Abmahnung Zeitarbeit

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Das Zauberwort heisst"unverzüglich, spätestens jedoch vor Arbeitsbeginn " hast Du Dich als Zeitarbeitnehmer bei Deiner Leihfirma krank zu melden denn mit denen hast Du einen Vertrag!Die können wiederum verlangen das Du Dich auch am Einsatzort krank meldest!Bei Dir war die Reihenfolge verkehrt und muss vom Arbeitgeber also der Leihfirma nicht anerkannt werden!

Die Abmahnung ist rechtlich unzulässig. Der Verpflichtung sich krank zu melden nachgekommen und die AU rechtzeitig abgeschikt. Das nichtbezahlen eines Arbeitstages ist Vertragsverletzung und JA Du hast Anspruch darauf.

Hätte anrufen müssen meint mein Verantwortlicher der Zeitarbeit...Und das er mir Mittwoch vergütet sei ein entgegenkommen von IHM...Toll, oder???

LG milka1978

Arbeite selbst in einer Zeitarbeitsfirma (intern). Wenn ein Mitarbeiter beim Kunden anruft und dort Bescheid sagt, ist das für uns ok. Allerdings wüssten wir auch gerne Bescheid (schließlich bekommen die Mitarbeiter auch von uns ihr Lohn/Gehalt). Sehr kleinlich von deinem Arbeitgeber..... ob die damit durchkommen, dir den Do. nicht zu bezahlen... da bin ich nicht sicher, immerhin hast du eine Krankmeldung pünktlich abgegeben.

Vielleicht steht in deinem Arbeitsvertrag drin, dass Du sowohl bei der Leihfirma als auch am Arbeitsplatz bescheid sagen müßtest. Vonwegen Fristen kann die Abmahnung kaum gekommen sein. Lies also bitte die Abmahnung und auch den Arbeitsvertrag nochmals genau durch. Sollte die Abmahnung nicht richtig oder grundlos sein, kannst Du vors Arbeitsgericht ziehen und klagen.

Hab oben mal den §7 aufgeschrieben...wiederspricht sich das nicht??? Die Abmahnung kann ich doch beanstanden??? Bin ich nicht mit einverstanden... LG milka1978

@milka1978

Dann geh zum Arbeitsgericht. Einen Anwalt brauchst Du für die erste Instanz nicht. Man wird dir helfen, deine Klage zu formulieren. Wichtig ist, dass Du in den Papieren belegen kannst, dass Du dich wie vereinbart verhalten hast. Ich hatte schon mal Jobs, wo ich mich sowohl bei der Einsatzfirma als auch bei der Leihfirma Krankmelden musste. Das müßte jedoch in den Verträgen drin stehen. Hoffentlich kann die Sachbearbeiterin, die deinen Anruf entgegen genommen hatte, dein Version bestätigen. Evtl. hoffe ich für dich, dass das Gespräch auf der Telefonrechnung erscheint.

Hallo, ich empfehle erst den Arbeitsvertrag zu lesen, darin ist festgehalten wie die Meldepflicht geregelt ist. Anschließend ist es sinnvoll in sich zu gehen und zu prüfen, was genau hinter der Abmahnung steckt. Mir ist bisher kein Fall bekannt, in dem einfach so eine Abmahnung geschrieben wird, es sei denn, der Mitarbeiter glänzt vorher schon durch "Null Bock", " hab ich vergessen" und sonstigen lustigen Aussagen. Man darf dabei nicht vergessen, dass der Arbeitgeber alle Fehlverhalten dokumentieren muss, damit er bei einem Arbeitsgerichtsprozess eine gerichtsfeste Argumentationskette vorlegen kann. Sonst wird die Geschichte für jeden Arbeitgeber richtig teuer. Falls wirklich kein weiteres Fehlverhalten vorgelegen hat empfehle ich den Gang zu einem Anwalt, wobei die Variante " Ich frage bei meiner Firma nach, welche Punkte mir vorgeworfen werden" eleganter und kostengünstiger ist

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