Frage von Tiger69 04.01.2010

Schulden / aussergerichtliche Einigung wie angehen

  • Antwort von wfwbinder 04.01.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da das ein Fall für eine Privatinsolvenz wäre, kann man genauso vorgehen, wie man es dort im Vorverfahren sowieso machen muss.

    Also den Banken die Verhältnisse darlegen.

    Aufstellung der Schulden, und der Einkommensverhältnisse. Dann den Betrag, der realistisch zahlbar ist (wird sich am pfändbaren Betrag orientieren müssen udn denen dann sagen was auf jede anteilig entfallen wird.

    Das dieser Betrag freiwillig gezahlt wird udn das aber die Gefahr besteht, dass dieser auch wegen der Kurzarbeit sinken wird.

    Mal sehen, ob die sich drauf einlassen. Die meisten Banken sind in diesen Dingen pragmatisch.

  • Antwort von Lagoplaya 04.01.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Was wfwbinder sagt ist richtig.

    Mach eine realistische Aufstellung der aktuellen Einnahmen und Ausgaben, ermittle, was übrig bleibt und verteile dies quotal (im proportionalen Verhältnis zur Höhe der jeweiligen Restschuld) auf die Gläubiger. Biete den Banken / Gläubigern dann diese Zahlung in Form eines Vergleiches mit Hinweis auf die bestehenden anderen Gläubiger an. Musterbriefe und weitere Tipps gibt es u.a. bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldenberatung:

    www.meine-schulden.de/musterbriefe/briefe_an_ihre_glaeubiger

    Außerdem würde ich mal nach der Pfändungstabelle googlen. Dann weisst Du, was Du den Banken mindestens anbieten solltest.

  • Antwort von viktormueller 05.01.2010

    Erstelle Dir mit Hilfe des Haushaltsbuches ein Budgetplan, so hast du eine nachweisbare Höhe des verfügbaren Betrages zur Schuldentilgung. Anschliessend erstelle ein Schuldenregulierungsplan, eine Vorlage findest du hier Werbung durch Support gelöscht Mit den Vorlagen aus Werbung durch Support gelöscht kannst du die Gläubiger anschreiben und Ihnen eine Einmalzahlung oder Ratenzahlung anbieten. Als Anlage Schuldenregulierungsplan, Verdienstbescheinigungen, Budgetplan oder andere Unterlagen aus denen das Einkommen und die Ausgaben ersichtlich sind. Wichtig ist der Schuldenregulierungsplan, damit der Gläubiger sieht, das er nicht alleine ist und deine finanzielle Situation nachvollziehen kann. Ich hoffe Dir mit meiner Antwort weitergeholfen zu haben und wünsche Dir alles Gute.

  • Antwort von albwolf 04.01.2010

    wfwbinder hat recht. die banken werden sich ziemlich sicher darauf einlassen, weil wnn sie das nicht tun und du wirklich privatinsolvenz anmeldest, sie weniger bekommen, weil ja auch die verfahrenskosten noch dazu kommen und du dann nach 6 jahren weg bist und nichts mehr zahlen musst. bei einem vergleich zahlst du länger und wegen fehlender verfahrenskosten mehr. sag das auch so nochmals ausdrücklich bei den verhandlungen, das wirkt sicherlich

  • Antwort von Bankraeuber 04.01.2010

    Ich würde als erstes einfach mit diesen Banken sprechen, die Dich am meisten "drücken" Zu dem Termin am besten gleich mal eine Aufstellung aller Kosten mitbringen und dann das Gespräch in Richtung Umschuldung oder Ratenkürzung oder aber auch Teil-Stundung evtl. Aussetzung der Tilgung. Meistens lassen sich dann die Banken darauf ein, wenn klar dargestellt wird, dass einfach nicht mehr Geld da ist.

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