Autohaus liefert Gebrauchtwagen nicht, will jetzt für die Lieferung geld verlangen?

5 Antworten

Natürlich "verschickt" der Händler das Fahrzeug erst, wenn das Geld auch auf seinem Konto angekommen ist und ein Termin vereinbart wurde.

Autos werden in der Regel nicht "kostenlos" geliefert. Du Kannst die ja schließlich nicht einfach einpacken und bei der Post abgeben.

Du hast ein Auto direkt zum mitnehmen gekauft. Extrawünsche (Lieferung) musst du natürlich bezahlen.

ich kenne das nur von Neuwagen, da sind die Überführungskosten aber höher.

Wenn das mit Transporter angeliefert wird, können schon Kosten entstehen. Was hindert Euch daran, das Auto abzuholen beim Gebrauchtwagenhändler ?

Nötigenfalls mit der Bahn oder mit dem Flixbus anreisen, vorher anmelden & die Nr. Schilder mitnehmen

Waren die Kosten vereinbart oder sind jetzt neu durch Standkosten durch den Urlaub von Euch ?

Bei Werksabholungen sind die Überführungskosten manchmal 0 wie bei Mercedes, bei VW fallen trotzdem für Reinigung, Übergabe etc noch teils Hunderte von € an.

Wenn im Vertrag "Lieferung frei Haus" stand, dann brauchst du nichts zahlen. Ist nichts in der Richtung vereinbart, dann musst du zahlen.

Wenn im Kaufvertrag "übergeben" steht, dann müsst ihr das Fahrzeug wie üblich dort abholen und wenn sie das Auto aufliefern , dann können sie einen Aufpreis dafür verlangen. Wenn sie es aufgrund der langen Wartezeit und Standzeit nun nicht mehr kostenlos machen wollen, dann wird man daran nichts ändern können. 

Wer auf diese Weise ein Auto kaufst, muss sich nicht wundern wenn er eine "Strafgebühr" zahlen muss. Erst Auto kaufen und dann über Wochen in Urlaub fahren ist keine gute Idee. Das mit dem Urlaub hast du doch vorher gewusst. Natürlich musste das Geld erst auf dem Konto des Händler fest gebucht sein.

Dein Computerausdruck "Überweisung entgegengenommen" reicht natürlich nicht aus.

Du hast das Recht die 300,- Euro zu zahlen.

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