Alte Oldenburger PKV oder Debeka

5 Antworten

Du kannst ruhigen Gewissens die AO wählen, Größe ist gerade in der PKV nicht unbedingt ein Vorteil. Übrigens: Was ist eine "Debeka Makler"? Ein Makler ist nie an nur eine Gesellschaft gebunden, sondern kann seinen Kunden im Idealfall Produkte aller Anbieter besorgen.

Angebote kamen von unterschiedlichen Seiten. Mein Makler hat mir die AO empfohlen und das überzeugt mich auch sehr. Debeka wurde von einem bekannten empfohlen. Ist mir aber nicht so sympathisch da viele Beamte und schon zu groß. Vor allem die schon sehr deutlich schlechteren Leistungen. Ich hatte nur noch Zweifel, ob sich so eine kleine Versicherung halten kann, da diese doch sehr viel kleiner ist als die Debeka. Von den Kennzahlen scheint es nämlich ebenso ein sehr gutes Unternehmen zu sein, was ich aber nicht beurteilen kann und meinem Makler in der Hinsicht vertrauen muss.

Im übrigen bin ich ein "Wechsler" von Central ;-) AO würde mich nehmen, bei Debeka läuft der Antrag noch. Einem muss ich dann absagen, wenn es die Debeka heute noch schaffen sollte. Ansonsten bin ich eh schon bei der AO...

@Teres

hahaha, wenn Du von der Cen... kommst ist jede andere besser :-))

Hallo,

wichtig ist nicht die Gesamtzahl der Versicherten, sondern die Zahl der Versicherten in dem bestimmten Tarif. Alle Versicherten in einem Tarif haben die voraussichtlichen Leistungen für die Versicherten in diesem Tarif gemeinsam aufzubringen.

Bei einer kleinen Versichertengruppe kann es durch Versicherte mit sehr teuren Leistungen zu sehr hohen Beitragsanhebungen kommen: z.B. AIDS, Krebs, Bluter

Bei großen Tarifen mit vielen Versicherten sind Beitragsänderungen eher gemildert. bzw. nicht so abrupt.

Bei Tarifen, die bei den Gesundheitsfragen sehr "großzügig" sind, kommt es später häüfiger zu größeren Beitragsanhebungen.

Geht es um Tarife für Arbeitnehmer oder Selbständige?

Gruß

RHW

Hallo, die Debeka ist zwar ein größerer Versicherer, arbeitet aber nicht mit Maklern zusammen. Sie hat nur ihren eigenen Versicherungsaußendienst. Außerdem ist sie sehr stark auf Beamte ausgerichtet. Aber auch andere gute Gesellschaften haben vernünftige Tarife, ob im Beamten oder im Normaltarif.

Der Übertritt in die PKV sollte sich im Hinblick auf die "lebenslängliche" Entscheidung sehr wohl überlegt werden und es ist empfehlenswert sich von Maklern oder (gerichtlich zugelassenen) Versicherungsberatern einen Überblick über andere Gesellschaften am Markt zu verschaffen. Einen guten Beitrag hat auch RHW geschrieben zur Leistungsfähigkeit von Gesellschaften.

Die Angebote kamen von unterschiedlichen Seiten. Einmal Debeka und einmal mein eigener Makler.

Ich habe mich auch einmal für die Alte Oldenburgere entschieden und bereue das inzwischen ... zuerst ein sehr günstiger Tarif, und dann nur Ärger mit der Zahlung der Leistungen. Ich würde das nur jemandem empfehlen, der nicht gerne zum Arzt geht und nicht jeder Empfehlung seines Arztes folgt, denn: Da der Ausgleich im Kollektiv bei einem kleinen Versicherer schlechter funktioniert, muss man um die Beiträge zu halten, schon mal zu sehr rabiaten Mitteln greifen.

Ich kenne die unterschiedlichen Leistungen der beiden Versicherer nicht. Aber ich kenne aus einem Fall in der Verwandschaft dass eine PKV im Alter nahezu unbezalbar werden kann und ein Zurück in eine GKV ist dann kaum/nicht mehr möglich.

Was möchtest Du wissen?