Frage von Masterdame,

Marketing Beratung - mehrwertsteuerabzugsberechtigt?

Hallo, wenn ich ein Gewerbe als Markting-Berater anmelde und dann als Kleinunternehmer tätig bin, bin ich dann mehrwertsteuerabzugsberechtigt? Die Frage kommt daher, dass ich ein Angebot habe, beratend tätig zu sein und nun ist die Frage soll ich mich netto oder brutto bezahlen lassen. es ist anscheinend üblich netto zu bezahlen... Ich verstehe es so, wenn man mehrwertsteuerabzugsberechtigt ist, bekommt man brutto und ansonsten netto. Was wäre ich denn?

Antwort
von CONSULTER95,

Guten Abend,

Sie müssen sich überlegen, ob es sich für Sie lohnt Vorsteuer vom Finanzamt als Forderung zu beziehen, dafür müssen Sie immer 19% Umsatzsteuer für Ihre Umsätze zahlen. Sie können sich bei der Geschäftseröffnung immer selbst aussuchen, ob Sie die Kleinunternehmerregel wählen, wo Sie weder Vorsteuer noch Umsatzsteuer beziehen beziehungsweise bezahlen. Sie können auch die Vorsteuer/Umsatzsteuer-Methode wählen, das sollten Sie bedenken. Wenn Sie diese allerdings gewählt haben, dann gibt es kein zurück mehr und jeden Monat muss Ihre Umsatzsteuer bezahlt werden.

Ich empfehle Ihnen, von der Kleinunternehmerregelung bei einer Gewerbeanmeldung Gebrauch zu machen.

Dennoch: für Unternehmen sind Sie als Kleinunternehmer uninteressant, da diese keine Vorsteuer aus Ihrer Mehrwertsteuer beziehen können.

Viel Glück CONSULTER95

Antwort
von freelance,

Brutto, netto, MwSt., Vorsteuer, mehrwertsteuerabzugsberechtigt etc. Alles schön bunt, wenn es um die Begriffe geht. Und ganz klar ist mit den Problem nicht.

Wer ist dein Kunde? Wie sieht das Angebot aus? Wie sieht der Vertrag aus?

Wenn du KU bist, dann weist du keine MwSt. auf deiner Rechnung aus. Wenn kein KU, dann weist du sie aus. Ob die Konditionen in dem Vertrag inkl. oder zzgl. USt sind, weiss ich nicht.

Wenn du KU bist, dann bist du nicht vorsteuerabzugsberechtigt, was aber mit deiner Rechnungstellung an sich wenig zu tun hat.

Kommentar von Masterdame ,

Ich habe gerade gelernt, dass ich mich als Freiberufler beim Finanzamt anmelden muss. Ich möchte als Marketing-Berater tätig werden.

Darüber hinaus möchte ich für ein Mystery-Shopping-Unternehmen als Mystery-Shopper tätig werden. Muss ich dafür vorher schon Freiberufler sein oder gar ein Gewerbe anmelden? Wie muss ich das beim Finanzamt angeben? Einfach als Einkommen auf der Steuererklärung? . Dieses Unternehmen zahlt in der Regel netto ohne MwSt. Außer man ist mehrwertsteuerabzugsberechtigt. Aber welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um mehrwertsteuerabzugsberechtigt zu sein? Es scheint mir so, dass die meisten Mystery Shopper das nicht sind. Aber wie muss ich dann dieses Einkommen angeben? Ich rechne mit ca. 3000 EUR pro Jahr.

Kommentar von Juergen010 ,

Mystery Shopper - toller Name für Testkäufer ...;-) so herrlich geheimnisvoll ...

Kommentar von freelance ,

ob Gewerbe oder Freiberufler weiss ich nicht. Da bin ich kein Experte.

Wenn du ein Gewerbe anmeldest oder Freiberufler bist, dann kannst du die Keinunternehmerregelung wählen http://www.finanzfrage.net/tipp/kleinunternehmer

Wenn du das so wählst, die Voraussetzungen erfüllst, dann weist du keine USt aus.

Bei all deinen Fragen rate ich dir, einen Steuerberater aufzusuchen und dich beraten zu lassen. Das klingt alles ein wenig wirr und es wird böse enden, wenn nicht vorab eine Beratung erfolgt.

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