Frage von Neuerdings,

Einkommensteuer-Vorauszahlung im Todesfall

Wenn jemand im Januar verstorben ist, muß der Erbe dann für das ganze Jahr die vierteljährlichen Vorauszahlungen der Einkommensteuer leisten oder ist es möglich, diese Zahlungen mit - Zustimmung des Finanzamtes - einzustellen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von EnnoBecker,

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beantrage die Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Einkommensteuer auf x Euro.

Begründung:
Herr Müller ist am 24. Januar 2013 verstorben. Weitere Einkünfte als die in der beigefügten BWA sind daher nicht zu erwarten.

Mit freundlichen Grüßen
Neuerdings als Rechtsnachfolger

Kommentar von Privatier59 ,

Glaubst Du wirklich, dass die beim FA "Damen" haben?

Kommentar von EnnoBecker ,

Natürlich nicht!

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Ich WEISS es.

Kommentar von Privatier59 ,

Bitte um Übersendung von Fotomaterial!

Kommentar von Primus ,

Das hättet ihr zwei wohl gerne, was, grins....

Ihr hättet dann wohl keine Zeit mehr für andere Sachen, da ein Termin beim Finanzamt den Nächsten jagen würde, oder!?

Kommentar von EnnoBecker ,

Also ich finde, dass das ruhig die Arbeitskleidung sein sollte. Schließlich muss man als Amt ja auch darauf achten, dass die Mitarbeiter nicht das Druckerpapier mithgehen lassen.

Kommentar von FREDL2 ,

EnnoBrüderle: Vorsicht! Der nächste Stern braucht möglicherweise noch Füllstoff.

Kommentar von EnnoBecker ,

"EnnoBrüderle"

O wie böse ist DAS denn?

Da gibt es ja nur eine Interpretation: Du siehst besser aus als die auf dem Bild und möchtest dich nicht darauf reduzieren lassen.

Richtig?

Kommentar von FREDL2 ,

Jou!

Und bös war das nicht, sondern eine sehr freundschaftliche Warnung vor fortschreitenden Balzheimer. Der fröhliche FDP-Weinberg wäre froh und glücklich über solche Frühwarnsysteme gewesen.

Kommentar von FREDL2 ,

Mist! fortschreitendem, selbstverständlich

Antwort
von MaierC,

Nein, muss man nicht fürs ganze Jahr bezahlen, da ja gewöhnlich keine Einkünfte ab dem Todestag mehr fließen. Und da der Todestag bereits im Januar war, werden die Einkünfte wahrscheinlich unter dem Grundfreibetrag von 8.130,-€ liegen und somit fällt keine Einkommensteuerzahlung an. Also beim Finanzamt Antrag auf Herabsetzung und zwar auf Null stellen und den Sachverhalt kurz erläutern. Der Antrag sollte aber noch im Februar gestellt werden, denn die erste VZ für 2013 ist am 10.03.2013 zur Zahlung fällig.

Antwort
von gammoncrack,

Da die Vorauszahlungsvoraussetzungen für das laufende Jahr schon entstanden sind, müssen sie auch weiterhin bezahlt werden.

Das entbehrt m. E. nicht einer gewissen Logik, da das Finanzamt ja nicht wissen kann, ob der zu versteuernde Gewinn nicht schon am 1.1. eingetreten ist.

Aber dazu wird unser Spezialist EnnoBecker sicherlich noch weiteres ausführen.

Kommentar von EnnoBecker ,

Naja, eigentlich sind die Regeln genauso wie immer: Wenn abzusehen ist, dass in dem Jahr kein so hoher Gewinn zu versteuern ist, kann man einen Antrag auf Herabsetzung stellen.

Und wenn jemand verstirbt, ist er ja ab diesem Moment mangels Wohnort/gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland nur noch beschränkt steuerpflichtig.

Kommentar von gammoncrack ,

Naja, eigentlich ist der Wohnort dann ja sehr gewöhnlich.

Antwort
von NasiGoreng,

Das kommt darauf an, womit der Verstorbene sein Geld verdient hat.

Waren es Einkünfte aus unselbständiger Arbeit oder freiberuflicher Tätigkeit, dann genügt eine kurze Nachricht ans Finanzamt und die Vorauszahlungen werden eingestellt.

Kommentar von hildefeuer ,

Richtig! Mikel Jachson, John Lennon sind auch tot und verdiehnt wird immer noch.

Kommentar von Neuerdings ,

Gut, hätte ich wohl erwähnen sollen: Der Verstorbene war Rentner und erhielt ausschließlich Rente. Da diese künftig nicht mehr eingehen wird, wäre es sinnlos, die Vorauszahlungen trotzdem fortzusetzen. Ich kam überhaupt nur deshalb auf die Frage, weil der Verstorbene selbst anderer Meinung war.

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