Frage von loenneberga,

Auf Schnee ausgerutscht und Zeh gebrochen - kann man Schmerzensgeld einfordern?

Meine Mutter ist vergangene Woche beim Spaziergengehen mit dem Hund ausgerutscht und hat sich einen Zeh gebrochen. Der Weg war ein Durchgang zur größeren Straße und müsste der Gemeinde gehören. Hat sie in diesem Fall Anspruch auf Schadensersatz? Der Weg war gar nicht gestreut.

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Antwort
von cocoB,

Da Sie mit dem Hund unterwegs war, könnte Sie in die Beweispflicht kommen, das der Hund an dem Sturz nicht beteiligt war, zB. an der Leine ziehen. Ohne Zeugen wird das schwierig werden.

Antwort
von GeorgeAvard,

Wenn es kein Privatgrund war auf dem versäumt wurde zu streuen und es keinen Zeugen des Falls gab, dann ist es schwer ein Schmerzensgeld bei der Stadt durchzusetzen. Zu viele Faktoren könnten eine Rolle spielen. Der Hund, das Schuhwerk etc. Immerhin ist es "nur" ein Zeh. Es hätte ja doch schlimmer kommen können.

Antwort
von gandalf94305,

Hier könnte die Versicherung von Frau Holle einspringen müssen :-)

Gab es Zeugen? Gab es insbesondere Zeugen für den Zustand des Weges?

Generell gibt es eine allgemeine Verkehrsgefahr, die Fußgänger in Kauf nehmen müssen, d.h. auch Fußgänger müssen natürlich entsprechende Vorsicht auf den beschneiten Wegen walten lassen.

Antwort
von robinek,

Gegen Gemeinden und Kommunen wird sie sich diesbezüglich sehr schwer tun. 1. haben die sich für solche Fälle besten abgesichert und 2. die besseren Anwälte! Eine persönliche Frage: An welches Schmerzensgeld denkt sie denn mit einem gebrochenen Zehen? Habe durch Sport schon 2 Zehen gebrochen und einen angebrochen! Ich lebe noch und es wurde nicht einmal operiert! Sollte sie rechtsschutzversichert sein kann sie sich ja zunächst informieren!

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