Frage von paprikacity, 80

Wie läuft eine faire Gesellschafts- und Gewinnverteilung?

Hallo Zusammen,

wir hoffen ihr könnt uns zu folgendem Fall weiter helfen?

Legen wir mal los!

Ein Freund, nennen wir Ihn den Ideengeber, betreibt z.Zt. ein Onlineportal, welches mtl. ca. 5.000€ Gewinn abwirft? Bedingt durch Zeitmangel und anderen Beteiligungen, wird dieses Portal nur mit minimalsten Aufwand geführt und hat seit ca. 5 Jahren keine signifikanten Umsatzsteigerung erzielt.

Um das Unternehmen weiter auszubauen, sollen nun zwei weitere Gesellschafter in das Unternehmen integriert werden (GmbH & Co. KG) und dafür Sorge tragen, dass das Portal auf ein neues Level gehieft wird.

Der Ideengeber möchte aber operativ so gut wie keine eigene Leistung mehr einbringen, sodass die Stabilisierung, Entwicklung und das mögliche Wachstum voll durch die neuen Gesellschafter erbracht wird.

Jetzt die Frage. Wie würdet Ihr das Unternehmen aus gesellschaftlicher Sicht aufteilen? Kurz gesagt. Es gibt den Idenngeber, der aber nichts mehr leisten möchte und es gibt die beiden neuen Gesellschafter, die das Unternehmen groß machen sollen. Wie kann der Gewinn am fairsten aufgeteilt werden unter der Berücksichtigung, dass zwei den ganzen Tag arbeiten und der Ideengeber mal eine gute Idee hatte, aber Jahre lang nicht wirklich viel erreicht hat und in der neuen Konstellation operativ keine Aufgaben übernimmt.

Über eure Rückmeldung und Ideen würden wir uns sehr freuen!

Antwort
von wfwbinder, 60

Das ist ein weites Feld und "fair" gibt es da nicht, denn wenn Du 10 Leute fragst, was fair ist, bekommst Du 11 Definitionen.

Aus meiner Sicht bietet sich an:

1. Die neuen kaufen einfach die Gesellschaft udn zahlen dem Ideengeber eine Lizenzgebühr bemessen am Umsatz.

2. Die neuen kaufen jeweils nur 1/3 des Unternehmens, bekommen ein Geschäftsführergehalt und eine Tantieme. Restgewinn wird geteilt.

3. Wenn die beiden kein Geld haben Anteile zu kaufen, kaufen sie auf Raten. Sonst wie 2.

4. .......................

5. .......................

Kommentar von Mikkey ,

Variante zu 2 und 3: Die beiden kaufen weniger als jeweils ein Drittel - frei regulierbar

Es häng ja auch ein wenig damit zusammen, welches Potential die Idee selbst hat. Ohne Marketingaktionen einen solchen regelmäßigen Gewinn zu erwirtschaften zeugt schon von der Güte dieser Idee.

Kommentar von EnnoWarMal ,

bekommen ein Geschäftsführergehalt und eine Tantieme. Restgewinn wird geteilt.

Und da die Neuen dann wohl Kommanditisten sind, sind diese Einnahmen bei denen Sonderbetriebseinnahmen.

Beim Kaufpreis nicht vergessen, dass hier eine oder zwei Ergänzungsbilanzen entstehen können.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten