Frage von movona, 111

Steuern fällig bei Wohnungsverkauf einer geschenkten Wohnung

Hallo ihr Lieben, wir sind kürzlich aus unserer Eigentumswohnung ausgezogen (Platzmangel). Diese Wohnung befindet sich seit 1997 in Familienbesitz meiner Eltern, die von mir bewohnt wurde, später dann mit Mann und Kind. 2012 haben meine Eltern mir die Wohnung überschrieben bzw. es war eine Schenkung. Fallen nun Steuern an für uns, wenn wir sie jetzt verkaufen ? Abbezahlt ist sie schon lange. Danke für eure Hilfe in dieser Frage.

Antwort vom Steuerberater online erhalten
Anzeige

Schnelle und günstige Hilfe für Ihre Steuerfrage. Kompetent, von geprüften Steuerberatern.

Experten fragen

Antwort
von Privatier59, 111

Bei Schenkung wird die Haltedauer des Schenkers angerechnet. Man kommt also auf über 10 Jahre Haltedauer insgesamt. Daher entsteht selbst bei Fremdnutzung der ETW kein stuerpflichtiger Gewinn aus privatem Veräußerungsgeschäft.

Kommentar von EnnoBecker ,

Daher entsteht selbst bei Fremdnutzung der ETW kein stuerpflichtiger Gewinn aus privatem Veräußerungsgeschäft.

In diesem Fall ist die Antwort von vorn bis hinten absolut richtig.

Trotzdem bitte darauf achten, dass eine Fremdnutzung (oder Selbstnutzung) auch mal gewerblich sein könnte, dann greift das alles nicht mehr.

Hier aber DH.

Kommentar von Privatier59 ,

Na, na, na, gewerbliche Nutzung der Wohnung wollen wir dann doch lieber nicht unterstellen. Aber nur mal interessehalber: Angenommen, jemand vermietet eine Wohnung an eine "Dame" des Gewerbes. Gewerblich würde das doch nur sein, wenn der Vermieter Mitbetreiber des P...s ist. Oder nicht?

Kommentar von EnnoBecker ,

Nein, hier ist definitiv keine gewerbliche Nutzung zu sehen. Weit und breit nicht.

Mir ist halt nur aufgefallen, dass die Antworter hier allesamt sehr schnell mit dem 23er wedeln, wenn jemand "hihi, Hausverkauf" sagt.

Kommentar von blackleather ,

Gewerblich würde das doch nur sein, wenn der Vermieter Mitbetreiber des P...s ist. Oder nicht?

Du meinst: Gesellschafter (sowohl im handelsrechtlichen als auch im übertragenen Sinne)?

Allerdings, dann würde die Immobilie zu Sonderbetriebsvermögen I des vermietenden Gesellschafters und würde seine Einkünfte zu gewerblichen umqualifizieren.

Dieses Ergebnis hätten wir übrigens auch, wenn der P...f nicht von einer Dame, sondern beispielsweise einer Kapitalgesellschaft betrieben würde, an der der Vermieter beherrschend beteiligt ist. Dann würde der Weg dorthin zwar nicht über Sonderbetriebsvermögen führen, aber wir hätten eine Betriebsaufspaltung. Mich persönlich würde an einer solchen Konstellation mal interessieren, welches Haftungsrisiko dann durch die Wahl der Rechtsform eigentlich beschränkt werden sollte. :-) Aber vielleicht ist die Überlegung ja auch rein akademisch und ohne praktisches Pendant.

Kommentar von EnnoBecker ,

Also eigentlich bin ich bereits bei "P....s" ausgestiegen. Was ist das?

Kommentar von Privatier59 ,

Gymnastik

Kommentar von EnnoBecker ,

Gymnastik? In des Wortes wahrer Bedeutung?

Wo ist denn die Mädchengruppe?

Kommentar von movona ,

Vielen Dank für die Antwort. Und die sich noch aufgeworfenen Fragen ;-). Ich wünsche allen einen schönen Abend.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten