Betrug bei der BVG, welche Konsequenzen?

4 Antworten

Wahrscheinlich wird das ganze mit einer Verwarnung enden. Wenn es ganz dumm läuft erwarten dich vielleicht 25 Sozialstunden. Da du Ersttäter und Jugendlicher bist gehe ich aber mal nicht davon aus. Vielleicht wird die ganze Sache auch wegen Geringfügigkeit eingestellt. Schlimmer als ein paar Sozialstunden wird es 100%oh nicht werden.

Die "Leistungserschleichung" kostet erst einmal das erhöhte Beförderungsentgelt von 60 €

Zusätzlich wirst du wegen des dreisten Versuchs angezeigt, in betrügerischer Absicht ein fremdes Monatsticket vorzulegen. Damit hat das Nahverkehrsunternehmen aber nichts mehr zu tun.

Das ist dann Sache eines Jugendrichters. Wahrscheinlich etliche Sozialstunden.

Die Geschichte, dass die Karte deines Kumpels verloren geht und Du sie zufällig auffindest, nachdem Du grade selbst beim Schwarzfahren erwischt wurdest und eine Karte zum Vorzeigen benötigst, glaubt euch kein Mensch. Am besten wäre es, einfach keine Aussage dazu mehr zu machen oder wenn vorher mit einem Anwalt zu sprechen.

Man wird Dir/euch nicht gleich den Kopf abreißen, ist halt ne Dummheit gewesen. Trotzdem würde ich mal mit 60-120 Sozialstunden rechnen.

20-25 sind realistischer, wenn es überhaupt welche werden. Es kann auch nur bei einer Verwarnung bleiben, was wahrscheinlicher ist.

welche Konsequenzen kommen jetzt auf mich zu?

Eine Verhandlung vor einem Jugendgericht mit einer Verurteilung.

Oder mache ich schon den nächsten Mist?

Ja, und auch dein Kumpel, wenn er als Zeuge in der Verhandlung diese unwahre Aussage wiederholt. Das wäre dann eine uneidliche Falschaussage.

Ob es zu einer Verurteilung kommt ist nicht gesagt. Noch wurde nicht einmal Anklage erhoben. Es kann auch wegen Geringfügigkeit eingestellt werden.

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