Frage von HobbyKuchenChef,

Ist eine vertraglich zugesicherte Gehaltserhöhung – nach einer bestimmten Zeit – normal?

Kommt es häufig vor, dass in einem Arbeitsvertrag eine Gehaltserhöhung mit eingeschlossen ist. So was in der Art, dass sich nach 2 Jahren das Gehalt um X% erhöht? Automatisch! So was macht doch gar kein Sinn oder? Heutzutage kann man nicht mal wissen ob man den Job in zwei Jahren noch hat, oder ob die Firma mit einer Abfindung die Leute gehen lässt. Da ist so eine Klausel doch unseriös oder?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von gammoncrack,

Eine derartig lange Frist ist schon ungewöhnlich. Üblich ist eher eine vertraglich fixierte Erhöhung nach Beendigung der Probezeit.

Unseriös würde ich das nicht bezeichnen wollen - wie gesagt - eher ungewöhnlich.

Antwort
von billy,

Kommt vielleicht nicht häufig vor, ist aber nicht ungewöhnlich und für den MA perspektivisch gesehen nicht von Nachteil. Sinn macht es für den AG schon denn die sind ja meist auch daran interessiert gute und motivierte Mitarbeiter möglichst lange im Unternehmen zu halten.

Antwort
von SBerater,

unseriös ist das nicht, wieso auch? Die Unsicherheiten, die du nennst, haben damit wenig zu tun. Hat man in 2 Jahren den Job nicht mehr, dann gibt es auch nicht mehr Geld.

Man kann die Formulierung ja flexibler gestalten wie: Erhöhung um mind. x%, bei Erreichen folgender Ziele werden y% mehr gezahlt etc. Oder man schreibt auch nur die Frequenz von Gehaltsverhandlungen rein. Alles möglich, alles nicht unseriös.

Antwort
von althaus,

Das ist mir nicht bekannt, daß sowas gemacht wird. Ich denke in der Regel ist eine Geahltserhöhung verhandlungssache. Es kommt aber auch vor, daß im Bewerbungsgespräch schon vereinbart wird, daß nach Einarbeitung eine Gehaltsanpassung vorgenommen wird. Die Frage bleibt aber: Wann endet die Einarbeitung und ist der Chef auch zufrieden? In der Regel bleibt nichts anderes übrig als daß nach 3 bis 6 Monaten nach Einstellung ein erneutes Gespräch in Initative vom Arbeitnehmer geführt werden sollte um nachzufragen: 1) Ob man zufrieden ist 2) Wie es mit einer Gehaltsanpassung ausschaut? /--------Wenn man Glück hat erinnert sich der Chef an sein Versprechen das Gehalt anzupassen und kommt von sich aus nach Einarbeitung auf den Arbeitnehmer zu, das ist aber eine Ausnahme. Warum sollte er denn mehr bezahlen, wenn sich keiner beschwert.

Antwort
von imager761,

Gerade weil der MA langfristig an das Unternehmen zu binden wäre, machen derartige Gehaltsabsprachen Sinn. Alljährlich neue Stellenausschreibung und Einarbeitung kostet ja auch Geld :-)

Und mit Ablauf einer Probezeit sind die eher die Regel denn Ausnahme.

G imager761

Antwort
von Privatier59,

Gibt es nicht. Bei tarifgebundenen Arbeitnehmern entscheiden ohnehin andere. Leitende Angestellte handeln das Gehalt selber aus und der Rest der Arbeitnehmer muß nehmen, was angeboten wird.

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