Dämmen oder nicht?

5 Antworten

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Das Dach musst du dämmen, natürlich auch neue Fenster, aber 40 - 80cm dicke Mauern zu dämmen halte ich auch für etwas überzogen.

Außerdem bietet doch Sandstein ein ganz tolles Raumklima, diese Vorteil machst du dir ja mit einer Innen oder Aussendämmung zu nichte.

Ich persönlich würde auch innen nur Kalkfarbe verwenden und keine Dispersionsfarbe, um die Atmung und Feuchtigkeitsaufnahme des Sandsteins nicht kaputt zu machen. Auch ein hervorragender Schutz vor Schimmel.

Ganz Deiner Meinung! DH

Danke für den Tipp mit der Farbe! Damit wäre die nächste Frage auch schon beantwortet!! :D

@Morathi

Kalkfarbe stellt aber auch hohe Anforderungen bei der Verarbeitung.

Es muß sehr feucht gearbeitet werden, also die Wände müssen angefeuchtet werden und dürfen nicht zu schnell trocknen, da der Kalk sonst nicht zu Kalziumkarbonat wird. Sonst bilden sich Risse und die Wand kreidet danach. Ausserdem wirst du mind. 4 mal drüber müssen.

Weiß wird es auch erst nach dem trocknen.

@Aspirin

Das werden wir wohl dann von 'nem Fachmann machen lassen^^

@Morathi

aber wenn man es machen lässt, lernt man es ja nicht!

Und der Kalk selbst kostet so gut wie nichts

@Aspirin

Und für so was noch einen "Fachmann" zu finden ist eher schwer. maler lernen so was nämlich nicht mehr. Die mischen eher alle Sorten Chemie zusammen. - Leider. :-(

@sabo2706

Viell mal Opa fragen, der ist Stukkateur der alten Schule^^

seh ich genauso allerdings ist die Innenraumgestalltung an diffussionsoffene Farbe pflicht wens was bringen soll.. da gibts auch normal zu verarbeitende sillikatfarbe die offenporig ist allerdings richtig Teuer . Wanddämung würde ich von der Qualität und dem Wandzustand abhängig machen, Innen Dämmen bringt meiner Meinung nach ausser Schimmel und deinen Haustieren nicht viel den die Wand ist dick genug aber das soll der Energiberater sachlich und fachgerecht klären. Dach dämmen ist klar und die neuen Fenster sind auch sinnvioll schau mal bei der KFW was und wie die Förderungen ermöglichen . da gibt es auch möglichkeiten teilweise ( Dach, Fenster und Heizung getrennt ) in einzelschritten zu sanieren und diese Dinge zumindest mit Unterstützung der KFW bezahlen zu können.. Die aktuellen Fördertöpfe sollen noch nicht ausgeschöpft worden sein.

Joachim

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Einige Häuser ( in Fam. ) saniert ,daraus lernt man

Ich wohne auch in einem 350 Jahre alten Steinhaus, Wände cca. 80cm dick. Mach weder Außen- noch Innendämmung, verwende echte Silikatfarbe oder Kalkfarbe für Innen (ja keine Dispersion), bau neue Fenster ein und dämme eventuell den Dachboden. Bei mir ist ziemlich überall Ziegel über den Holztram verlegt - und eine dicke Staub- und Schmutzschicht dazu - und ih könnte nicht sagen, dass die Zimmerdecke kalt ist. Eher der Fußboden, denn das alte Haus ist nicht unterkellert. Aber da hilft natürlich die Fußbodenheizung. Ich musste die Elektrik komplett neu machen, Heizung einbauen und Fenster erneuern. Natürlich kam auch Bad und WC dazu .. Das Klima in so einem alten Haus ist super, ich kenne Schimmel nicht - und die Spinnen fühlen sich auch richtig wohl (ich mag zwar keine Spinnweben, aber ich fürchte mich nicht vor Spinnen, die verstecken sich ganz schnell, wenn ich mit dem Staubwedel komme!). Teuer war die Sanierung schon, aber es hat sich gelohnt! Liebe Grüße, Schurlioma

Mich würden interessieren was der Spaß ca. Kostet?

Hi, also da willst du dir ja ein wirklich sehr altes Haus kaufen. Schau auf jeden Fall ob die Statik von dem Haus stimmt (am besten von einem Statiker überprüfen lassen).

Eine 80 cm dicke Wand, da vermute ich dass du die nicht so stark dämmen musst. Das ist doch schon sehr stark. Ich rate dir zu einem Ingenieurbüro zu gehen, gerade bei Sandsteinbauten ist es echt schwierig einzuschätzen ob du Dämmung brauchst oder nicht. Eine verlässliche Aussage wirst du vermutlich leider nicht bekommen.

Sorry

Hi! Wir werden mit Sicherheit noch fachlichen Rat einholen, bevor es ans werkeln geht. Noch ist das Haus ja auch nicht gekauft! Nur lieber noch ein paar Erfahrungswerte anderer sammeln und realistische Erwartungen an Aufwand und Kosten haben, als dann vor dem finanziellen GAU zu stehen! ;D

Vielen Dank trotzdem! :)

Ob Dämmung oder nicht und "verlässliche Aussagen" sind KLAR zu beantworten bzw. zu geben, da es sich hier nicht um unexakte Wissenschaften, sondern um Bauphyik handelt. Das ist keine Raketenwissenschaft, kein Glaubensbekenntnis etc. sondern es ist recht einfach, anhand bauphysikalischer Kennwerte und Rechenverfahren die Frage "Dämmung ja oder nein" zu beantworten. Man muss aber was davon verstehen. Das "wie" ist schon eher eine Glaubensrichtung.

Haus sinkt einseitig stark ab - Möglichkeiten dies zu stoppen

Hallo zusammen,

zur Zeit steht die Überlegung an ein Grundstück inkl. Haus zu kaufen (Mauerwerksbau mit massiver Kellderdecke, ca. 1950). Das Objekt wurde nun besichtigt und anfallenden Sanierungskosten etc. zusammengestellt. Jedoch ergibt sich hier noch eine Lücke und zwar auf die Sanierung des Kellers/Fundaments.

Das Haus setzt sich auf der Südseite stark ab. An dieser Südseite wurden nachträglich eine 15 qm große Terrasse (gemauerte Sockelwände, Stahlbetondecke, nicht unterkellert) angebaut, des weiteren befindet sich dort der Außenzugang zum Keller. Auf der Westseite wurde eine Garage (Mauerwerksbau, Stahlbetondecke, nicht unterkellert) angebaut, ca. 1 m der Garage ist an der Westseite des Hauses, der Rest steht im Garten über. An der Westseite befindet sich nun im EG in dem Raum auf Höhe des Garagenanbaus ein vertikaler Setzriss ca. 0,5 cm - 1 cm, welcher auch ca. 3-4 cm tief in das Mauerwerk (Hohlblock) geht. Im Keller darunter ist ebenfalls eine Rissbildung zu erkennen, welche aber nicht durchgehend zu dem im EG verläuft. Des Weiteren sind ähnliche Rissbildungen in diesem Kellerraum an der Südseite zu erkennen, welche horizontal am Kellerfenster (davor ist auch die Außentreppe zum Keller) und am Anschluss der Decke verlaufen. Weitere Rissbildungen in anderen Räumen waren nicht zu erkennen. Die Terrasse sowie die Garage haben sich ebenfalls gesetzt. Der Boden besteht ab Oberkante Garten laut Bodengutachten des Nachbarhaus (ca. 13 Meter entfernt) aus 3 m Schluff, 1 m Torf, 1 m weichem Schlick und ca. 3 m Mittel- bis Grobsand (feinkiesig-mittelkiesig).

Meine Frage wäre nun, welche Möglichkeiten sich bieten, diese Setzung zu stoppen, da ja kein gewachsenes Kiesbett besteht auf dessen man aufbauen könnte. Wir würden im ersten Schritt natürlich Terrasse und Garage zurückbauen und dort auch nicht wieder errichten. Das der Boden 13 m weiter entfernt natürlich völlig andere Beschaffenheit haben kann ist auch bewusst. Sobald die Garage entfernt wurde wollten wir sowieso noch ein Gutachten machen lassen.

Gibt es neben der Unterfangung durch Injektion, Düsenstrahlverfahren und Verpressung noch weitere Möglichkeiten? Auf den betroffenen Kellerraum selbst könnten wir auch verzichten, da der Keller sonst groß genug ist. Könnten wir diesen dann auch z.B. mit Schaumbeton etc. zuschütten um das ganze tragfähiger zu machen oder eine neue versetzte Wand vor der eigentlichen Außenwand inkl. Fundament errichten?

Ich bitte nur auf die gestellte Frage einzugehen und Ratschläge bzgl. Abriss, abraten vom Hauskauf etc. sind hier nicht gefragt!!! Diese Frage wird gestellt um den Kauf überhaupt in Betracht zu ziehen.

Vielen Dank im Voraus

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Planungsfehler vom Architekten , Folgen: Rückbau , wird er für den Schaden haften?

Ich habe 2012 in Eigenleistung unser Haus gebaut, Anfang Juli 2013 (Termin zur Endabnahme) hat das Bauamt die Endabnahme verweigert. Grund : der Baukörper ist in den letzten 3 m zu hoch. Info für Fachleute: Hauslänge 19 m, jenseits der 16 m ist die Abstandsflächenberechnung mit x 0,8 zu berechnen. Betroffen sind je 3 m einer Brüstung auf dem Flachdach (Terrasse) an beiden Seiten des Gebäudes. Die Höhe dieser Brüstung beträgt im Rohbauzustand 78 cm und mit Dämmung und Aufbau 60 cm sichtbar. ( Ansicht von der Terrasse ). Kernmauerwerk KS, Außen und Innenseite und oben mit PUR gedämmt, Außen und Innen verklinkert und Anker für an die Innenseite anzubringenden Geländer integriert, oben eine 73 cm tiefe Mauerabdeckung, also alles sehr Hochwertig und aufwändig. Die Bauweise ist nach unserer Vorstellung damals mit dem Architekten besprochen, geplant und gezeichnet worden. Der Architekt hatte auch die Vollmacht sich um die Baugenehmigungen usw. zu kümmern. (Bestandteile des Vertrags) Jetzt kommts : unser Architekt hat nicht wie im Genehmigungsverfahren vorgeschrieben die Höhen von einem öffentlich bestelltem Vermesser nivellieren lassen, sondern wie er in Diskusionsrunden gesagt hat schonmal Pi mal Daumen gemessen ! Das aber das Gelände von Anfang des Grundstücks in Richtung der Hauslänge bis zum Ende 163 cm Gefälle hat , hat unser Architekt mit dem Pi mal Daumen Formel nicht gesehen. Das Bauamt sagt nicht unser Problem, wir müssen die Angaben von jedem Architekten nicht kontrollieren. Je abschüßiger ein Gelände, desto Höher ein Baukörper in Gefällenrichtung, so das ist unser Problem. Schaden belegbar ca. 20.000 Euro, Architekt reagiert auf unsere Forderungen nicht, nach mehrmaligem Schreiben verweist er uns auf seine Haftpflichtversicherung.... Frage : habe ich überhaupt Chancen hier Schadensersatz zu bekommen? Wenn ja von Wem? Ich habe gehört, dass die Versicherungen solche Schäden regulieren und sich Intern mit dem Architekten befassen ? Vielen Dank schonmal im Voraus, dass Ihr den langen Text lesen wolltet und hoffe auf Eure hilfreichen Antworten.....

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Dacheindeckung - mit welchen Kosten muss ich rechnen - großes Projekt?

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Kurz: Dach komplett neu Latten, Dämmen, Ziegeln, Aufdachdämmung

Könnte man grob abschätzen mit welchen Kosten ich hier zu rechnen habe?

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Haussanierung - Risse innen an den Außenwänden!?

Hallo! Ich schildere kurz unser Problem, das letzte Woche aufgetreten ist und bin für jeglichen Rat oder Meinung dankbar.

Wir haben im Herbst unser Haus saniert, aufgestockt usw. ... im Zuge dessen wurden im 1. Stock die bestehenden Wände (der früheren Schlafzimmer) neu verputzt. Also auf das vorhandene (40 Jahre alte) Mauerwerk aus gebrannten Ziegeln, Heraklith und Innenputz nochmals je nach Zustand 2 - 5 cm Putz aufgetragen. Die Wände waren nämlich ziemlich unansehlich, weil neue elektr. Leitungen verlegt wurden, Türöffnungen zugemauert wurden usw. ... Dieser Innenputz konnte ca. 2 Wochen trocknen, dann kam der Estrich, der dann auch noch ca. 3 Wochen trocknete, um dann per Fußbodenheizung vorschriftsgemäß ausgeheizt zu werden (ab Anfang Jänner). Während der Estrichausheizung machten sich die Maler ans Werk und trugen an den Wänden Edelputz (Rauputz) auf und ein paar Tage später wurde darüber geweißelt. Alles war wunderschön ... und wenn der Estrich genügend trocken ist, hätte man nun bald mit dem Verlegen der Böden beginnen können.

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Wir haben natürlich gleich die Baufirma informiert, vorgestern kam auch gleich der Zuständige, um sich alles anzusehen ... und er sagte nur, dass er sowas in der Art eigentlich auch noch nie gesehen hat und er konnte es sich nicht ganz erklären. Er sagte, entweder kommen die Risse daher, weil die Putzschicht ziemlich dick ist oder weil außen (noch nicht) gedämmt ist und es draußen, gerade vor 1 - 2 Wochen ziemlich kalt war (ca. - 14 Grad in der Nacht) ... und innen natürlich sehr hohe Temperaturen durch das Estrichausheizen (ca. 27 Grad). Und diese großen Temperaturunterschiede könnten zu den Rissen geführt haben.

Er meinte auch, dass die Risse nicht durch statische Probleme entstanden sind ... und wahrscheinlich könne man einfach nochmal "drübermalen" und die Risse sind nicht mehr zu sehen, aber er muss das jetzt zuerst mal mit seinem Chef absprechen.

Ehrlich gesagt, wäre es natürlich zu schön, um wahr zu sein, wenn man einfach nur 1 oder 2 x drüberweißeln könnte ... wir befürchten aber, dass man diese Ausbesserungen sehen wird und vor allem, dass diese Risse immer wieder zum Vorschein kommen können.

Was meint ihr? Habt ihr Erfahrungen mit solchen Rissen oder eine Erklärung? Wie kann man da vorgehen bzw. wie soll die Firma vorgehen?

Im 2. Stock (dort wo neu aufgestockt wurde) ist übrigens alles ok ... dort ist nämlich bereits gedämmt und an den Innenwänden sind Rigipsplatten, dort sind bis jetzt keine sichtbaren Risse entstanden.

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