Deutsche Gesellschaft für Privatpatienten

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5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Um es ehrlicherweise vorwegzuschicken: Ich habe bei der DGFP gearbeitet und bin persönlich immer noch mit der Firma verbunden. Bei dieser handelt es sich nicht um ein Marketingvehikel der Versicherungsgesellschaften. Im Gegenteil: Da das Bestreben ist, für langjährige Privatpatienten billige Tarifalternativen bei Ihren Versicherern zu finden, handelt die DGFP gerade nicht im Interesse letzterer. Die Versicherer gewinnen durch den Service nicht nur keinen neuen Kunden, sondern erhalten bei Erfolg weniger Beitrag von einem bestehenden Kunden, ohne dass dieser entsprechende Leistungseinbußen hinnehmen muss. Für jeden, der nach vielen Jahren in der PKV einen sehr hohen Beitrag zahlt eine echte Empfehlung, auch wenn nach meiner Erfahrung nicht bei jeder Gesellschaft was zu machen ist.

Die DGFP ist wohl eine unabhängige Beratungsgesellschaft.

Nachdem ich Werbung der DGFP im Internet gesehen habe, habe ich bei meiner PKV nach günstigeren Tarifen angefragt. Meine Versicherung hat mir dann 2 Vorschläge geschickt, aber keinen leistungsgleichen Tarif mit weniger Prämie. Daraufhin habe ich die DGFP beauftragt. Die DGFP hat mir dann auch 2 Vorschläge gemacht. Ein Vorschlag war genau derselbe wie ein Vorschlag meiner Versicherung. Bei der Einsparberechnung wurde allerdings nicht berücksichtigt, dass ich als Arbeitgeber nur die Hälfte des Beitrags selbst bezahle, den Selbstbehalt und Zuzahlungen aber zu 100% zahlen muss. Das Honorar der DGFP (10 mal die Differenz zwischen altem und neuem Beitrag) berücksichtigt ebenfalls nicht, dass man nur die halbe Einsparung selbst hat und die andere Hälfte der Arbeitgeber. In Telefonaten waren die Mitarbeiter der DGFP freundlich, haben sich Zeit genommen und alles erklärt und haben mich zu nichts gedrängt. Insgesamt war die Beauftragung der DGFP in meinem Fall letztlich nicht sinnvoll.

Wendet Euch lieber an die Verbraucherzentrale.

Spezialberatung z.B. Hamburg einmalig € 50,-

Hier ist Vorsicht geboten. Man kann diese Dinge durchaus ohne die Gesellschaft regeln und sich dadurch das Honorar sparen. Aber eine Sache ist unbedingt klar zu stellen. Beitragsersparnis funktioniert NIE ohne Leistungsverzicht. Gerade wenn man bereits vorerkrankt ist, sollte man sich einen Wechsel gut überlegen. Eine gute medizinische Versorgung kostet eben.

Ich habe mich von einem privaten unabhängigen Versicherungsberater, der im Bundesverband deutscher Versicherungsberater und im Verband deutscher Rechtsbeistände Mitglied ist, über meine PKV beraten lassen. Ich war sehr zufrieden. Abrechnung erfolgte über einen Stundensatz, der vorhergesagte ungefähre Zeitaufwand war eingehalten worden, ich bekam mehrere sehr ausführliche Angebote mit kaum schlechterer Leistung . Es ersparte mir monatl. 170Euro und die Beratung war mit 670 Euro nicht zu teuer. Die Prämie reduzierte sich von ca 700Euro auf 530Euro.Also ich kann das, aus meiner Sicht, nur empfehlen.

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