Frage von Ichbindabei,

Folgende Frage: Unverheiratetes Paar baut zusammen Haus. Trennung

Wir sind unverheiratet und haben vor 8 Jahren ein Haus gebaut. Grundbucheintrag 50/50. 130000 Euro kamen von meinen Eltern dazu. Rest gemeinsames Darlehen von der Bank. Getilgt wurde von mir alleine. Haben zwei gemeinsame Kinder. Jetzt kommt es zur Trennung. Wie sind die Vermögensverhältnisse, das Haus betreffend.

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Antwort
von imager761,

Zunächst könne die "Schwiegereltern" von deiner Lebensgefährtin ihr Darlehen hälftig zurückfordern, da dessen Geschäftsgrundlage entfiel.

Je nachdem, wer von euch mit den Kindern weiterhin im Haus leben soll, wäre deren berechtigte Forderung von 65.000 EUR zzgl. Zinsen eher nur durch Verkauf ihres Miteigentumsanteils realisierbar sein.

Außerdem schuldet sie der Bank gegenüber als Kreditnehmerin vertragliche Hypothekenlast, auch gesamtschuldnerisch, also allein und in voller Höhe.

Ebenso als grundbuchliche Miteigentümerin die hälftigen weiteren Lasten (Steuern, Versicherungen, kommun. Abgaben, Reparaturen,...) wovon sie sich hiervon 1/2 fiktiver Mieteinnahmen abziehen kann.

Im Ergebnis kann man ihr da Eigentumsübergang bewirken.

G imager761

Antwort
von Privatier59,

Da verwechselst Du zwei Dinge: Die Vermögensverhältnisse hast Du uns ja mitgeteilt, die sind 50/50. Die ganz andere Frage ist, ob es diesbezüglich Ausgleichsansprüche gibt und da betritt man ein Minenfeld: Es gibt keine gesetzlichen Bestimmungen die ganz genau diesen Fall betreffen.

Man behilft sich mit allgemeinen Rechtsinstituten wie der ungerechtfertigten Bereicherung und der BGB-Gesellschaft. Da stellt sich hier zwangsläufig die Frage nach den gegenseitigen Beiträgen zum gemeinschaftlichen Zusammenleben. Wer hat die Kinder betreut? Etwa die Freundin? Hat die denn in dieser Zeit einen Beruf ausgeübt? Ist die für die Kinderbetreuung bezahlt worden von Dir?

Alleine diese Fragen zeigen Dir, wie der Hase läuft, auf eine Gesamtabrechnung hinaus nämlich und es kann sein, dass Deine Ausgleichsansprüche bei Null liegen.

Kommentar von HilfeHilfe ,

das ist leider in den meisten Fällen so das sich der Mann ungerecht behandelt fühlt bei einer Trennung und dem finanziellen Ausgleich.

In diesem Bsp. kann man aber sehen das die Frau die Kinder betreut hat, keine Chance ihre Berufliche Laufbahn nachzukommen und einen schweren Wiedereinstieg mit Einkommenseinbußen haben wird.

Kommentar von Gaenseliesel ,

In diesem Bsp. kann man aber sehen das die Frau die Kinder betreut hat

... ich kann nicht einmal erkennen, ob hier Mann oder Frau die Frage gestellt hat. Ist eine Vermutung von dir, HilfeHilfe ? ;-) K.

Kommentar von HilfeHilfe ,

ich bin auch ein Kerl^^

Antwort
von qtbasket,

Es zählt nur das, was im Grundbuch steht.....

Offensichtlich bist du der Esel gewesen, der die Dukaten geschissen hat und nun wirst du nich mehr gebraucht....

Bei diesen Beträgen wirst du ohne Zivilklage Null Euro herausbekommen, du solltest dir deshalb dringend einen fähigen Anwalt mit den Tätigkeitsschwerpunkt Zivil- und Vertragsrecht suchen.

Antwort
von Ichbindabei,

Es geht mir hauptsächlich um die Frage ob ich an die 130000 rankomme.

Kommentar von TopJob ,

Was meinst du damit? Dass deine Ex-Freundin dir einfach so die 130.000 EUR auszahlt? Das wird wohl so einfach nichts. Geld verlangen kannst du nur dann, wenn sie tatsächlich bereit ist dir es zu zahlen. Andernfalls müsste das Haus verkauft werden (notfalls Zwangsversteigerung). Aber selbst dann ist halt (wie oben beschrieben) die Frage, ob dir daraus tatsächlich 130.000 EUR zustehen.

Kommentar von HilfeHilfe ,

na die 130 sind ja nicht weg ^^

stecken ja im haus ^^

ga gibts wohl stress mit den eltern

Kommentar von imager761 ,

Wie kommentiert hälftig über deine Eltern :-)

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