Frage von lotteschaefer, 1.309

Unseriös, wenn Johanniter um feste Zahlungsabos werben?

Hallo Community, bei mir stand heute ein Mitarbeiter der Johanniter vor der Tür und wollte mich überreden, dass ich eine Einzugsermächtigung erteile um regelmäßig Geld zu spenden. Es war gar nicht möglich, den Geldbeutel zu zücken und eine einmalige Spende mitzugeben, was ich jederzeit getan hätte. Ich möchte keine regelmäßige Verpflichtung eingehen, der Mitarbeiter ging dann wieder. Wie seht Ihr dieses Vorgehen? Ist das üblich bei Hilfsorganisationen? Mich hat das verärgert.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Juergen010, 1.309

Leider ist das mittlerweile gängige Praxis.

By the way, der Mitarbeiter kam nicht direkt von den Johannitern. Vielmehr handelt es sich dabei um klassische Drücker, die solche Spendenabos an den Mann bringen wollen.

Für jedes Spendenabo erhalten diese eine Provision, die nicht unwesentlich den reinen Spendenbetrag schmälert.

Besser ist sicherlich, sich die Daten des Spendenkontos im Internet zu besorgen und dann einen einmaligen, beliebigen Betrag per Überweisung zu spenden. So hast Du auch einen Spendennachweis für die Steuer ...;-)

Kommentar von EnnoBecker ,

Von dir liest man lauter gute Antworten[1] und diese gehört dazu.


[1] Und damit meine ich nicht nur inhaltlich, sondern auch der Form nach.

Kommentar von Juergen010 ,

Vielen Dank! Ich fühle mich geehrt!

Antwort
von qtbasket, 913
  • bei mir stand heute ein Mitarbeiter der Johanniter vor der Tür

Glaubst du das wirklich ???

Der ADAC Jackenträger im Supermarkt ist von einer Werbefirma, die für den ADAC auf Provisionsbasis arbeitet und genauso ist es mit dem Träger der Johanniterjacke - der gehört nämlich zu einer Drückerkolonne und muss "Scheine" bringen, sprich Abos.

jetzt sollte dir auch klar sein, an einer einmaligen Spende hatte ergar kein Interesse.

Leider ist es so, das diese Organisationen wie ADAC, Rotes Kreuz, und auch Johanniter nicht gerne öffentlich zugeben, das Subunternehmer mit dem Verkauf !!! von Produkten auch an der Haustür beauftragt werden.

Antwort
von Gaenseliesel, 1.118

Hallo, dieses Vorgehen scheint dem nachfolgenden Link nach ok zu sein !

http://www.input-aktuell.de/mainframe.asp?n=2&newsid=38293

Allein die Tatsache, lt. Auszug o.g. Link : ".....Barspenden werden von den seriösen Organisationen grundsätzlich nicht angenommen, .... " lässt einen seriösen Hintergrund vermuten.

K.

Antwort
von Privatier59, 995

bei mir stand heute ein Mitarbeiter der Johanniter vor der Tür

Zum Glück habe ich eine Haustür mit Glaseinsatz und zum Glück tragen diese Burschen immer ihre leuchtend roten Warnwesten. Das warnt mich vor ihnen und ich lasse die Tür einfach zu. Ich spende durchaus an gemeinnützige Organisationen, aber eben nur dann, wenn ich es will und zu den Konditionen zu denen ich es will. Daueraufträge hat mir von denen noch keiner entlockt.

Antwort
von demosthenes, 933

Das ist keineswegs ungewöhnlich und auch nicht unseriös, aber es liegt natürlich an Dir, das abzulehnen.

Der Grund ist, dass die Organisationen natürlich laufende Ausgaben haben, die sie sehr viel zuverlässiger decken können, wenn die Spender ihnen regelmässig Geld geben und nicht nur ab und an und letztlich unvorhersehbar.

Antwort
von billy, 636

An der Haustür sollte man keine Verträge, Abo's unterschreiben oder Bargeld geben.

Kommentar von Gaenseliesel ,

dies ist auch meine Auffassung !

Wenn ich spenden möchte kann ich es ganz konservativ über meine Bank tun. Hier entscheide ich selbst über den Zeitpunkt und über welchen Betrag. K.

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