Frage von elkestern, 297

Wie ehrlich muß eine Mieterselbstauskunft sein?

Kommt man drauf, daß diese falsche Angaben enthält, ist das ein Grund zur fristlosen Kündigung durch den Vermieter?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo elkestern,

Schau mal bitte hier:
Mietrecht Vermietung.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von anitari, 297

So ehrlich wie möglich. Falschangaben, z. B. zum Einkommen, können zur fristlosen Kündigung oder Anfechtung des Vertrages führen.

Allerdings darf man bei all zu privaten Fragen, z. B. Kinderwunsch oder Religionszugehörigkeit, lügen das sich die Balken biegen bzw. sie gar nicht beantworten.

Antwort
von williamsson, 261

Wenn Deine beschönigte Auskunft Vertragsrelevante Dinge betrifft, ist eine mögliche Vertragsaufhebung bzw. fristlose Kündigung möglich. Ob Du monogam lebst, Kinder willst, Religion etc. ist Deine Privatsache.

Antwort
von Finanzzwerg, 250

Wenn du eine Angabe machst, dann muss diese der Wahrheit entsprechen. Wenn du lügst und es kommt raus, dann kann man dich fristlos kündigen. Du musst aber nicht alles beantworten. Wenn es eine persönliche Frage ist, dann kann man dies kundtun und sich damit weigern diese Frage zu beantworten. Der Vermieter hat nicht das Recht in deine Privatsphäre einzudringen.

Antwort
von bilanzierer, 190

Ja, das könnte passieren, hab diesen aktuellen Artikel der Dich interessieren könnte, gefunden: http://www.rechtstipps.de/mieten-vermieten/wohnungssuche-mietvertrag/vermieter-d...

Antwort
von SBerater, 171

kommt drauf an, was du verschweigst. Manche Dinge brauchst du gar nicht zu nennen, auch wenn danach gefragt wird. Damit haben die keine Auswirkung. Bei anderen Dingen ist das gravierender. Die können ein Kündigungsgrund sein.

Antwort
von Alexa77, 187

Kurze Antwort...

Gibst du in der Selbstauskunft unwahre Fakten an ist das ein Kündigungsgrund. Denn diese Auskunft ist zwar "freiwillig" du bestätigst jedoch mit deiner Unterschrift dass du die Wahrheit geschrieben hast. Wenn du da also reinschreibst "Keine Mietschulden" hast aber Mietschulden wie ein Elch dann kann dich ggf. der Vermieter erwischen und den Mietvertrag aufgrund von falschen Auskünften aufkündigen.

Mein Tipp ... Ehrlichkeit wärt am Längsten!

Antwort
von Privatier59, 154

Kommt man drauf,

Das geht schneller als Du denkst: Wer die Abgabe eines eiddesstattlichen Versicherung verschweigt fliegt auf, wenn der Vermieter Auskunft beim Amsgericht einholt, wer sich als berufstätig bezeichnet muß sich was einfallen lassen wenn das Jobcenter die Miethöhe bestätigt haben will usw. Falsche Angaben zu finanziellen Verhältnissen sind fast immer Grund zur außerordentlichen Kündigung. Übe rein persönliche Dinge aber braucht man keine Auskünfte zu geben.

Antwort
von robinek, 142

Zusätzlich zu allem hier bereits erläuterten: Grundsätzlich ist der Vermieter berechtigt bei entsprechenden "Verdachtsmomenten" die Angaben in der Selbstauskunft zu überprüfen und aufgrund der Angaben weitere Nachforschungen über den Mieter einzuholen.

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