Frage von Mechaniker,

Sollte man ein pfändungssicheres Sparbuch für Kinder anlegen?

Macht es Sinn für ein kleines Kind ein Sparbuch mit Pfändungsschutz anzulegen? Oder wäre das übertriebene Sicherheit? Ist ein Sparbuch heutzutage überhaupt noch empfehlenswert, oder ist das etwas altmodisches was man nicht mehr wirklich braucht heutzutage?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Primus,

Wird ein Sparbuch auf den Namen des Kindes angelegt, braucht es keinen Pfändungsschutz. Grundsätzlich darf keine Pfändung des Vermögens Deines Kindes erfolgen. Dies setzt allerdings voraus, dass Du selbst kein eigenes Geld zum Schutz vor Pfändung vorher Deinem Kind übertragen hast und das jeweilige Konto auch tatsächlich Deinem Kind gehört und Du nur bevollmächtigt bist. Problemlos auf das Konto des Kindes kann z.B. das monatliche Kindergeld oder das Elterngeld überwiesen werden.

Hier sind Alternativen zum Sparbuch:http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/banken-wittern-geschaeft-kinder-sparen-mehr-als-ihre-eltern/6982572.html

Kommentar von Primus ,
Antwort
von betroffen,

Eine Möglichkeit war mal das SpardaYoung Girokonto oder ähnliche Produkte. Die sind aber mittlerweile auf 2% (bis zu 3000,- Guthaben) gesunken.

Wenn du die Möglichkeit hast regelmäßig monatlich fürs Kind einzuzahlen würde ich einen Sparplan empfehlen. Da zahlen die besten zehn Institute zur seit noch zwischen 2,81 und 4,34% bei 18 Jahren Laufzeit. (Sparplan bei FMH oder biallo abfragen) Du kannst zwischen Festzinssatz und variablem Zinssatz dir was aussuchen.

Antwort
von Niklaus,

Ein Sparbuch ist nicht nur schlecht verzinst sondern auch nicht mehr zeitgemäß.

Eine der besten Möglichkeiten, für sein Kind zu sparen ist einen Fondssparplan mit Investmentfonds einzurichten. Will man die Vorsorge über seinen Tod absichern wollen, ist eine zusätzliche Risikolebensversicherung möglich. Bei dem Sparplan sind Aktienfonds zu bevorzugen wegen der vermutlich längeren Laufzeit. Fondssparpläne gibt es bereits für eine Mindesteinzahlung ab 25 € pro Monat. Folgende Vorteile bietet ein Fondssparplan: Jederzeitige Verfügbarkeit, jederzeitige Erhöhung, Reduzierung oder Kündigung, keine feste Laufzeit, keine Stornokosten.. Aktienfonds haben nachweislich alle anderen Anlageformen in Bezug auf Rendite und Sicherheit weit übertroffen. Aktienfonds sind sehr gut diversifiziert, weil sie viele Aktien im Portfolio haben. Die Anlage ist inflationsgeschützt, da Aktien Sachwerte sind und auch insolvenzgeschützt, weil Aktienfonds Sondervermögen sind. Aktienfonds schwanken, weil die Märkte volatil sind, aber das hat nichts mit Sicherheit zu tun.


Man kann diese Sparpläne mit einem dynamischen Trailinglimit absichern. Das bedeutet, dass das Limit immer dem Kurs folgt. Wenn die Märkte fallen geht es raus aus dem Aktienfonds in einen Geldmarktfonds und bei steigenden Märkten wieder zurück in den Aktienfonds. Durch die intelligente Kombination der Stopp-Loss-Order und der Start-Buy-Order kann man Kursverluste reduzieren und- Kursgewinne mitnehmen. Es wird nur das bereits angesparte Kapital geswitcht. Mit dem Sparbeitrag werden weiterhin Aktienfondsanteile gekauft. Durch den Einsatz des Trailinglimits kommt der Cost-Average-Effekt erst richtig zur Geltung. Es fällt kein Ausgabeaufschlag beim Tauschen an.

Antwort
von qtbasket,

Oh je - bitte, bitte verabschiede dich von einem Sparbuch für Kinder: unpraktisch, grottenschlechte Verzinsung ....

...pfändungssicher ??? Warum ??? ich kenne keine Kinder die Privatinsolvenz anmelden müssen, und wenn die Eltern eh schlechte Schuldner sein sollten, wer garantiert dir, dass sie nich an deas Ersparte ihrer Kinder gehen ? Das geht nämlich, solange die Kinder nicht volljährig sind..

Nein - ein Fondsparplan, auf dem regelmäßig zugunsten eingezahlt werden sollte, hat eine besser Performance - und das langfristig.

Antwort
von Privatier59,

Sparbuch mit Pfändungsschutz

Da liegt ein Mißverständnis vor: Es gibt zwar Girokonten mit Pfändungsschutz, aber keine Sparkonten mit Pfändungsschutz. Damit hat sich die Frage dann wohl erledigt.

Antwort
von SBerater,

ich kenne nur Girokonten, die pfändungssicher sein können.

Warum sollte ein Kind denn gepfändet werden? Und selbst wenn, welche Ausgaben hat ein Kind denn, das es über den Pfändungsschutz sichern sollte?

Sparbuch? Auch wenn es einen Grossteil der Sparer in D zu dieser Anlageform zieht, so ist sie doch Geldvernichtung pur, denn die Inflation ist höher als die Verzinsung abzüglich Steuer.

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