbrannt" ist damit nicht mehr anzufangen. Da legen die Kunden gleich auf wenn die Versicherung XY anruft.

Hallöchen,

also du kannst ihm schon Glauben schenken. Er hat gesagt manche Azubis verdienen bis zum 10.000,00 Euro Provision im JAHR? Ja das ist gut möglich. 

Die Provisionen sind für verschiedenste Vetragsabschlüsse unterschiedlich hoch. Das bedeutet umso länger die Laufzeit der Abschlusses ist (zb. private Rentenversicherungen) sind auch die Provisionen höher, da die Mandaten voraussichtlich mehrer Jahrzehnte in die Police bei dieser Versicherung einzahlen.

Auch ein guter Berater bzw. Verkäufer kann diese Beträge monatlich mal Verdienen. Allerdings brauch er dafür eine gute Empfehlungsrate und viel Ehrlichkeit. Weil gerade durch Ehrlichkeit erhälst du dir viele Kunden und wirst auch neue an dich binden. 

Liebe Grüße

Angestellte Verkäufer sind bei Versicherungsgesellschaften mehr als unüblich. Die Regel ist hingegen der Vertrieb über Vertreter, Banken und Makler, teils auch online.

Wenn ein Vertreter einen Kundenbestand übernehmen darf, dann nur als selbständiger Handelsvertreter! Aus der Nettojahresprämie "seines" Bestandes erhält er eine Provision, die beispielsweise bei 6-8% liegt; allein dass kann schon über 5.000 EUR monatlich ausmachen, ohne einen einzigen Vertrag verkauft zu haben. Allerdings sind davon sämtliche Bürokosten, Steuern usw. zu zahlen.

Dazu kommt, dass ein Bestand von z.B. 1.000.000 EUR Nettoprämie (enspricht 60-80.000 EUR p.a.) schon mehrere tausend Kundenverbindungen umfassen muss, für deren Betreuung ja nur 250 Arbeitstage jährlich zur Verfügung stehen...

Hallo,

vielleicht auch über die Berufe "Sozialversicherungsfachangestellter" und "Kaufmann im Gesundheitswesen" informieren. Dann kann man bei den gesetzlichen Krankenkassen auf Wunsch im Außendienst tätig sein. Ggf. jetzt in den Ferien einen Schnuppertag im Außendienst einer Krankenkasse machen.

Bei den Privatversicherungen auf jeden Fall auf den Unterschied zwischen Versicherungsfachmann (keine nach dem BBiG anerkannte Ausbildung) und "Kaufmann für Versicherungen und Finanzen" (anerkannte Ausbildung nach dem BBiG) achten.

Wenn man mehrere ähnliche Tätigkeiten verglichen hat, hat man mehr Sicherheit, das bessere gewählt zu haben.

Vielleicht sind diese Links hilfreich:

.wirth-rechtsanwaelte.com/taetigkeitsfelder/makler-vermittlerrecht/provisionsrueckzahlung-storno/

.versicherungsmagazin.de/Aktuell/Nachrichten/195/21480/Bei-zehn-Jahren-Stornohaftung-zahlen-Vermittler-drauf.

.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/versicherung/beichte-eines-vertreters-das-geld-ist-nicht-weg-es-hat-nur-ein-anderer/8278000.

Gruß

RHW

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