1000 Euro im Monat anlegen

5 Antworten

Hallo! Bin beim Googlen auf Ihre Frage gestossen und daher, dass ich selber ein unabhängiger Finanzberater bin, habe ich mir gedacht, ich gebe kurz meinen Senf dazu besonders nachdem ich ein paar Antworten gelesen habe..Natürlich kann ich über so ein Forum nicht wirklich eine Beratung in Sachen Wertpapiere und Geldanlage durchführen alleine aus dem einfachen Grund, dass ich keine Ahnung von Ihrer Risikobereitschaft, Verfügbarkeitspotential, den die Anlage aufweisen soll, Ziele, Wünsche Pläne und überhaupt Ihre persönlichen Einstellungen zum Thema Geld und Ihre finanzielle Situation habe, gebe ich Ihnen erst einmal den Rat, dass Sie eine Liquiditätsreserve von 4 Monatsgehälter zuerst aufbauen. Einkommen, die eigene Arbeitskraft und die vorhandenen Vermögenswerte sichern und dann legen wir los. Die Liquiditätsreserve soll eine täglichfällige Veranlagung sein z.B. ein Sparbuch. Die ist dafür da, dass wenn z.B. irgendwelche Reparaturen oder Anschaffungen anfallen. Dazu fällt mir eine Internetseite ein, die einen netten Vergleich anbietet: http://www.modern-banking.at/ Zur monatlichen Anlage meine ich, Sie sollten sie in verschiedenen Beträgen teilen, wo Sie auf der einen Seite ein Kapital mit hoher Performance aufbauen und auf der anderen Seite vom Cost-average-effect mehr profitieren wenn Sie in ein Fond mit höherer Volitalität für einen kleineren Anteil des Geldes monatlich aufkaufen..Wenn Sie in Österreich wären, gibt es sogar andere Möglichkeiten, bei denen man auch noch viel weniger dem Finanzamt schenkt.. Falls noch Fragen auftauchen, meine e-mail: y.soliman@invest-con.com

Ein Sparbuch als Liquiditätsreserve aha, Ich glaub aktuell Liegt der Zins zwischen 0,8 bis 1,15 % Die Jährliche Inflation liegt allerdings bei ca. 3% das heißt mann verliert knapp 2% im Jahr. Ich würde niemals ein Sparbuch als Liquiditätsreserve empfehlen vor allem nicht wenn ich als angeblicher Finanzberater unterwegs bin. :)

"Heinrich! Mir graut vor dir!", möchte man wie Gretchen rufen... (Faust I) wenn man viele der Antworten hier liest. Ein Tagesgeldkonto ist keine Kapitalanlage sondern ein Geldparkplatz für die liquide Reserve (i.d. Regel < 5.000.-Euro) oder Geld, das in Kürze benötigt wird (z.B. für eine Investition).

Das Tagesgeldkonto rentiert deshalb sogar bei bekannt guten Anbietern nach Abzug von Inflation und etwaiger Steuern zwischen 0% und 2% pro Jahr.

Eine Kapitalmehrung ist damit kaum realisierbar.

Trotzdem ist hier ein Tagesgeld anzuraten (eben als liqide Reserve). Darüber hinausgehende Summen können und sollen jedoch erheblich rentabler angelegt werden. Selbst im müdelsicheren Bereich sind derzeit zwischen 4,5% und 7% pro Jahr möglich. Damit bleibt nach Abzug von Inflation und etwaiger Steuern immer noch genügend Ertrag übrig, der das Kapital sicher wachsen lässt. Auf dieser Basis kann ein Teil des monatlichen Anlagebetrages (1000.-Euro kann man ja doch ein wenig aufteilen) auch hochrentabel angelegt werden. Bei dem besagten Anlagehorizont kann man vorübergehende Kapitalmarktschwankungen zugunsten einer höheren Rendite durchaus in Kauf nehmen.

Das ist doch einfachstes Kapitalanlage-Einmaleins!

Wer als mündiger Bürger dauerhaft mehr als die liquide Reserve auf einem Tagesgeldkonto parkt, ist kein Kapitalanleger sondern meist jemand, der über den Tisch gezogen wurde oder Zeit seines Lebens ein Laie geblieben ist.

Schöne Grüße justii

Tagesgeldkonto würde ich auch empfehlen. Bei der Sparkasse müssen dann aber zu Beginn mind.5000 euro eingezahlt werden. Du kannst über das Geld jederzeit frei verfügen, darfst halt nur nicht unter 5000 Euro kommen. Bundesschatzbriefe sind auch nicht schlecht. Du kannst sie kaufen (vor Jahren kostete einer 100 DM, weiß nicht wie jetzt beim Euro ist),allerdings müssen sie mind. 1 Jahr festliegen, danach kannst du an das Geld ran. Hier gilt, je länger du das Geld anlegst, desto höher die Zinsen. Bei einem Fond wäre ich dagegen vorsichtig. Wir haben einmal super gute Erfahrungen gemacht u. einmal super schlechte. Lass dich da am besten von jemandem dem du vertrauen kannst u. der Ahnung hat beraten. Am allerbesten von deiner Hausbank.

na wenn ihr jederzeit wieder herankommen wollt, vielleicht so: 80% auf ein tagesgeldkonto und 20% in einen fondssparplan, den man jederzeit aussetzen oder kündigen kann.

ich persönlich würde sogar mindestens 50:50 machen, wenn ich einen zeithorizont von mehr als 5 jahren habe.

wie gesagt, das wäre meine extrem konservative Variante. Bei einem so langen Zeithorizont wäre es sträflich, weniger in Wertpapieren zu investieren. Dann lieber gleich unters Kopfkissen, wie einer hier schreibt. Da kommt man immer ran.

Sollte sich mal einer die Mühe machen zu googeln. Stern tv Prof. Brachinger Inflation bei Lebensmittel und Verbrauchsgütern 9,6% pa. Wer immer noch an den nicolaus oder Klapperstorch glaubt wird halt irgentwann bestraft. Gottseidank gibt es auch Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag, für die neunmalklugen. Diese sind im Endeffekt jedoch teurer, als welche mit AA.

Eine Frage habe ich noch grundsätzlich: Heißt es nicht Ratgeber Community? Also sollten nur Teilnehmer antworten, die auch einen Rat geben können. Ein gefährliches Halbwissen verunsichert nur und richtet allenfalls Schaden an.

excabe man muss nicht die Dinge richtig tu'n, sondern die RICHTIGEN Dinde tu'n

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