Frage von Emily2007,

Geschäftsführergehalt beziehen obwohl nicht operativ tätig?

Eine GmbH hat 3 Geschäftsüfhrende Gesellschafter, 2 davon streiten sich und einer setzt nach gemeinsamer Absprache mit den anderen beiden für einige Monate seine Tätigkeit aus und zieht sich zurück, seine Aufgaben werden von der Vertretung übernommen, das Gehalt wird weiter gezahlt, auch der Firmenwagen bleibt. A) ist das rechtlich einwandrei? b) gibt es für diese bezahlten "Auszeiten" eine zeitliche Begrenzung? Danke für Antworten!

Viele Grüße!!

Antwort vom Anwalt erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zu Ihrer Rechtsfrage. Kompetent, von geprüften Rechtsanwälten.

Experten fragen

Antwort
von qtbasket,

Das hängt doch nun wirklich vom Arbeitsvertrag ab - natürlich ist es möglich, dass es einen Frühstücksdirektor gibt, und andere für ihn die Arbeit machen.

-

Ein Arbeitsvertrag gilt solange bis er eben gekündigt wird - es ist Aufgabe des Aufsichtsgremiums hier für klare Verhältnisse zu sorgen.

-

Das Arbeitsrecht regelt bewusst solche Dinge nicht, wäre im Übrigen auf nicht verfassungsgemäß.

-

Nix tun und volles Gehalt abgreifen, typisch für Nieten in Nadelstreifen, das kommt öfters vor als man meint.

Kommentar von NasiGoreng ,

Nix tun und volles Gehalt abgreifen, typisch für Nieten in Nadelstreifen, das kommt öfters vor als man meint.

Man sollte linkes Politikerdummschwätz hier nicht nachplappern. Wie und wozu Geschäftsführer bezahlt werden, geht niemanden etwas an, außer die Gesellschafter.

Antwort
von FREDL2,

(Lohn)Steuerrechtlich müssen alle Bezüge und gwV, Pflichten und Rechte eines GS/GF durch den GF-Vertrag und anschliessende Gesellschafterbeschlüsse schriftlich festgelegt werden. Sind sie das nicht, handelt es sich bei Zahlungen und gwV regelmässig um verdeckte Gewinnausschüttungen.

einige Monate

ist ein schwammiger Begriff.

Antwort
von NasiGoreng,

So etwas kommt öfter vor, z.B. wenn der Seniorchef, der das Unternehmen gegründet und zum Erfolg geführt hat, der sich allmählich aus der aktiven Geschäftsführung zurückzieht, nach außen hin aber weiter als Geschäftsführer auftreten will, weil er das Vertrauen der Kunden hat und die Aufsicht noch nicht ganz aus der Hand geben will.

Antwort
von Privatier59,

Bedarf es da der Nachfrage? Hier werden fundamentale Leistungspflichten verletzt. Da ist nichts rechtlich einwandfrei. Wieso machen die übrigen beiden Gesellschafter mit ihrer Mehrheit nicht "kurzen Prozeß"? Alles sehr merkwürdig.

Kommentar von FREDL2 ,

> Hier werden fundamentale Leistungspflichten verletzt

Nö, nichts wird verletzt. Die beiden anderen waren lt. Text einverstanden. Je nachdem wie der Vertrag gestaltet ist, geht das - eine gewisse, vorbestimmte Zeit.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community