Darf ich beim Bauen das Grundstück meines Nachbarn zeitweise mitbenutzen?

5 Antworten

Du kannst dich auf das Hammerschlags- und Leiterrecht berufen, wenn du unter anderem nachweisen kannst, dass

die Arbeiten anders nicht zweckmäßig oder nur mit unverhältnismäßig hohen Kosten durchgeführt werden können,

Es gibt auch kleine Baumaschinen, die durch extrem enge Stellen kommen. Erkundige dich danach, was technisch machbar ist. Überhaupt ist es nicht ratsam, sein Recht beim Nachbarn auf Biegen und Brechen durchsetzen zu wollen.

Ich glaub, wenn du es trotzdem tust-auch wenn du vielleicht Recht hättest, dann würde das das Verhältnis schon belasten. Und Nachbarschaftsstreitereien sind meistens sehr unschön. Lade ihn auf ein Glas wein ein und versuch ihn mit Worten zu überzeugen, vielleicht will er sich einfach nur bitten lassen.

Nein, dazu ist er nicht verpflichtet. Und bei den normalen Abständen, die man einhalten muss, wird das auch wohl nicht nötig sein.

Ich würde mit dem Nachbarn nochmal reden, dann vielleicht auf ein paar Euro "Nutzungsrechtgeld" einigen,

Der Nachbar muß Dir das betreten seines Grundstückes nicht erlauben. Und selbst beim Ausschachten gibt es keinen Grund dafür.

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