Bekomme ich bei einer Kündigung einer Unfallversicherung etwas zurück?

5 Antworten

Wie kommen eigentlich alle darauf hier, das es sich umbedingt um eine UPR handelt bei den "Biene Maja" Produkt.???..so kann dies auch eine Ausbildungsvorsorge sein, die die Besonderheit eine integrieten Invaliditätsschutzes fürs Kind beinhaltet ..! Sollte es sich nicht um die Unfall Invest der Nürnberger handeln ist dies auch eine Kinderunfall mit PrämienRückgewähr,hat aber eine andere Bezeichnung !

Normalerweise stehen Rückkaufswerte in den Policen eingedruckt, die mir aufzeigen ,was ich an garantierten Rückkauf erhalte plus & Überschuss, abzüglich der KESt ,da der vertrag unter 12 Jahre verlaufen ist..HG DerMakler

Hallo blackened, ausgehend vom ursprünglichen Vertrag ist es rechtlich so geregelt das die Auszahlung vom Versicherer nach 12 Jahren erfolgt. WIchtig wäre zu wissen welcher Tarif hier angelegt wurde, ob also diese Auszahlung über eine gekoppelte Lebensversicherung erfolgt oder ob die Unfallversicherung seperat als Risikoabsicherung abgeschlossen wurde.

LG fincon

Es gibt sicherlich eine Menge Möglichkeiten sein Geld aus dem Fenster zu schmeißen und diese Version ist sicherlich eine davon. Entweder möchte ich ein Risiko absichern oder man mag Vermögen aufbauen. Beides zusammen ist fast unmöglich und auch nicht ratsam, es sei denn, man kauft sich eine echte Risikopolice, welche am Ende der Laufzeit steuerfreies Vermögen in Aussicht stellt. Für mich ist diese Biene Maja einfach nur schlecht. Versucht mal den Vertrag zu kündigen und Ihr werdet feststellen, dass ihr 2 Versicherungen habt. Zum einen den 1. Teil, den Kapitalaufbauenden und zum anderen den Teil, der das Risiko abdeckt. Die Inkassoabteilung der Nürnberger wird euch sehr schnell anschreiben und versuchen das Geld per Gerichtliche Entscheidung einzutreiben. In diesem Fall ist das Risiko mit Vermögensaufbau gekoppelt und demnach als Lebensversicherung zu sehen. Das wird die Nürnberger allerdings nicht aufhalten euch Notfalls den Gerichtsvollzieher zu schicken. Ein echter Drecksladen eben. So ist es auch mit allem anderen in diesem Konzern. Die Angst vieler Kunden wird am Ende der Versicherung Recht geben, denn viele zahlen trotzdem weiter. Finger weg von diesem Produkt.

Diese "Biene-Maja-Versicherung" ist eine Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr. Im Prinzip sind das zwei verschiedene Verträge. Einmal die Unfallversicherung, mit normalem Risiko. Ein Teil des "Beitrags" wird angespart. Durch den Zinseszinseffekt soll sich das Kapital nach 12 Jahren ungefähr auf die Höhe der Beitragssumme eingependelt haben. Eine Garnatie gibt es dafür nicht. Da aber die Provision für diese Verträge am Anfang der Laufzeit anfällkt, besteht erst mal ein Minusbetrag. Wie hoch jetzt nach 7 Jahren der Saldo ist, kann man nicht abschätzen. Wenn du Glück hast, bekommst du vielleicht 25 % deiner Einzahlungen zurück. Hier handelt es sich auch noch um einen "Altvertrag" eine Auszahlung vor Ablauf von 12 Jahren ist steuerpflichtig.

Bevor Du das Kündigungsschreiben abschickst, laß Dich von der Versicherung beraten, was Sache ist. Wenn Du nichts ausbezahlst bekommst, versuch lieber die Versicherung zu verkaufen. Du sparst die laufende Prämienzahlungen bis zum Ende der Versicherungslaufzeit und bekommst ein bischen Geld. Wenn Du Geldprobleme hast, kannst Du die Versicherung fragen, ob Du eine Zeit lang den Vertrag ruhen lassen kannst. Die Absicherung Deiner Tochter hat zumindest PRIORITÄT.

Das ist keine Lebensversicherung, was soll da bitte Verkauft werden.

@Drachentoeter

Eine "Unfall" mit Prämienrückgewähr ist im Prinzip eine Kombination Leben/Unfall

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