Frage von BinHier,

Firma will mir einen Check geben anstatt zu überweisen

Ich bin kurzzeitig bei einer Firma als externer Mitarbeiter angestellt. Jetzt habe ich einen Verrechnungsscheck bekommen, anstatt dass die mir das Geld einfach überweisen. Ich müsste also zur Bank, aber die hat zu wenn ich aus der Arbeit komme. Da es ein Projekt unter Zeitdruck ist, arbeitet das Team momentan auch am Samstag, da kann man also auch nicht zur Bank. Ich habe denen also gesagt, sie sollen mir das Geld überweisen, aber die weigern sich. Ist es irgendwo vorgeschrieben, wie ich das Geld zu bekommen habe? Kann ich da ein Wörtchen mitreden, oder ist es alleinig die Sache der Firma. Solange sie zahlen kann ich nichts gegen die Art machen wie sie mich bezahlen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Primus,

Anspruch auf einen bestimmten Zahlungsweg besteht nur, wenn dies vertraglich vereinbart ist. Sollte das bei Dir nicht der Fall sein, wirst Du die Art der Auszahlung so hinnehmen müssen.

Antwort
von werists,

Hallo,

es gibt noch einige wenige Firmen die externe Personalleistungen und ähnliches mit Schecks bezahlen statt zu überweisen. Das hat teilweise mit etwas unflexiblen Systemen zu tun.

Das steht dann auch oft in den Auftragsbedingungen, die Du mit dem Auftrag akzeptiert hast. Schau mal nach, wenn es drin steht kannst Du kaum noch was machen. Wenn nicht, kannst Du wahrscheinlich auch wenig ausrichten. Dann wartest Du ewig bis die Dich als Lieferant angelegt haben, solange geht keine Überweisung. Dann muss noch das Zahlungsziel angepasst werden usw. Per Einreichung des Schecks kommst Du sicher schneller an Dein Geld.

Ansonsten wirf den Scheck in den Briefkasten, eine passendes Formular sollte die Bank per Internet anbieten oder auf tel. Anfrage zu Verfügung stellen. Frage auch gleich nach welche Gebühren Deine Bank für eine Scheck-Einreichung nimmt. Die Banken mögen Schecks nicht mehr und nehmen deshalb teilweise horrende Gebühren dafür. Gleich bei der nächsten Abrechnung mit aufführen. (Es sein denn es steht in den Auftragsbedingungen...)

Antwort
von imager761,

Seit wann muss man Schecks persönlich einreichen? Der Briefkästen der Bank (sinnigerweise als solche erkennbar mit BRIEFE beschrieben) und die der Deutschen Post haben 24 h geöffnet. Dort wirft man den Scheck zusammen mit dem "Giroauftrag Scheckeinreichung" ein und wartet auf Gutschrift :-O

Hier besipielhaft ab S. 10 zum Nachlesen als Kunde der Postbank: http://www.freier-fondsvermittler.de/pdf/postbank/bedienungsanleitung-postbank-g...

G imager761

Antwort
von blackstone,

....vielleicht liegt es doch nur am vertrauen. ich habe schon am eigenen leibe spüren können,wie es ist,wenn es an der laune der firma liegt-ob der check eingelöst wird-oder nicht. es liegt ja noch eine vorbehaltsdauer von bis zu 7 tagen vor und in dieser zeit oder dananch kann die firma ihren launen freien lauf lassen.... des weiteren....würde ich nie den verrechnungscheck in so einen briefkasten stecken,wie er bei uns in der sparkasse ist. ich würde darauf bestehen,dies persönlich abzuwickeln,das man auch was in der hand hast.

was er auch nicht weisst oder vlt. doch ist das für beide transaktionen gebühren anfallen- meine firma hat dafür 1 euro einbehalten (vom nettolohn) und die bank auch nochmal 1,50 euro .....

seine beschwerde über diesen vorgang ist also mehr als nachvollziehbar und berechtigt.

Antwort
von hildefeuer,

Ich würde in solch einer Situation keinen Scheck annehmen. Die Überraschung wird kommen wenn keine Deckung da ist. Unter Umständen wird Dir der Betrag gutgeschrieben aber später zurück gebucht, da ja der Einzug vorbehalten wird. Die ggf. dadurch entstehenden Gebühren darfst Du tragen. Wenn Du es genau nimmst, hast Du kein Geld in Händen und der Scheckaussteller hat ein Zahlungsziel.

Antwort
von Privatier59,

Hat Deine Bank etwa keinen Briefkasten ? Da wirfst Du den Scheck im verschlossenen Umschlag unter Beifügung des entsprechenden Einlöseformulars ein. So mache ich das immer und ich weiß wirklich nicht, wieso Du da so einen Aufstand drum machst. Der Bankbriefkasten hat 24 Stunden geöffnet. Kannst den Brief auch per Post hinschicken. Oder gibt es bei Dir die gelben Briefkästen nicht?

Kommentar von obelix ,

DH.

manche sind in ihrem (sturen) Lösungsansatz so gefangen, dass die den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

Kommentar von werists ,

Ziemlich überhebliche Antwort. Schecks sind für jüngere Menschen genauso exotisch wie Telefone mit Wählscheiben. Es ist doch Sinn eines Forum zu Fragen, wenn man zum ersten Mal mit einer bestimmten Sache konfrontiert wird.

Kommentar von Privatier59 ,

Gut, wenn ich mit fundamentalen Dingen angefangen soll:

Liebe Kinder, die Erde ist KEINE Scheibe!

Antwort
von Rolf42,

Musst du persönlich zur Bank, um einen Scheck einzureichen? Bei meiner Bank kann ich das einfach per Post erledigen.

Antwort
von obelix,

denkst du, dass es bei allen, die einen Scheck bekommen, die dann zu den Öffnungszeiten der Bank nicht hingehen können, zu einem dauerhaften Problem kommt?

Das ist ein alltägliches Problem. Wie wäre es denn mit einem anderen, weniger unflexiblen Lösungsansatz? Es gibt die Möglichkeit, solche Dinge wie einen Scheck in den Briefkasten der Bank einzuwerfen. Und siehe da: das Geld findet seinen Weg auf das Konto.

Man kann auch den - doch altertümlichen Ansatz - der Post verwenden und den Scheck zur Bank schicken. Auch das geht.

Kläre mit der Bank vorab - das tut man per Telefon, hat sich als sinnvoll gezeigt und etabliert - ob du ein Formular oder irgendwelche Formvorschriften einhalten solltest.

So würde ich das Problem lösen.

Antwort
von qtbasket,

Probleme gibt es....

...Ich bin kurzzeitig bei einer Firma als externer Mitarbeiter angestellt..

im Klartext : du hast keinen Arbeitsvertrag, und wirst auch nicht von der personalabteilung geführt - da ist es völlig normal, dass deine Leistungen auch mit einem Verrechnungsscheck liquidiert werden können, wo liegt eigentlich das Problem ???

Dein Problem ist völlig anders - das ist nämlich deine Renten-und Krankenversicherung und das Finanzamt, die wollen nämlich ihren Teil abhaben, nämlich darum hat sich die Firma gedrückt !!!

Kommentar von imager761 ,

das ist nämlich deine Renten-und Krankenversicherung und das Finanzamt, die wollen nämlich ihren Teil abhaben, nämlich darum hat sich die Firma gedrückt !!!

Mit solche strafrechtlich relevanten Unterstellungen würde ich mangels Kenntnis des hier tasächlich bestehenden Dienstleistungsverhältnisses, etwas als Freelancer oder Selbständiger, denn doch vorsichtiger umgehen :-O

G imager761

Kommentar von werists ,

Sorry, das sind nun mal recht unsinnige Unterstellungen.

Im kurzfristigen Projektgeschäft sind freie Mitarbeiter vollkommen normal und auch legal

Ich kann absolut nicht verstehen wer so einen Unsinn auch noch positiv bewertet.

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