Zahlt meine Haftpflichtversicherung, wenn ich ein Auto als Beifahrer beschädigt?

5 Antworten

Und du denkst, ein Sachbearbeiter würde diese hahnebüchene Geschichte glauben? Ein Getriebe ist aus leicht verständlichen gründen öldicht. Und wo kein Öl raus kann, kann auch kein Saft rein. Zudem ist das Getriebe nicht da, wo im Innenraum verschütteter Saft hinlaufen könnte.

Und nein, auch eine Vollkaskoversicherung zahlt nicht. Da müsstest Der FAhrer schon erklären, von der Strasse abgekommen zu sein und dabei das Getriebe beschädigt zu haben.

Ach Mist, uralter Beitrag.

Um überhaupt eine Chance zu haben, müsstest du eine zeitnahe nachvollziehbare Schadensmeldung erstattet haben.

Als Schadenssachbearbeiter sehe ich das so, dass hier ein Betriebsschaden auf die Versicherung abgwälzt werden soll. Ich würde ihn rund heraus ablehnen.

Da würde ich Dir aber Feuer unterm Hintern machen, wenn Du das als Ablehnungsgrund an mich schreiben würdest. Die Versicherung hat einen Vertrag abgeschlossen und ist dazu verpflichtet zu zahlen. Hier wird nichts "abgewälzt".

Ist sowas überhaupt nachvollziehbar?Das würde jede Versicherung von einem Sachverständigen überprüfen lassen

@011100

Wenn schon, dann Sachverständiger. Aber schon die Einstellung - das wird sowieso abgeleht, weil hier etwas "abgewälzt werden soll", ist wieder mal typisch Versicherung. Das ist genau die Masche, die dazü führt, dass viele Anspruchsteller nicht zu ihrem Geld kommen. Die Versicherung lehnt erstmal pauschal ab und hofft, dass der Anspuchsteller aufgibt. Unmöglich!

""Schäden sind nicht versichert, soweit eine andere Versicherung (hier Vollkaskoschutz) abschließbar wäre"."

Seit wann ist die Privathaftpflichtversicherung eine substitär Deckung???

Die PHV leistet nicht bei Schäden durch KFZ, aber sehr wohl bei Schäden an KFZ.

Die Schadenschilderung klingt allerdings schon recht abenteuerlich. Die Versicherung wird wohl einen Gutachter beauftragen und das zu Recht.

Außerdem musst du auch "Schuld" am verschütten des Saftes haben. Nur wo Haftung da auch Deckung!

Als Beifahrer liegt Benutzung eines Kfz vor, was ein Ausschlußgrund der privaten Haftpflichtversicherung ist. Außerdem greift auch der Ausschlußgrund "Schäden sind nicht versichert, soweit eine andere Versicherung (hier Vollkaskoschutz) abschließbar wäre".

PHV wird also den Schaden zu 99 % ablehnen!

Und die Vollkaskoschutzversicherung sagt, dass den Schaden ein anderer verursacht hat und man solle sich an die Versicherung des Schädigers halten - zumal hier der Schädiger bekannt ist. Also schieben sich beide Versicherungen die Zahlungsverpflichtung gegenseitig zu und keine fühlt sich zuständig. Das führt doch zu nichts! Was meinst Du dazu?

@AlicBa

Naja du kannst dich nunmal nicht gegen alles versichern ... die Vollkasko lehnt es ab, weil es kein Unfallschaden sondern ein Betriebsschaden ist. Die Haftpflichtversicherung lehnt nunmal definitiv Schäden durch Gebrauch von Kfz aus und ein Beifahrer der im Fahrzeug sitzt ist nunmal Benutzer des Kfz.

Und nur weil die PHV nicht zahlt, ist der Beifahrer nicht automatisch leistungsfrei ... du musst dich also an ihn direkt wenden!

nein war ein freund von mir. das auto ist auch sonst vollkasko versichert. darüber müsste das sonst zurnot auch gehen oder? sollte ich jetzt schon meiner haftpflicht bescheid sagen?

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