Frage von Tweety123, 87

Was zählt alles zum jährlichen Bruttoarbeitseinkommen dazu?

Hallo, bisher habe ich einfach einen Blick auf meine Lohnsteuerkarte geworfen und wusste welche Angabe ich in meiner Erklärung machen musste. Mittlerweile verdiene ich mir aber ein paar Euro als freiberufliche Autorin (Hobby) zu meinem eigentlichen Einkommen dazu. Muss ich diesen Verdienst zu meinem Hauptverdienst dazu addieren? Evtl. wird dieser "Verdienst" aber auch an separater Stelle angegeben?

Vielleicht kann mir jemand hier weiterhelfen...

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Tweety123,

Schau mal bitte hier:
Steuererklärung Freiberufler

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von TopJob, 83

In der Steuererklärung addierst du dieses nicht, sondern trägst die freiberufliche Tätigkeit im entsprechenden Formularfeld (ist ein anderes als Erträge durch unselbstständige Tätigkeit) ein. Das addieren übernimmt dann das Finanzamt für dich.

Kommentar von Tweety123 ,

"...addierst du dieses nicht...". Das dachte ich mir doch, dass man diese beiden Einkunftsarten nicht vermischen darf. Danke für die schnelle Antwort :)

Antwort
von wfwbinder, 58

Du verdienst "ein paar Euro" dazu.

Was sind für Dich ein paar Euro? 100,- Euro im Jahr? dann vergiss es.

100,- Euro im Monat, dann sind es Einkünfte. Du kannst davon aber dann auch Deine Kosten (Druckerpapier, Schreibbedarf anteilig Computer/Drucker, evtuelle Reisekosten) abziehen. Das Ergebnis über die Anlage "S" (selbständige Arbeit, weil Autoren freiberufler sind) in die Einkommensteuererklärung.

Da Verlage Unternehmen sind, wäre eventuell sogar zu überlegen, ob die allgemeinen Regeln des Umsatzsteuergesetzes angewendet werden, weil Du die Steuer extra berechnen kannst, aber damit den Vorsteuerabzug hast.

Antwort
von billy, 45

Der Nebenverdienst ist unter sonstige Einkommen separat anzugeben. Das alle Einkommen addiert werden versteht sich von selbst.

Kommentar von vulkanismus ,

Weder kannst Du Deutsch noch Steuer.

Antwort
von vulkanismus, 37

Wenn Dein "Zuverdienst" tatsächlich nur ein Hobby ist und nicht dazu dient, auf Dauer Gewinne zu erwirtschaften, hat es in der ESt-Erklärung nichts zu suchen.

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