Frage von Samowar,

zwei eigene Unternehmen - gegenseitige Rechnungen stellen

Bin als freiberuflicher und von der USt-Pflicht befreiter Musik- und Tanzlehrer tätig. Bin über die Künstlersozialkasse versichert. Ab Januar 2013 möchte ich zusätzlich Zumba unterrichten, da aber Zumba nicht freiberuflich und schon gar nicht USt-befreit ausgeübt werden darf, habe mich letze Woche zusätzlich als Gewerbetreibender angemeldet. Diese nebenberufliche Gewerbetätigkeit möchte ich als Kleinunternehmer betreiben, zu einem um unter 17.500,- zu bleiben und somit nicht USt-pflichtig werden, zum anderen nicht mehr als 400.- Gewinn pro Monat erziehen, da ich sonst nicht über die Künstlersozialkasse krankenversichert werden darf. Nun die Frage: Darf ich als Freiberufler an mich selbst als Gewerbetreibenden eine Rechnung, zum Beispiel über die Nutzung der Unterrichtsräume schreiben, um den Gewinn aus der gewerblichen Tätigkeit zu verringern?

Antwort
von Wittiger,

Pauschal und ohne jegliche Gewähr: JA

Aber du hast doch eh bereits einen Steuerberater, frag zur Sicherheit diesen.

Kommentar von Samowar ,

Danke für die Antwort. Einen Steuerberater habe ich nicht, habe mir nach und nach das ganze Wissen selbst angeeignet.

Kommentar von EnnoBecker ,

Ja, das merkt man am Kommentar zu meiner Antwort deutlich.

Kommentar von Samowar ,

? verstehe jetzt nich, ist aber auch egal. Danke für Deine Mühe.

Kommentar von EnnoBecker ,

verstehe jetzt nich

Das war klar.

Kommentar von Privatier59 ,

Der Enno ist schon seit 72 Jahren tot. Da drückt man sich was wuschig aus.

http://de.wikipedia.org/wiki/Enno_Becker

Kommentar von EnnoBecker ,

tot...tot...was ist das schon?

Über solche Unzulänglichkeiten setze ich mich doch hinweg.

Kommentar von Primus ,

Mensch EB, DH für Deine Geduld! Ich glaube das war die längste Debatte, die hier jemals geführt wurde.

Kommentar von EnnoBecker ,

Aber der Wasserkocher ist weg. Hat sich also gelohnt.

Kommentar von Primus ,

stimmt....:-))

Kommentar von EnnoBecker ,

Man darf aber nicht vergessen, dass Wärme durch Reibung entsteht....

Antwort
von blackleather,

Also, von Steuer habe ich leider auch keine Ahnung, aber sich selbst eine Rechnung schreiben hört sich für mich irgendwie shizophren an. Lädtst du dich auch ab und zu selbst zum Essen ein? Und welcher von euch beiden bezahlt dann?

Mich würde aber mal noch ganz heftig folgendes interessieren: Wie groß ist eigentlich die Nachfrage nach Zumba ist und welchen Markt gibt es dafür?

Kommentar von Samowar ,

Ja, ich weiß, das hört sich total bescheuert an. Aber wie ich bereits erwähnt habe, muss ich die beiden Tätigkeiten buchhaltungstechnisch ganz streng getrennt behandeln.

Nun zu Zumba: es läuft wie geschnitten Brot, unterrichte zurzeit bei einer VHS als Übungsleiter, meine Kurse sind immer ausgebucht und es gibt eine sehr lange Warteliste. Wollte vor einiger Zeit für mich eine Stundenvertretung bei den Zumba-Kollegen organisieren (wir sind alle in einem Netzwerk) weil ich mir eine Muskelzerrung geholt habe und musste feststellen, dass alle Zumba-Instruktoren, die ich angesprochen habe, auch voll ausgebucht sind. Nachfrage ist riesig, vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit. Zumba wird in Tanzschulen, Fitnessstudios, Volkshochschulen und Sportvereinen unterrichtet. Es sind auch sehr viele private Anbieter auf dem Markt, die selbst Kurse veranstalten, aber auch sich von größeren Firmen engagieren lassen.

Kommentar von EnnoBecker ,

Schau mal, Herr Kollege, der Fragesteller bringt mir was bei :-)

Kommentar von blackleather ,

Das wollte ich gar nicht erst riskieren. Deswegen habe ich mich aus der steuerrechtlichen Diskussion rausgehalten, denn was Steuerrecht betrifft, ist er uns allen zusammen haushoch überlegen - vor allem, weil er offenbar keine Notwendigkeit sieht, sich belehren zu lassen.

Kommentar von EnnoBecker ,

Da hast du wohl recht. Immerhin hast du schneller erkannt, dass wir ihm nicht das Wasser reichen können und musstest nicht Diskussionen führen, bei denen man nur verlieren kann.

Kommentar von blackleather ,

Du kannst dich ja mit ein paar Runden Zumba trösten, zumBaspiel. ;-)

Kommentar von EnnoBecker ,

Sowas esse ich doch nicht.

Kommentar von FREDL2 ,

Wenn es Euch beide nicht gäbe...wäre dieser Morgen um einiges grauer gewesen.

ich bedanke mich.

Kommentar von blackleather ,

@Enno: Der sieht schon Waldorf und Statler in uns!

Kommentar von EnnoBecker ,

Fein :-)

Nur wegen dieser beiden konnte man sich die Muppet Show ja auch nur ansehen.

Kommentar von FREDL2 ,

Yesyesyes! Die beiden waren auch für mich der Grund, ab und an mal hinzusehen.

Antwort
von Meandor,

Irgendwas passt hier nicht.

Freiberuflicher Tanzlehrer. Das dürfte noch okay sein.

USt-Pflicht befreit? Geht nicht. Personen sind nie USt-befreit. Höchstens Umsätze.

Möchte Kleinunternehmer bleiben? Wenn meine Umsätze USt-frei sind, ist das doch scheißegal.

Zumba kann nicht freiberuflich ausgeübt werden... Entweder ich bin Freiberufler oder ich bin nicht Freiberufler... Und letztlich? Wenn juckt's. Wenn die Umsätze unter 17.500 Euro liegen, dann liegt der Gewinn garantiert auch unter 24.500 Euro.

Hab mir jetzt die Steuerbefreiungen im UStG mal durchgelesen und mir fällt nicht ein, warum ein selbständiger Tanz- oder Musiklehrer USt-befreite Leistungen erbringen kann.

Kommentar von EnnoBecker ,

§ 4 Nr. 21 Bu b)

...die unmittelbar dem Schul- und Bildungszweck dienenden Unterrichtsleistungen selbständiger Lehrer...

Die Frage ist, wie das USt-Recht hier "selbständig" definiert. Ich hätte bei anderem Diskussionsverlauf auch mal den UStAE bemüht, aber das ist ja nun durch. Ich hab keine Lust mehr.

Das ist wieder einer der Fälle, wo man sich den Hintern aufreißt und es aus allen möglichen Perspektiven erläutert - nur um hinterher arrogant und entwürdigend angeblafft zu werden.

Kommentar von EnnoBecker ,

@Meandor

Jetzt habe ich doch mal den UStAE aufgeschlagen, wir befinden uns im Abschnitt 4.21.3

Die Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 21 Buchstabe b UStG gilt für Personen, die als freie Mitarbeiter an Schulen, Hochschulen oder ähnlichen Bildungseinrichtungen (z. B. Volkshochschulen) Unterricht erteilen.

Im weiteren wir auf die Art der Schule und des Unterrichts eingegangen.

Auf die einkommensteuerlich relevante Einkunftsart kommt es also nicht an. "Selbständig" ist hier also nicht im einkommensteuerlichen Sinne zu verstehen.

Dachte ich es mir doch. Alles andere wäre ja auch komisch.

Kommentar von Samowar ,

Voraussetzung für die Steuerbefreiung ist nach § 4 Nr. 21 Buchstabe b UStG die Bescheinigung der zuständigen Landesbehörde, daß die den Unterricht erteilenden Personen mit ihren Leistungen auf einen Beruf oder eine vor einer juristischen Person des öffentlichen Rechts abzulegende Prüfung ordnungsgemäß vorbereiten.

So gut wie alle Musiklehrer sind Freiberufler, bei den Tanzlehrern sieht es aber ganz anders aus: da ein Freiberuf zumeist besondere berufliche Qualifikation voraussetzt, können in der Regel nur studierte Tanzpädagogen sich als Freiberufler bezeichnen, das ist dann meist auch nur in folgenden künstlerischen Bereichen möglich: Zeitgenössischer Tanz/Modern Dance, Ballett, Musicaldance o.ä. Als Standard- und Lateintanzlehrer, sowie als Zumba-Trainer kann man kaum als Freiberufler durchgehen, da keine besondere berufliche Qualifikation vorliegt.

Mein Umsatz aus der freiberuflichen und USt-befreiten Lehrtätigkeit liegt selbstverständlich weit über der 17.500 Euro Grenze. Wenn ich Zumba in meie freiberufliche Tätigkeit aufzunehmen, besteht die Gefahr, dass mir meine gesamte Freiberuflichkeit aberkannt wird:

http://www.steuer-gonze.de/web/steuertips/selbststaendige-unternehmer/349-abgren...

Kommentar von Meandor ,

Als Freiberufler kann sich jeder bezeichnen. Der Begriff ist nicht geschützt. Jede Menge Vertreter bezeichnen sich als Freiberufler oder Selbständige und sind letztlich Gewerbetreibende.

Du bist also Musiklehrer und gelegentlicher Tanzlehrer. Ich würde die Musiklehrerschaft ganz einfach als freiberufliche Tätigkeit weitermachen und für die Tanzlehrerei einen eigene Gewerbebetrieb aufmachen.

Du hast dann zwei Betriebe, gibst zwei EÜRs ab und brauchst halt sowohl eine Anlage S als auch eine Anlage G. Alles kein Problem.

Mit der Umsatzsteuer hat das ganze aber überhaupt nix zu tun. Dort gehören beide Betriebe zum gleichen Unternehmen. Kleinunternehmer bist Du, solange Deine Umsätze abzgl. der steuerfreien Umsätze unter 17.500 Euro sind. Da Deine Musiklehrerei also steuerfrei ist, bleibt die unberücksichtigt. Solange der Zumba Quatsch unter 17.500 Euro bleibt, musst Du die USt auch nicht abführen.

Deine ganzen Vermutungen sind also unbegründet. Der Link den Du gepostet hast, enthält eine ganze Ansammlung wilder Theorie. Irgendwo sind drei Zeilen in denen etwas über Praktiker steht, und das ist die Realität.

Bekanntes Beispiel in dem Zusammenhang sind Frauenärzte. Der Verkauf von Spiralen ist keine ärztliche Tätigkeit. Nur weil der Frauenarzt das macht, wird nicht seine ganze Arzttätigkeit gewerblich. Nur der Verkauf von den Dingern stellt einen Gewerbebetrieb dar.

Kommentar von EnnoBecker ,

Der Link den Du gepostet hast,

...ist eine Drittquelle, Da steht eh meistens nur Quark drin. Sowas gucke ich nicht mal an.

enthält eine ganze Ansammlung wilder Theorie. Irgendwo sind drei Zeilen in denen etwas über Praktiker steht,

Sag ich doch.

Kommentar von Samowar ,

klar doch, wenn man hier auf solche Profis trifft, sind die Infos von echten Praktikern, die was auf dem Kasten haben - Ansammlung wilder Theorien

ich lach mich kapuuuuut

Muss immer daran denken was Volker Pispers mal zu den BWLer gesagt hat, ein Glück hat der gute Mann keine Steuerfachwirte gekannt.

habt euch wohl und ein schönes Leben in diesem Forum

Kommentar von EnnoBecker ,

Steuerfachwirte kennen wir auch nicht.

habt euch wohl und ein schönes Leben in diesem Forum

Klingt nach einem Versprechen. Hoffentlich hältst du durch. das wünsch ich uns.

Kommentar von EnnoBecker ,

@Meandor

Ich hab mir die Seite jetzt doch mal angeguckt. Der Verfasser hat das "Nackenkissenurteil" ein bisschen falsch interpretiert. Deshalb hab ich mir das Urteil angeguckt. Da hat ein Freiberufler (Zahnarzt wohl) am Ende eigentlich bloß noch Nackenkissen verhökert. Klar, dass da die Freiberuflichkeit hin ist.

Der Verfasser der Seite hat daraus geschlossen, dass ein Freiberufler keiner gewerblichen Tätigkeit nachgehen darf, wenn er freiberuflich bleiben will. Das ist natürlich Unsinn. Als "Ausweg" bietet der Verfasser an, zwei Betriebe zu führen.

LOL.

Der hat nicht begriffen, dass es zwei Betriebe SIND.

Drittquellen eben.

Kommentar von Samowar ,

Danke für die Antwort, sorry aber leider war das nicht meine Frage.

Kommentar von EnnoBecker ,

Hihi, Meandor, jetzt macht er bei dir weiter.

Ich bleibe dabei: Das ist ein Troll, der uns an der Nase herumführen will. Dagegen bist du machtlos.

Seine andere Frage habe ich übrigens falsch beantwortet. Aber den fFhler findet er nie.

Kommentar von Meandor ,

Ich kenne Steuerfachwirte. Die haben einen Bachelor of Arts in Steuer- und Prüfungswesen. Gibt's die im Norden nicht.

Ich weis jetzt nicht genau, ob der Fragesteller gemeint hat, dass diese anonyme Homepage mit der Falschaussage der Praktiker ist und ich keine Ahnung habe, oder wie das gemeint war.

Auf seine Frage gab es fünf Antworter. Zwei Steuerberater, ein Volljurist, ein Steuerbeamter und noch einer.

Drei (ich klammer den Volljuristen mal aus) Praktiker, die mit der Thematik zu tun haben, geben als Antwort das es keine Problem ist. Einer davon ist sogar derjenige, der über solche Sachen befindet. Denen wird nicht geglaubt, aber einer Internetseite die irgendwelche Pauschalinfos ins Netz posaunt, er wird geglaubt...

Naja, ich werd mal rausfinden, wo der Fragesteller veranlagt wird und fragen, ob sie die Abfärbetheorie auf ihn anwenden, weil er will es ja unbedingt. Wäre schade, wenn der Kollege dann auf anhieb zwei Betriebe daraus macht, dass darf erst im Einspruch oder bei der Klage geschehen. Wenn er in BaWü wäre, dann könnte ich sogar noch mit dem Richter sprechen und wir schaffen ein neues BFH Urteil.

Kommentar von EnnoBecker ,

Gibt's die im Norden nicht.

Keine Ahnung. Ich hab zumindest keine hier um mich rum.

Zwei Steuerberater, ein Volljurist, ein Steuerbeamter und noch einer.

Naja, der eine von denen hat den Troll ja sofort erkannt und behauptet, er kenne sich mit Steuern nicht aus. Zuerst hab ich mich gewundert, aber später habe ich es verstanden.

Hast du den Fehler bei seiner anderen Frage (bzw. bei meiner Antwort) gefunden?

Ach, ich hab die Frage mal auf meinen Merkzettel getan. Dieser samowar ist wahrlich eine besondere Hervorhebung wert. Bei passender Gelegenheit ziehe ich die mal wieder aus dem Hut :-)

Kommentar von Meandor ,

Ich war Dienstag "zu Besuch" bei einem Steuerberater und hab mich etwas mit den Azubis unterhalten. Der Steuerfachwirt ist eine Ausbildung im Rahmen dieses duale Hochschuldingens. Während wir Staatsbedienstete uns anschließend Bachelor of Laws nennen dürfen, schließen die als Bachelor of Arts ab.

Die einen arbeiten dann als Sachbearbeiter beim Steuerberater. Die genauen Unterschiede im Spektrum zum Steuerfachangestellten hab ich nicht verstanden, außer das so ein Steuerfachwirt den Berater letztlich wohl mehr entlastet.

So 30-40% versuchen sich aber nach 2-3 Berufsjahren bei der Steuerberaterprüfung und die Chance zu bestehen ist fast höher, als wenn meinesgleichen es versucht.

Kommentar von EnnoBecker ,

die Chance zu bestehen ist fast höher, als wenn meinesgleichen es versucht.

Und? Jeder stirbt für sich allein.

In meinem Segment (10+ Jahre Berufserfahrung) fielen 80% durch. Ich habs im ersten Anlauf mit 3,x geschafft. Ich lass mir doch keine Statistiken einreden.

Immerhin, ich glaube, dass ich meinen Job kann.

Antwort
von Privatier59,

Wenn ich höre, dass Du Dich an so komplizierte Konstruktionen ohne Hilfe eines Steuerberaters heran traust dann muß ich unwillkürlich an einen Steuerberater denken den ich mal in der Familie hatte. Seine schwersten Fälle waren die, wo sich der Steuerpflichtige selber zunächst versucht hatte. Fehler die Du begehst kannst Du nicht mehr rückgängig machen. Stell Dir vor, Dir wird bei einer Betriebsprüfung Dein ganzes Konstrukt verworfen und Du mußt für Jahre im nachhinein Steuern nachzahlen inklusive der Zinsen. Ich kenne Leute die dann Termin bei Insolvenzgericht machen mußten. Ob man Dir die zum Zwecke der Steuervermeidung vorgenommene Verlagerung der Umsätze anerkennen wird, halte ich für zumindest sehr fraglich. Und meinst Du wirklich, Dir durch eine Anfrage in einem solchen Forum Sicherheit verschaffen zu können?

Kommentar von Samowar ,

Ja Du hast recht, es ist keine einfache Konstruktion. Und deshalb wende ich mich nicht an einen x-beliebigen Steuerberater. Habe nämlich schon hinter mir, und dem guten Mann konnte ich selbst noch etwas beibringen. Will hier nicht die Steuerberater schlecht reden, nur so dermaßen seltenen Fälle haben die wenigsten Steuerberater schon mal behandelt.

Und nun zu diesem Forum. Ich sage mal so: Es gibt kaum ein Problem, mit dem sich nicht vorher schon ein anderer beschäftigt hat. Es ist vollkommen klar, dass man ziemlich jeden Ratschlag überprüfen sollte (auch solche, die von einem Steuerberater kommen - wir sind alle nur Menschen), aber es geht auch darum Ideen zu finden und auch Informationsquellen orten, wo man dann mehr zu bestimmten Themen findet.

Es hat auch nichts mit der Verlagerung der Umsätze zu tun, sonder es sind zwei vollkommen unterschiedliche Tätigkeiten, die auch getrennt zu behandeln sind.

Kommentar von EnnoBecker ,

Lustige Diskussion.

Was soll denn an dieser "Konstruktion" schwierig sein? Wir haben ertragsteuerlich einen Selbständigen und einen Gewerbetreibenden. Da infiziert sich nichts, da § 15 (3) nicht einschlägig ist.

Und umsatzsteuerlich haben wir einen Unternehmer.

Und nun wird lustig von links nach rechts gebucht - das macht jeder Steuerfachangestellte richtig.

Und da wir ertragsteuerlich nicht das Erfordernis einer formal richtigen Rechnung haben, passiert nämlich genau gar nichts, wenn die Erträge und Aufwendungen zutreffend zugeordnet werden.

und dem [Steuerberater] konnte ich selbst noch etwas beibringen

Das wiederum finde ich interessant. Vielleicht kannst du mir bei einem kleinen Problem helfen. Ich habe da nämlich eine kleine Organschaft, die umsatszteuerlich etwa 30 OGs hat und ertragsteuerlich zum Glück nur 8. Bei einer OG gab es jetzt auf Grund einer Bp eine Änderung. Damit bin ich aber nicht einverstanden und will Einspruch einlegen. Muss sich der Einspruch nun auf die Änderung bei der OG richten oder beim OT?

Das wäre mir jetzt kurzfristig mal sehr wichtig, und auf das eindeutige Gesetz, wonach der Bescheid des OT kein Folgebescheid ist, will ich mich hier mal nicht verlassen.

Kommentar von Samowar ,

Wenn Du meinst, dass das alles so harmlos ist, dann beschäftige Dich doch mal mit Infektionstheorie, auch Abfärbetheorie genannt, dazu gibt es mehrere sehr interessante BFH-Urteile. Und wie gesagt damit ist absolut nicht zu spaßen.

Organschaften sind leider nicht mein Thema, ich interessiere mich für (einige) Steuergesetze nicht weil ich daran Spaß habe, sondern weil diese mich betreffen. Sorry, das ich da nicht helfen kann.

Kommentar von EnnoBecker ,

und auf das eindeutige Gesetz, wonach der Bescheid des OT kein Folgebescheid ist, will ich mich hier mal nicht verlassen.

ROFL.

dann beschäftige Dich doch mal mit Infektionstheorie, auch Abfärbetheorie genannt

Du meinst die Regelung des § 15 (3) 1, auf die das benannte Urteil gestützt wird und die ja bekanntlich lautet

"Als Gewerbebetrieb gilt in vollem Umfang die mit Einkünfteerzielungsabsicht unternommene Tätigkeit

  1. einer offenen Handelsgesellschaft, einer Kommanditgesellschaft oder einer anderen Personengesellschaft, wenn die Gesellschaft auch eine Tätigkeit im Sinne des Absatzes 1 Nr. 1 ausübt"

Neenee, ich habe erkannt, dass mich mein Examen zwar zu Titel gebracht hat, aber an dich reiche ich da denn doch nicht heran.

Lass mal. Mach du das lieber.

Kommentar von EnnoBecker ,

Seine schwersten Fälle waren die, wo sich der Steuerpflichtige selber zunächst versucht hatte

Entweder selbst schuld oder das Honorar war entsprechend attraktiv.

Wenn ich am Auto was verpruckele, berechnet mir die Werkstatt für die Reparatur meiner Reparatur ja auch einen Aufschlag.

Kommentar von Privatier59 ,

Und wenn Du vorher am Baum landest weil Du statt Bremsflüssigkeit Olivenöl nachgefüllt hast, dann gibt Dir allenfalls der Bestatter noch Rabatt auf seine Rechnung. Manche Dinge kann man eben nicht mehr rückgängig machen.

Kommentar von EnnoBecker ,

Eben. Mit DEM Auto muss ich dann auch nicht mehr in die Werkstatt.

Kommentar von EnnoBecker ,

@P59

Jetzt noch mal sachlich.

Wir haben einen Mann, der einerseits freiberuflich Unterricht erteilt und andereseits gewerblich. Das ist möglich und steht sich auch nicht im Weg. Zwei getrennte Buchführungen - und der Drops ist gelutscht. Die Zuordnung zum Betrieb A oder zum Betrieb B erfolgt entweder sachgerecht und nachvollziehbar - oder wird irgendwann von der Bp verworfen. Was aber meiner Ansicht nach nicht schlimm ist, da die Ausgaben ja dennoch da sind, sie gehören nur zu einer anderen Einkunftsart. Und die Gewerbesteuer ist ja ohnehin so ziemlich von der ESt abzugsfähig.

Also kein Problem.

Umsatzsteuerlich sowieso schon nicht, aber das habe ich ja an anderer Stelle bereits in epischer Breite geschrieben.

Die Frage ist also: Wo genau steckt hier das Problem?

Und die Antwort: Beim Fragesteller, weil er sich in eine Infektion hineinsteigert, die es mangels Personengesellschaft nicht geben kann. Zudem zieht er daraus Schlüsse zur Umsatzsteuer.

Einwendungen hiergegen ist er nicht zugänglich und befleißigt sich am Ende eines unangemessenen Vokabulars, anstatt an der Lösung seines Problems mitzuwirken.

Es entstehen Endloskommentare, die zu nichts führen.

So,

Übersetzt in den Steuerberateralltag bedeutet dies, dass man sich gern von solchen Mandanten verabschiedet. Beratungsresistenz ist keine Grundlage für eine Zusammenarbeit.

Deswegen hat er keinen Steuerberater.

Kommentar von Samowar ,

also gut, ein letzer versuch für besonders Schlaue:

google: gabler wirtschaftslexikon abfärbetheorie

lese und staune, es geht zwar um Personengesellschaften, jedoch gilt es für die freiberufliche Einzelunternehmer genauso, was das oben erwähnte Urteil eindrucksvoll beweist.

noch besser sogar mit Beispielen für NICHT Personengesellschaften:

google: steuer-gonze abfärbetheorie

falls du dich wieder im Text verirrst, hier ein Ausschnitt:

Kritisch ist auch eine gewerbliche Tätigkeit eines Freiberuflers. Beispielsweise kann ein Physiotherapeut der neben seinen freiberuflichen Leistungen noch berufsübliche Handelsware verkauft, auf Grund dieser Tatsache, mit seinen gesamten Einkünften aus der Praxis gewerbesteuerpflichtig werden. Das gleiche gilt für einen Grafiker, der nicht nur die Grafik entwirft und zeichnet sondern auch noch die Druckaufträge an einer Druckerei in seinem Namen und für seine Rechnung vergibt. Hier spricht die Rechtsprechung von der so genannten „Abfärbetheorie“. Eine zusätzliche kleine gewerbliche Nebenaktivität führt insgesamt zur gewerblichen Einstufung einer vom Grund her freiberuflichen Tätigkeit.

jetzt musste es aber jedem klar werden... wenn nicht, sind weitere Bemühungen vergebens

ja, ja du hast geantwortet... zu 90% am Thema vorbei. Da liegt auch meiner Meinung nach auch das Problem, dass du zu jedem, auch noch so entfernten Thema deinen Senf dazugeben musst, merkst aber nicht, dass es in erster Linie was ganz anderes gefragt war.

Und danke für den Rat: ich sehe schon vor mir, was die Finanzbeamte zum lustigen von links nach rechts buchen meinen würden. Und die Herren aus dem Rathaus wurden sich riesig über zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen freuen.

Erwarte auch nicht, dass du mir glaubst, wenn ich nur Tatsachen zitiere (Stichwort: USt-Befreiung), du weißt ja sowieso alles besser, hat es eigentlich womöglich andere Probleme? na ja, geht es mich nichts an, interessiert auch nicht sonderlich

Steuerberater.. ach ja, den hatten wir schon, wenn alle so sind wie du, will ich auch keinen haben

Und bevor du über andere Fernurteile abgibst, schau einfach in den Spiegel.

Kommentar von FREDL2 ,

@EnnoBecker:

Beratungsresistenz ist keine Grundlage für eine Zusammenarbeit.

Das sehe ich hier mittlerweile ebenso. Warum wurde die Frage überhaupt gestellt. Der weiss doch ohnehin alles. Besser ;-).

Kommentar von EnnoBecker ,

Ich hab es inzwischen abgehakt

Soll er doch machen.

Kommentar von Samowar ,

Aha, dann hat es doch noch geklingelt! Was für ein Wunder.

Wie schon gesagt, wir alle sind nicht unfehlbar und machen mal Fehler. Wenn das aber passier ist, sollte man diese doch zugeben und wenn man sogar noch Eier hat, auch sich für die eigene Arroganz und die Beleidigungen entschuldigen! Ein Berater ist erst dann Berater, wenn er auf die Probleme eingeht und nicht versucht welche dazu zu erfinden und dazu noch die Anderen von oben herab behandelt.

Kommentar von FREDL2 ,

@Samowar: Mann, wie lange haben wir hier auf einen Könner wie Dich gewartet!

Ich hoffe, noch viel von Dir zu hören.

Kommentar von EnnoBecker ,

@FREDL2

Inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob der wirklich so ist oder ob er hier nur trollt. So wie der sich aufführt, kann doch nun wahrlich keiner sein, oder? Der führt uns an der Nase rum und krümmt sich zu Hause auf seinem Sofa vor Lachen. jede Wette.

Kommentar von FREDL2 ,

@EB: ich glaube nicht so recht, dass da auf dessen Sofa gelacht wird.

Aber meinetwegen, ich habe ja auch einen X-Defekt.. Wenn ich mir soviel Mühe machen müsste, nur um mich zu amüsieren. Gute Nacht!

Da setzt ich doch lieber meinen Vorsatz von ein paar Tagen um 08:44 um, dann wirds auch lustig. ;-)

Kommentar von EnnoBecker ,

Ein Berater ist erst dann Berater

Aha. Danke. Wieder was gelernt.

Kommentar von Privatier59 ,

Meine Güte, habe ich aber jetzt einen langen Schwanz bekommen. Hoffentlich stolpert keiner drüber!

Antwort
von EnnoBecker,

Du berührst hier zwei unterschiedliche Punkte, nämlich die Umsatzsteuer und die Gewinnermittlung.

Fangen wir bei der Gewinnermittlung an. Eine Rechnungstellung ist hier nicht erforderlich, es genügt, wenn du die Ausgaben einem deiner Betriebe zuordnest.

Bei der Umsatzsteuer:
Zunächst musst du dir klar darüber werden, dass ein Unternehmer nur ein(!) Unternehmen haben kann. Damit ist eine getrennte Betrachtung beider Betriebe nicht möglich. Und eine Rechnungstellung scheidet damit auch aus.

Da du aber als Kleinunternehmer behandelt werden möchtest, hast du auch das Problem gar nicht. Du musst halt nur darauf achten, dass in der Umsatzsteuererklärung die Umsätze aus beiden Betrieben in dieselbe Erklärung gehören. Die steuerpflichtigen Umsätze (Zumba), bei denen die Umsatzsteuer nicht erhoben werden, gehören auf Seite 1 des Hauptbogens und die steuerfreien Umsätze (MTL) in die Anlage UR.

Kommentar von Samowar ,

Danke für die schnelle Antwort. Ich muss die beiden Unternehmen buchhaltungstechnisch ganz streng getrennt behandeln, tue ich das nicht besteht die Gefahr, dass meine freiberufliche Tätigkeit mit der Gewerbesteuer "infiziert" wird (das ist so genannte "Infektionstheorie"), dann ist nicht nur mein Status als Freiberufler, sondern auch die USt-Befreiung weg.

Ich habe für meine freiberufliche Tätigkeit ein separates Geschäftsbankkonto, von dem unteranderem die Miete für die Unterrichtsräume bezahlt wird. Mein Problem ist nun die anteilige Miete buchhaltungstechnisch der gewerblichen Tätigkeit zuzuordnen, um wie schon erwähnt den Gewinn daraus zu mindern. Und die einzige Idee, die ich momentan habe, ist durch eine Rechnungsstellung von Freiberufler an den Gewerbetreibenden.

Dass USt-technisch man "nur" ein Unternehmer ist - ist mir klar, dennoch eine USt-Erklärung gebe ich als USt-befreiter Freiberufler gar nicht ab und soviel ich weiss, muss ich das auch als Kleinunternehmer nicht tun. Ändert sich das nun, wenn ich den beiden Tätigkeiten nachgehe, obwohl trotzdem keine USt anfällt?

Kommentar von EnnoBecker ,

buchhaltungstechnisch ganz streng getrennt behandeln

Richtig. Sind ja zwei unterschiedliche Betriebe.

tue ich das nicht besteht die Gefahr, dass meine freiberufliche Tätigkeit mit der Gewerbesteuer "infiziert"

Nein. Es besteht die Gefahr, dass die Buchhaltung falsch ist. Am Wesen der beiden Unternehmungen ändert das nichts.

sondern auch die USt-Befreiung weg.

Nein. Umsatzsteuer wird im Umsatzsteuergesetz behandelt. Danach besteht eine Umsatzsteuerbefreiung nach § 4 Nr .xx (wahrscheinlich 20 oder 21). Das ändert sich durch Falschbuchung nicht.

Rechnungsstellung von Freiberufler an den Gewerbetreibenden.

Na dann mach das halt. Ist doch eh egal, hauptsache die Bemessungsgrundlagen sind am Ende zutreffend ermittelt und ein Dritter kann das nachvollziehen.

eine USt-Erklärung gebe ich als USt-befreiter Freiberufler gar nicht ab

Mag sein, dass das Finanzamt kein Kennzeichen U gesetzt hat. Das ändert sich aber.

und soviel ich weiss, muss ich das auch als Kleinunternehmer nicht tun.

Da weißt du was falsch.

Ändert sich das nun

Nein. Die Pflicht zur Abgabe einer UStE besteht für alle Unternehmer und stützt sich auf § 18 (3) UStG. Pflichtwidrig, aber allgemein anerkannt ist nur die Ausnahme für beispielsweise Wohnungsvermieter. Und das hat ledicglich verwaltungsökonomische Gründe. Denn wer will Oma Helga schon verklickern, dass sie Unternehmerin ist, nur weil der nette Student in der Einliegerwohnung wohnt?

Kommentar von Samowar ,

Es sind keine unterschiedlichen Betriebe, sondern zwei unterschiedliche Tätigkeiten und es stimmt schon was ich geschrieben habe: sobald ich keine strikte Trennung einhalte (getrennte Konten, andere Briefpapiere, getrennte Buchführung, getrennte Abrechnung etc.) werden alle meine Einkünfte aus beiden Tätigkeiten einkommen- und gewerbesteuerlich in vollem Umfang allesamt als gewerbliche Einkünfte gelten (siehe dazu BFH Aktenzeichen I R 133/93). Somit ist meine hauptberufliche Tätigkeit kein Freiberuf mehr, was sich wiederum auf meine USt-Befreiung auswirkt, denn diese ist an meine FREIBERUFLICHE Lehrtätigkeit geknüpft.

Aber das war je nicht meine Frage, sondern ob ich als Freiberufler an mich selbst als Gewerbetreibenden eine Rechnung ausstellen darf, in dem Falle wäre auch die Trennung beider Tätigkeiten gegeben. Du schreibst aber in Deiner ersten Antwort: "Eine Rechnungstellung ist hier nicht erforderlich". Wie soll ich das sonst machen, wenn alles getrennt sein muss? Es soll ja nach Vorgaben der ordentlichen Buchführung keine Buchung ohne Beleg erfolgen. Wie gesagt mein Problem ist nicht die USt-Meldung, sondern die strikte Trennung beider Tätigkeiten.

Mit § 18 (3) UStG hast Du wohl recht, dennoch wird von mir und von anderen mir bekannten USt-befreiten Freiberuflern seitens der Finanzbehörden seit vielen Jahren keine USt-Erklärung verlangt. Und selbst wenn die Finanzbehörden auf die Idee kommen nachträglich, auch für mehrere Jahre, die Erklärungen zu verlangen, dürfte es für mich je kein Problem darstellen.

Kommentar von EnnoBecker ,

siehe dazu BFH Aktenzeichen I R 133/93

Aha, du hast also einen atypisch stillen Gesellschafter und kommst deshalb über § 15 (3) Nr. 1 EStG zur Gewerblichkeit im Ganzen.

Warum sagst du das nicht gleich?

Nur - was das jetzt mit der Buchhaltung zu tun haben soll, das habe ich immer noch nicht begriffen. Aber das macht nichts, denn...

es stimmt schon was ich geschrieben habe

Ja, und du kannst mir gutem Mann ja noch was beibringen, wie wir erfahren haben.

Also, Reisende soll man nicht aufhalten. Mir ist an dieser Stelle aber nicht klar, warum du hier überhaupt eine Frage stellst. Hast du doch gar nicht nötig.

kein Freiberuf mehr, was sich wiederum auf meine USt-Befreiung auswirkt,

Anscheinend hast du in deiner Gegend ein eigenes Umsatzsteuergesetz.

Es sind keine unterschiedlichen Betriebe, sondern zwei unterschiedliche Tätigkeiten

Schon klar, keine Betriebe.

Danke, wieder was gelernt.

Nämlich WARUM du keinen Steuerberater hast.


Für Interessierte:
Das Urteil hat folgenden Leitsatz:
Übt der Inhaber einer Steuerberaterpraxis neben seiner freiberuflichen auch eine gewerbliche Tätigkeit aus, und ist an seinem Unternehmen ein Steuerberater atypisch still beteiligt, so sind gem. § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG 1986 sämtliche Einkünfte der Mitunternehmerschaft gewerblich

Zu diesem Ergebnis kann man aber auch ohne BFH kommen, denn § 15 (3) Nr. 1 EStG ist da sehr eindeutig.

Kommentar von Samowar ,

Es geht mir hier nicht um den stillen Gesellschafter (solltest vieleicht das ganze Urteil lesen und nicht die Teile davon und möglicherweise dann auch verstehen), sondern darum, dass auch nur einige wenige gewerbliche Einkünfte dazu führen, dass ALLE Einkünfte in vollem Umfang als gewerbliche Einkünfte gelten. Dabei genügen geringfügige gewerbliche Einkünfte (ca. 2 Prozent der Gesamteinkünfte) um auch alle übrigen Einkünfte zu gewerblichen umzuqualifizieren.

Und nein in meiner Gegend gibt es kein eigenes USt-Gesetz, aber in jedem Bundesland, nein in jedem Landkreis und sogar in jeder beschissener Kleinstadt gibt es eigene Auffassungen was die USt-Befreiung angeht. Und in meiner Befreiung steht ausdrücklich dass nur eine FREIBERUFLICHE LEHRTÄTIGKEIT von der USt befreit ist!!!

Wenn Du keinen Bock hast auf die Fragen zu antworten, lass es sein, es zwing dich keiner dazu. Es gibt hier schon genug, die meinen sich als Klugscheißer aufspielen zu müssen. Liebe Grüße

Kommentar von EnnoBecker ,

Es gibt hier schon genug, die meinen sich als Klugscheißer aufspielen zu müssen

Aha, da wird dir wohl die Luft dünn, dass du jetzt aus der Ecke kommen musst?

solltest vieleicht das ganze Urteil lesen und nicht die Teile davon und möglicherweise dann auch verstehen

Sagt hier der richtige. Dass eine Mitunternehmerschaft zwingend Voraussetzung für eine Infektion ist, will anscheinend nicht in deinen Kopf. Das ist Lehrstoff jeder Steuerfachwirt-Ausbildung. Aber du kannst uns ja noch was beibringen, super.

in meiner Befreiung

Soso, in deiner also. Sachen gibts...

Wenn Du keinen Bock hast auf die Fragen zu antworten

Weißt du, ich habe dir geantwortet. ich habe es wieder und wieder erklärt und dir sogar erklärt, dass es nicht schädlich ist, wenn du dir eine "Rechnung" stellst. Ich war geduldig und habe den wesentlichen teil des Urteils-Leitsatzes fett markiert.

Ich bin nicht mal verärgert, wenn du meinen Rat nicht annehmen willst, es ist schließlich deine Sache. Ich bin auch nicht verärgert, wenn mich einer Klugscheißer nennt, weil er es nicht anders kann. Schließlich habe ich dir ja gesagt, dass ich nun weiß, warum du keinen Steuerberater hast.

Wahrscheinlich bist du deinem letzten Berater gegenüber ebenso aufgetreten.

Am besten wird es sein, wenn du den Steuerberatern noch was beibringst. Wie man ein Urteil versteht.

Beispielsweise.

Abschließend darf mir die Bemerkung gestattet sein, dass ich wahrscheinlich so gut Zumba tanzen kann (oder was immer man mit Zumba macht) wie du dich im Steuerrecht bewegen kannst.

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