Frage von TheBoscosLemon, 36

2 Jobs als Student in vorlesungsfreier Zeit

Hallo,

Folgende Ausgangssituation: Ich arbeite seit Mai in einem 450€ Job für den ich pro Monat 32h aufwende. Dh einmal in der Woche 8h arbeite. Nun haben wir vorlesungsfreien Zeit und ich habe mir einen Vollzeitjob, Dh 40h die Woche gesucht. Ausgeschrieben ist dieser als Studentenjob. Wie sind beide Jobs steuerlich geregelt? Ich möchte im 2. Job in der SK 1 bleiben, da ich Student bin. Nicht in die 6 gehen. Wichtig ist noch das der 2. Job bis Ende September geht. Also 2,5 Monate, der 450€ Job, bei dem man nominell 350€ raushat, aber die ganze Zeit und darüber hinaus langfristig weiter betrieben werden soll. Wie würdet ihr dies einregeln, wenn das Ziel ein maximaler Nettobetrag beider Jobs ist?

Wie würdet ihr das angehen?

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Antwort
von wfwbinder, 30

Das Problem (wenn es eines gibt) ist, dass Du anscheinend für den Minijob Deine Steuerklasse genannt hast.

Wenn Du das nicht machst (bzw. zurück ziehst) dann wird die Lohnsteuer " % pauschal erhoben udn vom Arbeitgeber getragen, oder dem Arbeitnehmer (höchstens 9,- Euro) abgezogen.

Im Vollzeitbereich kann ein Student im Prinzip soviel verdienen, wie er will.

Er hat nur Lohnsteuerabzug und Rentenversicherungsbeiträge.

Kommentar von TheBoscosLemon ,

Danke euch Beiden für eure Hilfe. Ich hab noch eine Frge zu den 50 Arbeitstagen: Wird dabei der Arbeitseinsatz des 450€ Job mit eingerechnet Oder zählt hierbei nur der Vollzeitjob? Wenn nur der Vollzeitjob zählt, würde ich die 50 Arbeitstage zumal genau aufbrauchen dieses Jahr mit diesem Job.

Kommentar von freelance ,

die 50 Tage beziehen sich auf die Tage, an denen du Vollzeit arbeitest - in den Semesterferien.

Man kann neben dem Studium arbeiten ohne den Studentenstatus zu verlieren. Das ist dann begrenzt auf die 20h/ Woche. Arbeitet man mehr, ist man kein Student mehr im Sinne dieses Aspektes.


Ist der Minijob ein solcher oder arbeitest du dort auf Lohnsteuerkarte? Dann wäre die Frage anders zu beantworten.

Antwort
von freelance, 22

der 450 Eurojob ist steuerlich nicht relevant und ist mir Pauschalabgaben belegt, die (normalerweise) der Arbeitgeber zahlt.

Bei dem Ferienjob sehe ich ein Problem bei den 2,5 Monaten, denn die Vorteile bei den Abgaben als Student hat man bei 50 Arbeitstagen bzw. 60 Kalendertagen. Diesen könnten hier überschritten sein. Das ist zu prüfen.

Bei dem Job fallen Rentenversicherungsbeiträge an. Ob und in welcher Höhe zusätzlich Abgaben für Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung anfallen, ist genau er Knackpunkt, der oben steht.

Das meint die AOK dazu:

https://www.aok-on.de/studierende/studium-zukunft/jobben-und-sozialversicherung/...

Wie würdet ihr dies einregeln, wenn das Ziel ein maximaler Nettobetrag beider Jobs ist?

Ich würde ein Monstergehalt vereinbaren, denn Steuern zahlt jeder, der entsprechend verdient. In deinem Falle ist "nur" das Thema Sozialversicherung "optimierbar".

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