Darf Arbeitgeber bei Verwendungszweck Gehalt Pfändung vermerken?

6 Antworten

Erfrage doch einmal den Grund der Aufkündigung des Dispo bei Deiner Bank.

Sollte das tatsächlich aufgrund der unzulässigen "Auskunft" Deines Arbeitgebers erfolgt sein, so hast Du gegen Deinen Arbeitgeber ein Schadensersatzanspruch.

Arbeitgeber sind allenfalls zu Auskünften im Rahmen einer Drittschuldnererklärung verpflichtet.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung
Erfrage doch einmal den Grund der Aufkündigung des Dispo bei Deiner Bank.

Die werden nur sagen, dass sich die Bonitätsbewertungen geändert haben.

Sollte das tatsächlich aufgrund der unzulässigen "Auskunft" Deines Arbeitgebers erfolgt sein,

Daran ist rein gar nichts unzulässig.

so hast Du gegen Deinen Arbeitgeber ein Schadensersatzanspruch.

Nachdem die Bank keine Angaben machen muss, auf welcher Grundlage sie ihre Bonität im Einzelfall bewertet, ist das aussichtslos, selbst wenn (was nicht der Fall ist) die Texteingabe in der ÜW relevant wäre..

Die Sparkasse kontrolliert nicht, was im Verwendungszweck der Überweisung steht. Das wird wohl eine andere Ursache haben.

Mein Arbeitgeber hat bei der Gehaltszahlung "Gehalt Juni abzgl. Pfändungsbetrag" im Verwendungszweck angegeben. Darf er das?

Ja.

Weil wohl daraufhin hat die Sparkasse meinen Dispo auf Null gesetzt...

Nein. Die Bank setzt den Dispo aber sofort auf Null, wenn bei ihr ein PfÜB eintrudelt. Zudem wird die Pfändung in der SCHUFA vermerkt.

Steht die Pfändung nicht in der Schufa? Der Verwendungszweck wird von der Bank nicht angesehen.

Nicht wenn vom Finanzamt

@rbaer

Ein Verwendungszweck wird nicht angesehen.

Die Pfändung steht garantiert in der Schufa und da hat die Bank gehandelt.

Weil wohl daraufhin hat die Sparkasse meinen Dispo auf Null gesetzt...

Glaubst Du wirklich Deine Bank überprüft die Texte Deiner Zahlungsein- bzw. ausgänge?

Das Konto ist wohl manuell durchgeschaut worden. Ich habe mich an alle Abmachungen gehalten.

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