Dem Zoll falsche Rechnung mit geringerem Wert vorlegen - Folgen?

3 Antworten

es ist immer noch betrug. auch wenn sie es selbst zugegeben hat.vielleicht wird die strafe etwas milder aber betrug ist betrug

Wie zistoll schon festgestellt hat, handelt es sich um ein Steuerstraftat. Wenn sie sich selber "anzeigt", wird eine Strafe immer milder ausfallen. Es ist natürlich Ermessenssache des Zolls, wie hoch sie die Strafe ansetzen. Da der Abgabenbetrag nicht sonderlich hoch ist, vermute ich mal, dass man eine Pauschale festsetzt, die sich an einem mehrfachen der zu zahlenden Abgaben orientiert. In einer Höhe, die "spürbar" ist; ich gehe im Moment vom 3-4 fachen der Abgabensumme aus, Natürlich braucht sie dem nicht zuzustimmen, aber dann wird ein förmliches Verfahren eröffnet. Stimmt sie zu und zahlt, ist der Fall erledigt (wenn nicht andere Umstände, wie Markenpiraterie, dazukommen).

Übrigens wird nicht der Umrechnungkurs zum Zeitpunkt de Kaufes, sondern zum Zeitpunkt der Einfuhr angesetzt. Der Zoll veröffentlicht eigene Umrechnungskurse, die i.d.R 1 Monat Bestand haben. Aus zoll.de kann sich die Kurse ansehen.

Guck Dir den Paragrafen 370 der Abgabenordnung an: Wer einen Finanzbehörde falsche Angaben macht, begeht eine Steuerstraftat.

Die Abgaben müssen werden in der richtigen Höhe festgesetzt und Deine Schwester bezahlt eine Strafe nach Paragraf 153 Strafprozessordnung.

Viel Stress für die "Ersparnis".

und für den Irrglauben, daß zu viele glauben, daß der Zoll "dumm" ist bzw. sich nicht auskennt bzw. das man dne Zoll ein X für ein U vor machen kann.

Anne

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