Frage von Workaholic202, 200

Hallo, ich habe eine knifflige Frage bezüglich Minijob bzw. Übungsleiterpauschale?

Zu meiner "normalen" 1) sozial-versicherungspflichtigen Anstellung (33 Std/Woche) arbeite 2) als Übungsleiterin für zwei Sportvereine. Über den Übungsleiterfreibetrag von 2.400 € komme ich drüber (Einnahmen ca. 520,- € im Monat). Hierfür mache ich eine EÜR und zahle brav die zusätzliche ESt 1x im Jahr. Nun zu meiner Frage: Mir wurde 3) von einem Fitnessstudio angeboten 1-2 Kurse dort zu leiten, das soll als Minijob laufen und wird warscheinlich ca. 100-200 € monatlich einbringen...

Geht das rechtlich überhaupt? Überschreite ich damit irgendwelche steuerrechtlichen Grenzen?

Vielen Dank schonmal :-)

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Antwort
von RHWWW, 150

Hallo,

wenn die Übungsleitertätigkeiten auf Honorarbasis (nicht als Arbeitnehmer) abgerechnet werden, gilt für den neuen Minijob folgendes:

- der Arbeitgeber zahlt für die Krankenversicherung einen Pauschalbeitrag (wird nicht vom Verdienst abgezogen)

- in der Rentenversicherung sind die normalen Beiträge vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer anteilig zu zahlen. Von der Rentenversicherungspflicht kann sich der Arbeitnehmer auf Antrag befreien lassen.

Nähere Infos: auf der Internetseite der Minijobzentrale

Gruß

RHW

Antwort
von Tina34, 130

1. Sozialversicherungspflichtiger Job - normal

2. Übungsleiterpauschale - Freigrenze und dannach EUR - kein Problem

3. Minijob - ein Minijob - neben der SV-pflichtigen Tätigkeit - kein Problem

Ich sehe da keine Schwierigkeiten.

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