Arbeitgeber und das Telefon zu Hause

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Erst mal ganz klare Antworten: Eine Arbeitsunfähigkeit muss unverzüglich angezeigt werden, d.h. ohne schuldhaftes Verzögern. Die erste Anzeige der Arbeitsunfähigkeit reicht erst mal telefonisch aus, muss jedoch umgehend auch durch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des Arztes nachgewiesen werden. Sonst droht Abmahnung oder gar Kündigung.


Zu den anderen Fragen kann ich nur mit dem gesunden Menschenverstand antworten.

Krank ist krank und der Arbeitgeber muss versuchen, den Ausfall eines Mitarbeiters durch Krankheit selbst auszugleichen.

Ich denke aber, dass es auch im Interesse des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin ist, wenn er/sie während einer Krankheit hilft, dass die eigene Arbeit gut weitergemacht werden kann. Zwar ist der Arbeitnehmer nicht dazu verpflichtet, aber es könnte zeigen, dass mir mein Arbeitsplatz nicht egal ist.

Dennoch eine Frage des gesunden Menschenverstandes: Wenn jemand nicht gerade so krank ist, dass er/sie dringender Erholung bedarf, weil er/sie geschwächt ist oder gar nicht ansprechbar ist: warum sollte er/sie dann auch während der Krankheit nicht für dringende )(telefonische) Rückfragen zur Verfügung stehen? Und was macht es für einen Unterschied, ob die Anfrage des Arbeitgebers über Email oder über Telefon erfolgt? Vielleicht kann man ja Zeiten vereinbaren, in denen der Arbeitgeber bitteschön wirklich nicht anrufen soll. Wäre das eine Lösung?

Ich würde hier die Güter abwägen und ernsthaft überlegen, ob die Anrufe des Arbeitgebers den Genesungsprozess der Frau gefährden? Wenn ja, dann würde ich mich dagegen verwahren. Aber: Schwangerschaft ist ja an sich erst mal keine Krankheit! :-) Ansonsten würde ich gerne mit meinem Arbeitgeber oder Betrieb kooperieren. Wenn ich nämlich dann wieder zur Arbeit zurückkehre, darf ich mir auch Hoffnungen machen, dass ich meinen Arbeitsplatz wiedererkenne.

Ich wünsche euch, dass ihr eine gute Regelung mit dem Arbeitgeber trefft.

wie ich oben schonmal rwähnte is das klären mit der dame nicht möglich, es wäre also nur der gang zum abteilungsleiter

@Butterfisch0815

Egal, wo die Fragen geklärt werden - Hauptsache, sie werden geklärt. Und dies kann man ja auch partnerschaftlich versuchen!

Theoretisches Gewäsch ohne Bezug!!! - "hilfreich" ???  _LACH !!!!

Deine Frau ist verpflichtet, den Arbeitgeber über die Arbeitsunfähigkeit in Kenntnis zu setzen. Das war´s aber auch. Zu mehr ist sie keinesfalls verpflichtet. Es kann natürlich mal der Fall eintreten, dass der Arbeitgeber eine telefonische Rückfrage hat - ok, das sollte man dann auch abhängig von der Situation entscheiden. Aber generell gilt: Krank ist krank. Es besteht keinerlei Pflicht, Telefonate führen zu müssen.

Das ist STALKING!!!!   ---- Solange die Frau nichts unternimmt, den Genesungsprozess zu gefährden, darf sie sogar in der Stadt Eis essen, - - nur nicht mit shopping provozieren....... Ich fand es nervig, bei Bettlägerigkeit und Schmerzen halbstündlich von einem Kollegen mit betrieblichen Fragen belästigt zu werden.

deine Frau ist krank geschrieben. Sie darf sich auch bei ihre Eltern ausruhen und könnte dann auch nicht ans Telefon... vielleicht könntest du mal mit ihre Chef sprechen und ihm erklären, dass deiner Frau viel ruhe braucht und er bitte nur Mails schickt. Damit wäre beide seite geholfen ohne "Streit" undohne ein schlechtes Gefühl auf beide Seite. Ich wünsche euch alles Gute. Sobald das Baby da ist, ist diese unangenehme Zeit vergessen.

Wenn sie krank ist und im bett liegt kann sie schlecht ans telefon gehen.ist sie denn in der firma so unverzichtbar das der chef ständig sachen mit ihr absprechen muss? was spricht dagegen das sie nicht ans telefon geht? (unter der bedingung das es ihr so gut geht das sie sowieso in der wohnung rumläuft und "haushalts-krempel" etc. macht. Verlangen kann der arbeitgeber das alleridngs nicht. krank ist krank. würde sie im krankenhaus liegen könnte sie auch nicht telefonieren.

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