Frage von Aster11, 68

Kostenbeteiligung/Unterhalt

Ich habe meine pflegebedürftige Mutter bei mir aufgenommen.Sie bekommt eine Rente von 1050 Eurro.Wieviel Geld kann ich für Wohnen,Essen,Nebenkosten verlangen.Sie hat außer zwei Versicherungen keinerlei Kosten.Unsere Stromkosten sind seitdem um das doppelte gestiegen alle anderen Kosten um ein drittel.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Aster11,

Schau mal bitte hier:
pflege Gesundheit

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von Snooopy155, 67

Ich würde der Mutter klar zu verstehen geben, dass sie, wenn sie weiterhin alleine wohnen würde, ihre Rente vollkommen von den Unkosten für Wohnung, Lebenshaltungskosten und Pflege aufgezehrt würden. Daher ist es unter diesen Umständen mehr als normal, wenn sie einen angemessenen Beitrag zu den Kosten für den Lebensunterhalt und die Wohnung beiträgt. 600 - 700 € halte ich da für durchaus angemessen, auch wenn es sich um die eigene Mutter handelt. Diesen Betrag halte ich auch unter dem Gesichtpunkt eines späteren Erbfalles für gerechtfertigt, denn oftmals wollen die Miterben die geleistete Pflege nicht ausreichend honorieren.

Kommentar von blnsteglitz ,

600-700 €? Finde ich unverschämt!

Das würde ich von Fremden nehmen (vielleicht) aber nicht von der eigenen Mutter.

Niemals.

Kommentar von gandalf94305 ,

Du kennst Snoopys Mutter nicht... vielleicht liegt es daran :-)

Jeder hat bei der Argumentation so immer seinen eigenen Hintergrund mit einzubringen ;-)

Kommentar von Primus ,

Das stimmt schon, aber trotzdem bin ich gerade froh, nicht Snoopys Mutter zu sein :-(

Kommentar von Snooopy155 ,

Mit eurer Vermutung liegt ihr allessamt falsch; aber ich habe halt schon des öfteren erlebt, dass sich jemand selbst für seinen Elternteil/ Verwandten mit seiner Hilfe einbringt und dann wenn der Erbfall einsetzt, wird dies von den Erben überhaupt nicht honoriert. Daher meine klare harte Haltung.

Ganz nebenbei, meine Mutter hat fast kein Einkommen, trotzden steht es ausser Frage, dass sie immer ein Zuhause haben wird und in kein Altersheim oder Pflegeheim abgeschoben wird.

Antwort
von Primus, 55

Wieviel Geld kann ich für Wohnen,Essen,Nebenkosten verlangen

Hat Deine Mutter auch verlangt, bei Dir aufgenommen zu werden, war es eine Bitte oder sogar Deine eigene Entscheidung, da Dich die Fürsorgepflicht, gegenüber der Mutter dazu bewogen hat?

Du hast Dich mit dem Wort verlangen so ausgedrückt, als ginge es Dir nur um das Materielle. Das glaube ich allerdings nicht, denn es gehört schon einiges dazu, sich für die Pflege im eigenen Zuhause zu entscheiden und die Mutter so gut es geht selbst zu versorgen. Dafür schon mal meinen Respekt, denn das ist auch mit Geld nicht zu bezahlen.

Deine Mutter wird bestimmt schon aus Dankbarkeit darüber bei Euch wohnen zu dürfen bereit sein, mit Euch eine finanzielle Regelung zu finden. Und zwar so, dass ihr selbst monatlich noch so viel bleibt, um eigene Wünsche zu äußern zu können, ohne Euch auf der Tasche liegen zu müssen.

Bei der Summe geht's mir wie blnsteglitz - die kann und möchte ich auch nicht nennen.

Antwort
von gandalf94305, 54

Was macht das aus?

  • Mehrkosten Strom 500 EUR p.a.
  • Mehrkosten Gas/Öl 300 EUR p.a.
  • Mehrkosten Wasser 200 EUR p.a.
  • Mehrkosten Müll 50 EUR p.a.
  • Mehrkosten Lebensmittel 1.800 EUR p.a.

Summe also so um die 3.000 EUR p.a. oder 250 EUR p.m. Wenn Du für die Wohnung Miete zahlst, dann kommt noch anteilige Miete für das Zimmer hinzu.

Eigentlich sollte bei einem guten Verhältnis zur Mutter das aber eher einvernehmlich geklärt werden.

Bei einer Bekannten ist das so, daß der pflegebedürftige Vater seine Rente auf das Haushaltskonto der Familie überweisen läßt und damit alles erledigt ist. Dort landet auch das Gehalt ihres Mannes. Aus dem Konto werden die Familienausgaben bestritten. Punkt. Ist das nicht der Sinn davon, Familienangehörige zuhause zu pflegen? Muß man da einzelne Kostenpunkte verrechnen?

Antwort
von Rentenfrau, 47

Hallo Aster 11, für die Miete und die Nebenkosten, kannst Du sicher die Hälfte Deiner zu zahlenden Miete verlangen, für Essen würde ich einen Pauschalbeitrag verlangen, je nachdem, ob sie alle Mahlzeiten bei Dir einnimmt und ob Du alles Kosten des Einkaufs trägst, sind das meiner Meinung nach 200 Euro, die Du hierfür verlangen kannst. Würde sie allein leben, hätte sie Miete voll zu zahlen und auch die anderen Kosten voll zu tragen.

Antwort
von blnsteglitz, 41

Verlangen- das ist doch so ein doofes Wort in dem Fall. :-(

Ich würde mich mit ihr zusammen setzen und gemeinsam überlegen mit welcher Höhe sie sich beteiligen kann.

Stromkosten um das Doppelte gestigen? Hm- Was läuft denn bei euch alles über den Stromzähler? Oder hat deine Mutter eine separate Wohnung im Haus? Dann könnte ja ein Zwischenzähler eingebaut werden- oder? Dann wäre zumindestens das eindeutig geregelt.

Kommentar von Aster11 ,

Sie hat ein Sauerstoffgerät plus die normalen Stromkosten.Keine separate Wohnung,nur ein Zimmer plus ein Bad.

Kommentar von blnsteglitz ,

naja- also ich sage mal wenn ich du wäre und es wäre meine Mutter - Puh- das ist echt schwer hier eine Summe zu nennen - nee- ich glaube das könnte ich nicht- Obwohl ich dich verstehe - wirklich - Sie bekommt doch sicher Pflegegeld- vielleicht kannst du mit ihr vereinbaren, dass du dieses Geld bekommst (das wäre ja ein Anfang) - oder habt ihr einen zusätzlichen Pflegedienst? Dann ist der Tipp auch "Mist".

Kommentar von Aster11 ,

Ich gehe nicht mehr arbeiten weil ich meine Mutter pflege,dafür erhalte ich das Pflegegeld. Es geht bei meiner Frage um die Mehrkosten die entstehen, man könnte auch Kostgeld dazu sagen. Als sie noch alleine sein konnte hatte Sie monatliche Fixkosten(Miete,Versicherungen, Strom, Telefon u.s.w. um die 500 Euro.

Kommentar von blnsteglitz ,
  • das ist doch ein Ansatz - vielleicht kannst du dich mit ihr auf 400 € einigen?

    und zuguter Letzt: Hut ab dass du deine Mutter pflegst und auf deinen Beruf verzichtest. Davor habe ich wirklich Respekt.

Kommentar von Aster11 ,

Meine Mutter zahlt für Ihren Lebensunterhalt 500,00Euro . Leider ist das in den Augen einiger meiner Geschwister scheinbar zu viel,deswegen wollte ich auch einmal andere Meinungen dazu höhren.

Kommentar von Aster11 ,

Fehlerteufel eingeschlichen: natürlich:hören

Kommentar von blnsteglitz ,

du bist ein kleines Schlitzöhrchen ...... ;-)

Wenn deine Mutter 500 zahlt und sie damit klarkommt und du auch - dann ist das in Ordnung. Die Geschwister sollen den Mund halten (Sorry) und sich um den eigenen Kram kümmern. Oder haben sie Angst dass am Ende zuwenig für sie übrig bleibt?

Kommentar von Primus ,

Der Meinung schließe ich mich voll an!

Gib Deinen Geschwistern zu verstehen, dass Du sofort bereit bist, ihnen die Versorgung der Mutter plus 500 € zu überlassen. Du wirst sehen, wie schnell Ausflüchte kommen wie z.B. kein Platz, keine Zeit usw.

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