Durch Glatteis in Schule gestürzt, wer zahlt?

 - (Schule, Recht, Versicherung)

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Optimaler wäre es gewesen, einen Arzt aufzusuchen um alles wirklich korrekt zu dokumentieren.

Ansonsten sollten solche Schäden deine Versicherung bzw die der Schule übernehmen.

Aber Achtung: Die Bedienung des Handys auf dem weg wird dir vermutlich eher als Unvorsichtigkeit und Teilschuld ausgelegt werden. Schließlich warst du durch das Handy abgelenkt und wärest vielleicht auch nicht gestürzt, wenn du mehr auf die Umgebung geachtet hättest.

Wenn du bei Glätte, während des Gehens telefonierst, musst du dir einen Großteil der Schuld selbst zuschreiben. Wenn solche Witterungsverhältnisse herrschen, muss man in erster Linie auf den Weg achten.

Du wirst ja wohl krankenversichert sein. Da wird die Krankenkasse einen Unfallbericht anfordern. Die Heilkosten übernimmt dann wohl die gesetzliche Unfallversicherung.

Mit dem Sachschaden hat die aber nichts zu tun.

Da war ein Weg geräumt - muss nicht getreut sein, geräumt reicht völlig aus.

Und ab da ist es jedem sein eigener Tee, wenn er sich hinlegt, noch dazu, wenn er wo anders lang latscht als geräumt ist. Wärst Du mal auf dem geräumten Teil geblieben........

Wenn der Weg an sich geräumt war und nur stellenweise - und erkennbar - daneben glatte Bereiche waren, dann ist es deine Verantwortung, diese Bereiche zu meiden.

Mit dem Telefon in der Hand ging das wohl nicht. Das war sicher ein WICHTIGES Gespräch.

Der Weg ist geräumt, der Pflicht wurde also nachgekommen.

Jetzt ist die Frage, ob das ausreicht, oder ob der Weg so noch zu gefährlich war.

Dein Mitverschulden liegt mindestens bei 50%, kann aber bis zu 100% hochgehen.

Also im Zweifel bleibst du auf den Kosten sitzen. Vor allem das Handy in der Hand … könnte sich ungünstig auswirken.

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