Frage von Tingletangle, 1.357

Muss ich Gebühren für eine Rücklastschrift bezahlen?

Hallo zusammen,

grundsätzlich ist mir bekannt dass Hausbanken für Rücklastschriften keine Gebühren mehr kassieren dürfen.

amazon / LBB Visa Kreditkarte:

Wie verhält es sich aber in meinem Fall?

Ich habe die amazon VISA Kreditkarte bei der LBB. Hier habe ich Teilzahlung vereinbart, d.h. die LBB bucht jeden Monat einen Betrag von meinem Girokonto ab. Im Dezember habe ich mein Girokonto bei der comdirect aufgelöst und bin zu einer anderen Bank gewechselt. Die neue Bankverbindung habe ich aber zu spät an die LBB mitgeteilt, bzw. zu spät im Online Tool hinterlegt. Nun hat die LBB versucht, die Rate bei meiner bisherigen Bank (comdirect) einzuziehen, aber das Konto war schon aufgelöst, so dass es zu einer Rücklastschrift gekommen ist.

Jetzt werden mir insgesamt 12,50 von der LBB in Rechnung gestellt. Hiervon verlangt laut Aussage am Telefon 2,50 die comdirect (meine alte Bank) und 10,00 die LBB selber, gemäß ihrem Leistungs- und Preisverzeichnis.

Nun meine Frage: Ist das rechtens? die LBB ist ja nicht meine Hausbank im klassischen Sinne sondern nur der Anbieter der Visa Kreditkarte. Darf sie in so einem Fall die 10,00 berechnen? Und was ist mit den 2,50 von der comdirect? Bei der bin ich ja nicht mal mehr Kunde....

Wäre super wenn mir jemand hier weiterhelfen könnte.

Besten Dank!

Tingletangle

Antwort
von Gaenseliesel, 1.127

Hallo,

7. Das Kredit­institut will Geld, wenn es Kunden über eine geplatzte Last­schrift informiert:

bei den neuen Sepa-Last­schriften dürfen die Banken etwas dafür verlangen, wenn sie Kunden über geplatzte Last­schriften informieren.

www.test.de/Die-zehn-gemeinsten-Bankgebuehren-So-schuetzen-Sie-sich-vor-Extrakos...

Über die Rechtmäßigkeit der Kostenhöhe, dürften die AGB etwas aussagen. 

Antwort
von Giszmo, 977

Die € 2,50 der comdirect sind ok, die hast Du damals bei Beginn der Kontoverbindung akzeptiert. 

Die LBB darf auch Gebühren nehmen, steht auch in deren AGB. Aber: sie darf keine 10 € nehmen, auch wenn es in ihrem PLV steht, sondern bestenfalls etwa die € 2,50, die auch die comdirect berechnet hat. 

Aber willst Du sie wegen € 7,50 zuviel berechneter Gebühren verklagen, oder das Ganze unter persönlichem Pech abhaken ?

Antwort
von sleeveless, 909

Hallo,

Grundsätzlich sind erst einmal die AGB der Anbieter maßgeblich. Diese kannst du dann mit der aktuellen Rechtssprechung über Google vergleichen. Sollten sich hier erhebliche Abweichungen ergeben, kannst du den Anbieter kontaktieren. Alle größeren Institute dürften jedoch rechtens arbeiten.

Liebe Grüße

sleeveless

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