Frage von Brazzo,

Muss der Verkäufer beim Hauskauf frühere Schäden angeben?

Hallo folgender Fall. Jemand will ein Haus kaufen und erfährt nur durch Zufall, dass die letzten Bewohner (damals noch als Mieter) ausgezogen sind, weil es so große Probleme mit dem Schimmel gab. Der Verkäufer hat davon bis jetzt aber noch nichts gesagt.

Wie ist das mit 'Vorschäden' muss der Verkäufer dem Käufer mitteilen was alles an einem Haus schon gemacht wurde? Oder zumindest die großen Sachen? Würde das den Kaufpreis eventuell drücken, selbst wenn es wieder repariert/ausgebessert ist?

Hilfreichste Antwort von Snooopy155,

Der Käufer kann gezielt dem Verkäufer diesbezüglich Fragen stellen, die dieser dann wahrheitsgemäß beantworten muss. Aber dieser muss nicht von vorne herein eine Historie des Gebäudes abgeben.

Wenn der Käufer verläßliche Informationen über die Immobilie will, dann kann er ja selbst einen Sachverständigen mit einem Gutachten beauftragen.

Ob Renovierungen selbst oder durch eine Firma vorgenommen wurden hat keinen Einfluß auf den Wert. Wichtig ist, dass es fachgerecht ausgeführt wurde - und da ist man auch bei Firmen mitunter auch schlecht aufgehoben.

Antwort von robinek,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Über Schäden muss der Verkäufer auf jeden Fall informieren. Würde vor einem Hauskauf auf alle Fälle einen Sachverständigen mit der Prüfung beauftragen. Er stellt bestehende Schäden fest und berät auch über eine evtl. Preisminderung

Kommentar von Snooopy155,

Wenn Schäden verdeckt und dem Verkäufer nicht bekannt sind - wie soll er sie dann einem möglichen Käufer offenlegen?

Kommentar von robinek,

Hm! Schwierig aber in meiner Antwort steht dass ein Sachverständiger vorher eingeschaltet werden soll!!?? Habe das schon 2 x in der Praxis durchgeführt /Theorie ist zu beschreiben einfacher!

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