Frage von extrememory 23.01.2012

Abfindung umwandeln in Verlängerung des Arbeitsverhältnisses ?

  • Antwort von obelix 23.01.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    du willst also den Vertrag so verlängern, dass die 10.000 Euro dem kumulierten Bruttogehalt des Verlängerunszeitraumes entspricht?

    Das kann man verhandeln, aber ich vermute, der AG wird nicht mitspielen, denn:

    • es könnte zu erhöhten Sozialabgaben für den AG führen
    • er macht für dich eine Sonderregelung trotz des Sozialplanes. Das ist für den AG nicht gut, denn bei Sozialplänen gibt es keine zusätzlichen Ausnahmen
    • für dich müsste es steuerlich uninteressanter sein für dich

    Wenn es einen Sozialplan gibt, sollte es auch einen Betriebsrat geben. Wende dich zuerst an den.

  • Antwort von Snooopy155 23.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Was soll denn daran vorteilhaft sein? Aufgrund der Abfindungshöhe gehe ich davon aus, dass die Voraussetzungen zum Erhalt von ALG 1 erfüllt sind. Damit bist Du weiterhin krankenversichert und bekommst zusäzlich ja noch das Arbeitslosengeld. Steuerlich kannst Du auch nicht viel einsparen, denn diese Summe wird Deinen persönlichen Steuersatz aus Deinem Jahreseinkommen kaum verändern.

  • Antwort von billy 23.01.2012

    Einen besonderen Vorteil zur Forderung einer Abfindung von Ihrem Arbeitgeber haben Sie, wenn ein unbefristeter Arbeitsvertrag zu Grunde liegt und kein rechtlicher Grund zur Kündigung besteht. In diesem Fall erfolgt eine Kündigung über einen Aufhebungsvertrag, der dann eine Abfindung enthält. Die Höhe von Abfindungen ist unterschiedlich und es ist gut zu wissen, welche Beträge bisher vom Arbeitgeber gezahlt wurden. Auskünfte gibt sicher der Betriebsrat. Übliche Abfindungsbeträge ergeben sich beispielsweise aus den Jahren der Beschäftigung, die mit einem halben bis ganzen Monatsgehalt multipliziert werden. Ist die Abfindung zu hoch, besteht aber das Risiko der Minderung oder gar Wegfall des Arbeitslosengeldes für eine bestimmte Zeit. Dies gründet auf der Annahme des Arbeitsamtes, dass Sie sich an Ihrer Freisetzung „aktiv“ beteiligt haben. Umgangen werden kann dies durch eine förmliche Kündigung, so dass der Gekündigter im Anschluss das volle Arbeitslosengeld beziehen kann. http://www.rechtsschutz.net/berufsrechtsschutz/abfindung-bei-betriebsbedingter-k...

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