Frage von PaterFelix, 5

Kann Tochter (45) nach Tod des Vaters aus PKV in GKV wechseln? War mitversichert über seine Police!

Ein Vater (72) ist vor zwei Tagen gestorben. Der Vater war in der PKV und war seinerzeit Arzt. Die Tochter (45) und die Enkelin (12) sind über den Vater bzw. Opa in der PKV gewesen. Nun möchten diese in die GKV wechseln oder eine günstigere PKV. Geht das? Außerordentliches Kündigungsrecht in der PKV?

Antwort
von Sobeyda,
Die Tochter und die Enkelin können in eine andere PKV zum 1.1. wechseln

Mir ist nicht so ganz klar, warum hier eine Umfrage gestartet wird, es gibt ganz klare gesetzliche Regelungen, dass nur der von der PKV in die GKV wechseln kann, der eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat bzw. aufnimmt und noch einige Nebenversicherung erfüllt. Außerdem ist nach meiner Auffassung keine der Antowrtmöglichkeiten richtig.

Verträge werden nicht automatisch unwirksam, wenn einer der Vertragapartner verstirbt. Dann treten die Erben in den Vertrag ein, ich vermute in diesem Fall wird das die Tochter sein. In einigen Fällen ist eine sofortige Beendigung sinnvoll, nämlich z. B. für den Teil der PKV, die den Vater betrifft, aber für die beiden anderen versicherten Personen läuft alles wie gewohnt weiter und die Kündigungsfristen sind einzubehalten. Ob hier zum 01.01. oder zu einem anderen Termin gekündigt werden kann, hängt von der konkreten vertraglichen Vereinbarung ab.

Mit 45 Jahren von einer PKV in eine andere zu wechseln ist nicht unbedingt empfehlenswert. Denn selbst wenn die Frau top-fit und gesund ist, wird sie dort mit dem Eintrittsalter 45 wieder ganz von vorne anfangen und sehr wahrscheinlich eine deutlich höhere Prämie zahlen als jetzt. Wenn sie hätte wechseln wollen, hätte sie das schon vor Jahren tun sollen. Der Gesundheitszustands des Vaters ist dabei unerheblich; der wäre einfach in der Central geblieben und Tochter und Enkelin wären zu einer anderen Versicherung gegangen.

Kommentar von PaterFelix ,

Vieles im Leben ist nicht immer sachlich, sondern muss emotional geklärt werden. Wenn der Vater, weil er ein stattliches Einkommen hat, die Versicherung auf seine Kosten genommen hat, nun nach seinem Versterben keiner der Erben mehr in der Lage ist, die hohen Centralbeiträge zu bezahlen, muss halt reduziert werden. Ggfls. auf Kosten der Leistungen. Letztendlich kann man nicht jedes Jahr die Erhöhungen bezahlen.

Kommentar von alfalfa ,

Wenn schon Wechsel und Leistungsreduktion dann innerhalb derCentral aufgrund der erworbenen AR. Ein Wechsel zu einer anderen PKV mit günstigen Tarifen ist die Garantie für hohe Beitragsanpassungen.Das ist keine Emotion sondern Mathematik. Nochmal: lasst euch bitte beraten!

Kommentar von PaterFelix ,

Komisch, wenn die Central keine neuen Tarife mehr auflegt und stattdessen Erhöhungen innerhalb der letzten drei Jahr um mehr als 100 % veranschlagt hat. Wo bitte soll da z. B. die HanseMerkur oder Nürnberger schlechter sein. Ich habe jetzt über 10 Makler gefragt und es waren auch ehemalige DVAG Vertreter dabei. ALLE haben von der Central abgeraten...

Kommentar von alfalfa ,

Als Versicherungsberater vermittle ich nicht, nur eins ist garantiert. Ein Wechsel für einen langjährig Central Versicherten jetzt in Einsteigertarife der Nürnberger oder Hanse Merkur ist der Turbo Lader für Beitragserhöhungen. Das ergibt sich allein aus der KalV. Sicherlich haben Dir alle die Logik der AR erklärt usw. Sorry, macht was ihr wollt, alt genug seid ihr ja und offensichtlich beratungsresistent.

Kommentar von alfalfa ,

Und hier mal was grundsätzliches zum Thema Altersrücksteluungen und Altersrückstellung.

http://www.finanzfrage.net/frage/pkv-in-der-krise---kommt-das-ende#answer298505

Und mit Mitte 40 wird die Dame nicht unter 450€ - ein vernünftiges Leistungsniveau vorausgesetzt - monatliche Beiträge in der PKV auskommen.

Tipp: 451€ Job suchen und in die GKV - alles andere...naja, ich hatte mich dazu geäußert.

Kommentar von alfalfa ,

Eine Frage aus reiner Neugier, zu den Personen n die dir abgeraten haben. Kamen dann gleich Angebote der Hanse und Nürnberger auf den Tisch? Wurde Wechsel nach § 204 VVG besprochen? Der AR Effekt erklärt? Oder wurde nur die Frage gestellt: Central gut oder schlecht? By the Way, seit 21.12.2012 sind alle Tarifwerke der Central neu - Stichwort Unisex.

Antwort
von Rentenfrau,

Erst mal herzliches Beileid zum Tod des Vaters bzw. Opas. Die Tochter kann nur in die gesetzliche Krankenversicherung, wenn sie eine versicherungspflichtige Beschäftigung (also einen Job über 450,00 Euro) ausübt. Sollte sie dies nicht tun, kann sie nur in der PKV bleiben. Nach einem günstigeren Tarif in der privaten Krankenkasse kann sie sicher fragen, hier gibts immer Möglichkeiten, z. B. auf gewisse Dinge (Chefarztbehandlung, Ein-Bett-Zimmer) verzichten.

Antwort
von barmer,
Die Tochter und die Enkelin können in eine andere PKV zum 1.1. wechseln

Hallo,

alfalfa hat schon fast alles erklärt.

Warum soll gewechselt werden ? Sie sind in eine Arzttarif versichert, der sicherlich günstiger ist als die meisten vergleichbaren PKV-Tarife und da können sie vielleicht drinbleiben. Das sollte zuerst geklärt werden.

Bei einem Wechsel mit neuem Eintrittsalter kann nichts Gutes herauskommen.

Und GKV geht nur über einen Job.

Antwort
von PaterFelix,

Doch, der Vater war in der Central und konnte wegen Krankheit nicht mehr wechseln. Kann Sie aufgrund des Todes nicht sofort in eine andere PKV wechseln?

Kommentar von alfalfa ,

Sorry, die Antwort zeigt mir ganz klar, dass ihr von dem System PKV - es sind Verträge! - keine Ahnung habt und euch dringend beraten lassen solltet. Auch innerhalb der Central besteht ein Wechselrecht nach § 204 VVG. Und Tochter und Enkel können jederzeit - unabhängig vom Vater - Tarif und auch PKV wechseln. Siehe bitte auch Antwort von Barmer.

Und wie geschrieben,sie hat einen eigenen Vertrag. Mit Kündigungsfristen und Sonderkündigungsrecht bei Beitragsanpassungen. Der Tod des Vaters hat mit den Kündigungsrechten nichts, aber auch gar nichts zu tun, da es ein anderer Vertrag ist!

Kommentar von PaterFelix ,

Es ist nur beim Vater ein Arzttarif gewesen.

Kommentar von alfalfa ,

Mit hömoophathischen Informationen kommt man nicht weiter. Welcher Tarif? Wie lange in der PKV? Verheiratet? Vater von Nichte PKV oder GKV? Umstellungsangebot der Central schon eingetroffen? Beruf der Dame bzw. sozialversicherungspflichtig angestellt? Usw.Usw.

Antwort
von alfalfa,
Die Tochter und die Enkelin können in eine andere PKV zum 1.1. wechseln

So wird das nichts. Sowohl Tochter als auch Enkelin haben einen eigenen Vertrag. Verbleib bzw Wechsel ist vollkommen unabhängig vom Tod des Vaters.

Was macht die Tochter beruflich? In die GKV kann Die nur, wenn sie sozialversicherungspflichtig angestellt ist. Sonst bleibt sie in dem System PKV. Und ein Wechsel zu einer anderen PKV - entsprechende Bonität und Gesundheit vorausgesetzt ist unter Einhaltung der Kündigungsfristen oder bei einer BAP möglich.

Ob das sinnvoll ist, hängt sicherlich vom Leistungsumfang des aktuellen Tarifs und auch der Dauer in dem jetzigen Tarif. Lässt sich so nicht beantworten.

Zur Enkelin. Wie ist deren Vater versichert? Sind die Eltern verheiratet?

Es fehlen einfach zu viele Informationen um im Detail antworten zu können. Ein Makler bzw. Versicherungsberater können da weiterhelfen.

Interessant die vorgegebenen drei Antwortmöglichkeit. Denn alle drei sind ggfs falsch! Mir fehlen da noch weitere Antwortmöglichkeiten. Na dann...

Antwort
von Patrizia425, 5
Die Tochter und die Enkelin können in eine andere PKV zum 1.1. wechseln

Hallo,

so bedauerlich das Ableben des Vaters ist, hat die Tochter einen separaten Vertrag mit der PKV. Ohne weiteres kann sie nicht die privaten Krankenkasse verlassen. Durch eine sozialpflichtige Arbeitsstelle, könnte sie in eine gesetzliche Krankenkasse wechseln. Ein gesondertes Kündigungsrecht besteht bei einer Beitragserhöhung.

Dann kann der Verbraucher in einer bessere und preiswertere Versicherung wechseln. Der Vergleich der Anbieter ist sehr wichtig. Auch Prüfinstitute und Anlaysehäuser empfehlen das den Nutzern. Für die Gegenüberstellung der Tarife ist http://www.pflegeversicherung-heute.de/2014/01/15/private-krankenversicherung-familie/ sehr hilfreich. Neben den Anbietern, werden auch die Besonderheiten einer PKV und der Familie näher erläutert.

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